Umweltminister Tobias Goldschmidt übergibt Genehmigung für schwach- und mittelradioaktive Abfälle
AI-generated summary
Das Atomkraftwerk Krümmel ist stillgelegt und befindet sich im Rückbau. Die radioaktiven Abfälle sollen langfristig in das Endlager Schacht Konrad verbracht werden.
Am stillgelegten Atomkraftwerk Krümmel in Geesthacht (Kreis Herzogtum Lauenburg) kann ein Zwischenlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle gebaut werden. Schleswig-Holsteins Umweltminister Tobias Goldschmidt (Grüne) übergab die dafür notwendige Genehmigung. In dem Zwischenlager sollen radioaktive Abfälle aus dem Rückbau des Kraftwerks, die keine Wärme entwickeln, untergebracht werden, teilte das Umweltministerium mit. Später sollen die Stoffe in das Endlager Schacht Konrad im niedersächsischen Salzgitter gebracht werden.
Mit der Genehmigung für das Zwischenlager seien in Krümmel alle erforderlichen atomrechtlichen Genehmigungen erteilt, erklärte Goldschmidt. «Wir sind absolut im Zeitplan. Der Atomausstieg in Schleswig-Holstein geht heute einen weiteren großen Schritt voran.»
Sicherheit oberste Priorität
Vorherige Generationen hätten von den Vorteilen der Atomenergie profitiert. Die Hinterlassenschaften dieser Technologie seien eine schwere Hypothek für die heutige Generation. «Deshalb ist höchstmögliche Sicherheit meine absolute Priorität beim Rückbau der Anlagen», so der Minister. «Auf den Kraftwerksstandorten leisten alle, die am Rückbau mitwirken, einen wichtigen Dienst an den Menschen in unserem Land.»
Das Zwischenlager wird von Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) betrieben. Dort sollen etwa 8.000 Tonnen radioaktive Abfälle aus dem Kernkraftwerk Krümmel eingelagert werden. Da die Abfälle bereits in der Anlage auf dem Gelände seien, ändere sich an der Strahlenbelastung außerhalb nichts. Die Aufsichtsbehörde werde prüfen, dass die im Strahlenschutzgesetz festgelegten Grenzwerte nicht überschritten werden.
Abbau in Krümmel bis 2037 geplant
Schacht Konrad solle laut Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) in den 2030er Jahren in Betrieb gehen, teilte das Ministerium mit. Der Abbau in Krümmel soll bis 2037 abgeschlossen werden.
AI outlook — possibilities, not facts
Abschluss des Rückbaus in Krümmel bis 2037.
Likely · Within years
EnBW, Ørsted and Vattenfall are currently building three large offshore wind farms in the North Sea: He Dreiht with 64 wind turbines and power supplying 1.1 million households, Borkum Riffgrund 3 and Nordlicht 1 with planned completion in 2028. All projects require no government funding and are intended to make a significant contribution to the German energy transition.

The G7 countries have announced the release of up to 100 million barrels of diesel and crude oil from their reserves. The aim of the measure is to relieve pressure on the energy markets in the next four months, as French President Emmanuel Macron announced.
Bavaria's Prime Minister Söder and Croatia's Prime Minister Plenković want to accelerate the construction of a gas and hydrogen pipeline from Krk to Bavaria. The project is intended to strengthen energy security through LNG and, in the future, green hydrogen.

Federal Minister of Economics Katherina Reiche is planning to cap rental payments for wind power areas at 3.5 percent of annual sales as part of the EEG amendment. This could save the federal budget by billions by 2045, but is encountering resistance from land owners.

The world's tallest wind turbine at 365 meters was completed in Schipkau, southern Brandenburg. The pilot project developed by Gicon is intended to double energy yield through greater heights and avoid new land use by retrofitting existing wind farms.
The world's tallest wind turbine at 365 meters was completed in Schipkau. The Dresden company Gicon is now planning a pilot phase with three to five turbines to prove the economic viability and to retrofit existing wind farms with XXL turbines.