Fünf Festnahmen nach Terrorverdacht nahe RAF Fairford
Britische Polizei evakuiert Haushalte nahe US-Militärstützpunkt in Gloucestershire nach Fund verdächtiger Fahrzeuge
Quick Look
- Die britische Polizei hat nahe dem Militärstützpunkt RAF Fairford fünf Männer unter Terrorverdacht festgenommen.
- Nach dem Fund verdächtiger Fahrzeuge wurden 85 Haushalte evakuiert und Sprengstoffexperten hinzugezogen.
- Der Stützpunkt wird von der US-Luftwaffe genutzt.
AI-generated summary
Why It Matters
Die Islamische Revolutionsgarde hatte Großbritannien im Juli vor der Nutzung von Fairford durch US-Bomber gewarnt. Der Stützpunkt beherbergt Einheiten der US-Luftwaffe.
Die britische Polizei hat in der Nähe des auch von der US-Luftwaffe genutzten Militärstützpunkts RAF Fairford fünf Männer festgenommen. Sie werden der Vorbereitung eines terroristischen Anschlags verdächtigt, teilte die britische Anti-Terror-Polizei mit.
Ein Sprecher erklärte, die Polizei habe in der Nacht einen Anruf wegen dreier verdächtiger Fahrzeuge in der Nähe des Stützpunkts Fairford erhalten und die Insassen festgenommen. Eine Ermittlerin sagte, 400 Meter rund um die verdächtigen Fahrzeuge herum sei eine Absperrung errichtet worden, während die Autos untersucht würden. Als Vorsichtsmaßnahme seien rund 85 Haushalte in der Nähe des Luftwaffenstützpunktes in Gloucestershire evakuiert worden.
USA nutzen den Stützpunkt für Iran-Angriffe
Die Einsatzkräfte untersuchen mehrere Fahrzeuge im Umfeld der Militärbasis, die auch von den USA während des Iran-Kriegs genutzt wurde. Die britische Regierung hatte dem US-amerikanischen Militär gestattet, den Stützpunkt lediglich für Angriffe auf iranische Raketenstellungen zu nutzen.
Die Nähe zum Stützpunkt nährte Spekulationen, dass dieser das Anschlagsziel gewesen sein könnte. Dort ist das Hauptquartier des 501st Combat Support Wing und des 420th Air Base Squadron der US-Luftwaffe untergebracht.
Drohung der Revolutionsgarde
Die Islamische Revolutionsgarde hatte Großbritannien im Juli davor gewarnt, US-Bombern den Abflug von Fairford zu gestatten. Ein Sprecher der US-Luftwaffe erklärte, man werde sich nicht zu konkreten Schutzmaßnahmen äußern. Man sei jedoch wachsam und werde geeignete Maßnahmen ergreifen, um die Sicherheit des US-Personals zu gewährleisten.
Ein Augenzeuge berichtete der Nachrichtenagentur Reuters, bewaffnete Polizisten blockierten den Zugang zum Haupttor des Stützpunktes. In der Nähe seien rund 30 Einsatzfahrzeuge von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten stationiert. Auf Videoaufnahmen sind Roboter zu sehen, die sich weißen Transportern nähern. Auch Sprengstoffexperten sind nach Polizeiangaben im Einsatz.
Open Questions
- Wurde in den Fahrzeugen tatsächlich Sprengstoff gefunden?
- Welcher konkreten Gruppierung gehören die Festgenommenen an?




