
Aus einem geleakten Gesetzesentwurf geht hervor, dass Steuerzahler kaum entlastet werden. Die Bundesregierung verzichtet zudem auf den Ausgleich der kalten Progression.
AI-generated summary
Wegen Milliardenlücken im Haushalt hat sich die Bundesregierung auf minimale Steuersenkungen verständigt.
Berlin. Die Steuerzahler werden von den Steuerplänen der Koalition nur geringfügig entlastet. Dies geht aus einem geleakten Gesetzesentwurf der Bundesregierung hervor, der sich noch in der Frühkoordinierung befindet und dem Handelsblatt vorliegt.
Unterm Strich werden die Steuerzahler durch alle geplanten steuerlichen Maßnahmen laut Gesetzesentwurf im Jahr 2027 um 5,2 und im Jahr 2028 um 10,4 Milliarden Euro entlastet. Als Erstes hatte die „Bild“ über den Gesetzentwurf berichtet.
Wegen klaffender Milliardenlücken im Haushalt hatte sich die Bundesregierung im Koalitionsausschuss Anfang Juli entgegen anderslautender Ankündigungen lediglich auf minimale Steuersenkungen verständigt. Die Koalition wich sogar von der üblichen Praxis ab, die „Kalte Progression“ auszugleichen.
Als „Kalte Progression“ werden jährlich anfallende, schleichende Steuererhöhungen bezeichnet. Dabei zahlen Arbeitnehmer wegen höherer Löhne höhere Steuern, obwohl ihr Mehrverdienst lediglich die Inflation ausgleicht.
In den vergangenen zehn Jahren hatten alle Finanzminister die „Kalte Progression“ stets ausgeglichen und die Einkommenssteuer jedes Jahr an die Inflation angepasst, sodass höhere Steuern erst bei einem höheren Einkommen fällig wurden. Darauf verzichtet Klingbeil unter Verweis auf die schlechte Haushaltslage. Um die „Kalte Progression“ auszugleichen, hätte die Einkommenssteuer allein 2027 schon um acht Milliarden Euro sinken müssen.

Nach der Eurokrise haben Euro-Staatsanleihen für Privatinvestoren auf sich warten lassen. Doch heute bieten sie attraktive Erträge und ein festes Renditewesen, was sie zu einer attraktiven Alternative zu Aktien macht.

Der deutsche Ventilatorenhersteller Ziehl-Abegg beliefert von seinem Werk in Vietnam aus US-Tech-Konzerne wie Amazon. Die Produktion in der Provinz Dong Nai dient dazu, die Abhängigkeit von China zu reduzieren und den Export in die USA zu erleichtern.

Ralf Damde, Betriebsratschef bei DB Regio, kritisiert das Konzept der Korridorsanierungen der Deutschen Bahn. Er bemängelt hohe Kosten, den Austausch funktionstüchtiger Bauteile und die Beschäftigungslage der Mitarbeiter während der monatelangen Vollsperrungen.

Nach einem Urteil des US Supreme Court gegen Trumps Zollpolitik erhalten deutsche Unternehmen wie DHL und Siemens Healthineers Rückerstattungen in Millionenhöhe. Insgesamt wurden weltweit 81,3 Milliarden US-Dollar an Zöllen zurückgezahlt.

Die Renditen für 30-jährige US-Staatsanleihen stiegen auf 5,31 Prozent, den höchsten Stand seit 2007. Finanzminister Scott Bessent plant Interventionen durch Umschuldung, um steigende Kreditkosten und konjunkturelle Belastungen zu begrenzen.

Nach einer enttäuschenden Erntebilanz des Deutschen Bauernverbands aufgrund von Hitze und Trockenheit erwarten Experten keine Versorgungsengpässe in deutschen Supermärkten. Verbraucher müssen sich jedoch auf steigende Preise für Obst, Gemüse und Kartoffeln einstellen.