
Hunderttausend Menschen bei bundesweiten Kundgebungen. Krawalle am späten Abend in einigen Städten.
AI-generated summary
Die Kampagne "Gen Z regelt" organisiert Proteste junger Menschen für Forderungen wie mehr Klimaschutz, Bildungsfinanzierung und gegen Lebenshaltungskosten.
Die Initiative "Gen Z regelt" hat ein positives Fazit der bundesweiten Jugendproteste gezogen und will sich auch an den Kundgebungen in drei Wochen beteiligen. "Heute haben hunderttausend Menschen gezeigt, wofür sie auf die Straße gehen", sagte ein Sprecher vom Presseteam der Initiative, der öffentlich nur under seinem Vornamen Amadeo auftreten will. Kurz vor 20 Uhr sprach er von mehr als 100.000 Teilnehmern, die Zahlen von sechs bis acht Städten würden noch fehlen.
Die von der Kampagne "Gen Z regelt" organisierten Kundgebungen waren in 34 Städten geplant, darunter in Berlin, Frankfurt/Main und München. Die Teilnehmerzahlen blieben allerdings hinter den Erwartungen der Organisatoren zurück, die mit mindestens 182.000 Teilnehmenden gerechnet hatten. Aus vielen Städten berichteten Reporter, die Teilnehmerzahlen hätten etwa bei der Hälfte dessen gelegen, was im Vorfeld angegeben worden war.
Die Initiative "Gen Z regelt" fordert unter anderem mehr Geld für Schulen, Suchthilfe und Psychotherapie, Maßnahmen gegen steigende Lebenshaltungskosten, für soziale Gerechtigkeit und mehr Klimaschutz. Die Einführung einer Wehrpflicht lehnt sie ab, ebenso einen Ausbau staatlicher Überwachung.
Gewalt nach Ende der eigentlichen Demos
Der Großteil der Kundgebungen verlief friedlich. In mehreren Städten mischten sich aber offenbar Extremisten gezielt unter die Demonstrationszüge.
"Die Proteste der Gen Z haben sich als sehr friedlich rausgestellt", sagte der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei für den Bereich Bundespolizei, Andreas Roßkopf. Nach dem Ende der eigentlichen Veranstaltungen habe sich die Lage jedoch in einigen Städten zugespitzt. Bei den Gruppen, von denen die Gewalt ausgegangen sei, habe es sich um "autonome und zum Teil vermummte Personen" gehandelt, so Roßkopf in der Rheinischen Post.
Am späten Abend und in der Nacht kam es in einigen Städten dann zu Krawallen und Plünderungen, bei denen aber unklar ist, ob sie im Zusammenhang mit den Demonstrationen standen. Besonders heftig fielen sie in Frankfurt am Main und in Köln aus. Eine Kölner Polizeisprecherin sagte, die Vorfälle seien mehr dem Halloween-Geschehen als dem Nachklang der "Gen Z"-Proteste zuzuordnen.
"Darauf hatten wir keinen Einfluss"
"Gen Z"-Sprecher Amadeo hatte sich schon am frühen Abend von der Gewalt abgegrenzt, zu der es im Kontext einiger Demonstrationen kam. "Was nach dem Ende der Kundgebungen passiert ist, darauf hatten wir keinen Einfluss."
Der Sprecher kündigte eine Fortsetzung des Protests an: "Für uns ist das nur der erste Schritt. Wir wollen uns an den europaweiten Protesten am 20. November beteiligen", sagte Amadeo der Nachrichtenagentur dpa. Für diesen Tag hat ein breites Bündnis zur Teilnahme an einem Internationalen Jugendstreiktag aufgerufen, darunter die Bundesschülerkonferenz, die sich von der Initiative "Gen Z regelt" distanziert hatte - wegen der Intransparenz des Organisationskomitees.
Auf der Webseite von "Gen Z regelt" gibt es inzwischen einen weiteren Termin: Für den 14.11. ruft die Initiative zu deutschlandweiten Protesten auf.
Die Initiative "Gen Z regelt" versteht sich als unabhängiger, überparteilicher und loser Zusammenschluss junger Menschen, die sich "für unsere Jugend und für unsere Zukunft" stark machen. Zur "Generation Z" - kurz "Gen Z" - werden in etwa die Geburtsjahrgänge von 1997 bis 2010 gerechnet.
AI outlook — possibilities, not facts
Proteste der Initiative in Deutschland am 14. November
Likely · Within weeks
Beteiligung am internationalen Jugendstreiktag am 20. November
Likely · Within weeks

After the “Gen Z rules” protests, there were riots in Frankfurt, Cologne and Berlin. While politicians are calling for tough action against rioters, representatives of the left and the SPD are warning against discrediting the legitimate concerns of young people.

At a party conference, the majority of the Berlin Left decided to start coalition negotiations with the Greens and the SPD. Talks to form a state government are scheduled to begin next Monday.

Nationwide rallies organized by the “Gen Z regulates” initiative in over 30 cities attracted around 120,000 participants. While most of the protests remained peaceful, there were violent riots and looting in cities such as Frankfurt am Main and Cologne, from which the initiative distanced itself.
There is great dissatisfaction among the CDU base in Brandenburg about the federal policy of the black-red coalition, which district associations cite as a reason for leaving the party. Before a meeting with Chancellor and party leader Friedrich Merz, they called for a change of course and even suggested a separation of the Chancellery and party leadership.
Former Vice Chancellor Robert Habeck expects the AfD to be successful for years and attributes this to structural change. He also criticizes the federal government regarding Canada and warns that Germany is vulnerable.

After serious riots and looting during Halloween demonstrations in several German cities, Federal Interior Minister Alexander Dobrindt called for consistent action and tough punishments for the perpetrators.