
Dänemark verzeichnet einen Anstieg bei den Übernachtungszahlen, wobei deutsche Touristen weiterhin die größte ausländische Besuchergruppe bilden.
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Dänemark verzeichnete im ersten Halbjahr 2025 bereits 26 Millionen Übernachtungen, wobei deutsche Gäste eine zentrale Rolle spielen.
Im ersten Halbjahr des laufenden Jahres hat Dänemark einen Urlauber-Ansturm erlebt. Hotels, Ferienhäuser und Campingplätze verzeichneten zwischen Januar und Juni eine Rekordzahl von 26 Millionen Übernachtungen, teilte das dänische Statistikamt mit. Im gleichen Zeitraum im vergangenen Jahr waren es etwa eine halbe Million Touristen weniger gewesen.
Besonders bei Deutschen hoch im Kurs
Während knapp die Hälfte der Übernachtungen auf Dänen entfiel, hielten unter den ausländischen Gästen besonders die Deutschen Dänemark die Treue. Im ersten Halbjahr wurden demnach mehr als 7,5 Millionen Übernachtungen von deutschen Urlaubern gebucht.
Auch hier gab es einen leichten Anstieg - im ersten Halbjahr 2025 waren es rund 7,4 Millionen Übernachtungen deutscher Gäste gewesen.
Mehr Touristen auch aus den USA
Doch nicht nur bei den Deutschen ist Dänemark beliebter geworden. "Auch Gäste aus Norwegen und Schweden finden nach schwächeren Jahren wieder zurück nach Dänemark“, sagte Lars Bertolt Winther, Tourismus-Chef beim Wirtschaftsverband Dansk Industri, der Nachrichtenagentur Ritzau.
Auch aus den USA kommen demnach mehr Touristen in das skandinavische Land.
Frühere Ferien in Deutschland
Für das zweite Halbjahr rechnen die Statistiker bislang mit einem ähnlichen Niveau wie 2025. Die Buchungen für Juli seien aber im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen, hieß es. Dies sei vor allem auf die deutschen Urlauber zurückzuführen.
Ein möglicher Grund laut des dänischen Statistikamts: In vielen Bundesländern haben die Sommerferien in diesem Jahr früher begonnen. Im Juli gab es bei den Buchungen deutscher Touristen ein Plus von zwölf Prozent. Aus demselben Grund - so die dänischen Statistiker - dürften die Buchungen für August auch wieder zurückgegangen sein.

Nach verheerenden Waldbränden an der französischen Atlantikküste wirbt das Pariser Tourismusministerium um die Rückkehr von Urlaubern. Strände, Campingplätze, Flughäfen und Bahnhöfe sind wieder geöffnet, während die Behörden Entwarnung geben.
Fahrgäste eines ICE in Nordrhein-Westfalen mussten über vier Stunden warten, nachdem ein Baum in die Oberleitung fiel und die Strecke stromlos wurde.

Am Wochenende vom 7. bis 9. August wird aufgrund überlappender Schulferien in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit extrem hohem Reiseverkehr und langen Staus gerechnet. Besonders betroffen sind die An- und Abreiserouten sowie Transitstrecken wie der Gotthardtunnel.
Am Sonntag kam es auf Bayerns Autobahnen, insbesondere A7 und A8, zu erheblichen Staus durch Rückreiseverkehr, Tagesausflügler und Baustellen. Bundesweit registrierte der ADAC über 30 Staus über 10 km. Die Lage entspannte sich ab Sonntagnachmittag.
Deutschlands Autobahnen erlebten seit Freitag lange Staus, verursacht durch die letzten Ferienstarts des Sommers sowie Pendler und Ausflügler. Am Samstagnachmittag beruhigte sich die Lage, doch am Sonntag wird Rückreiseverkehr in Bayern erwartet, besonders auf der A7.

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