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Back+++ Geschäftszahlen +++: Hensoldt hebt nach starkem Neunmonatsgeschäft Prognose an
+++ Geschäftszahlen +++: Hensoldt hebt nach starkem Neunmonatsgeschäft Prognose an
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Handelsblatt4 minutes agoBusiness5 min readGermany

+++ Geschäftszahlen +++: Hensoldt hebt nach starkem Neunmonatsgeschäft Prognose an

Zahlreiche Unternehmen haben nach starken Quartalszahlen ihre Jahresziele nach oben korrigiert, darunter Hensoldt, Novo Nordisk, Siltronic und Auto1.

Quick Look

  • Mehrere Unternehmen haben nach starken Quartalszahlen ihre Jahresprognosen nach oben korrigiert.
  • Hensoldt hebt den Umsatzzielwert auf rund 2,8 Milliarden Euro an, Novo Nordisk erhöht die Ziele bereits zum dritten Mal in diesem Jahr, und Siltronic profitiert vom KI-Boom.
  • Auch Auto1, Scout24 und Heidelberg Materials melden positive Entwicklungen, während BMW mit einem massiven Gewinnrückgang und einer erneuten Gewinnwarnung belastet ist.

AI-generated summary

Why It Matters

Der Artikel fasst Quartals- und Neunmonatsberichte verschiedener Unternehmen zusammen, die ihre Jahresprognosen aktualisiert haben. Dabei geht es um Unternehmen aus den Bereichen Rüstung, Schnellrestaurants, Pharma, Halbleiter, Immobilien, Flughäfen, Lebensmittel, Gebrauchtwagen, Autozulieferer, Immobilienportale, Automobilbau, Baustoffe, Gesundheitstechnologie und Serverherstellung.

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Bastian Prockner

Hensoldt hebt nach starkem Neunmonatsgeschäft Prognose an

Der Rüstungszulieferer Hensoldt schraubt nach einem Gewinnsprung seine Jahresziele nach oben. „Die strukturell hohen Verteidigungsausgaben in Deutschland und Europa füllen weiter unsere Auftragsbücher. Das schlägt sich jetzt zunehmend auch im Umsatz nieder“, erklärte Vorstandschef Oliver Dörre am Donnerstag zur Neunmonatsbilanz. Er erwartet nun einen Jahresumsatz von rund 2,8 Milliarden Euro statt der bisher in Aussicht gestellten 2,75 Milliarden Euro. Die Umsatzrendite (bereinigte Ebitda-Marge) soll nun am oberen Ende der bisher erwarteten Spanne von 18,5 bis 19,0 Prozent liegen.

Anna Kipnis

Besucherzahlen bei McDonald's gehen zurück – Umsatz sinkt

Die Schnellrestaurant-Kette McDonald's bekommt weiterhin Gegenwind im wichtigen Heimatmarkt zu spüren. Der Umsatz in den USA ging im dritten Quartal auf vergleichbarer Basis um 0,2 Prozent zurück, wie das Unternehmen am Mittwoch in Chicago mitteilte. Das Minus fiel damit aber nicht ganz so deutlich aus wie von Analysten befürchtet. McDonald's hatte vorab bereits leicht negative Resultate in Aussicht gestellt. Die US-Kunden gaben im Schnitt zwar etwas mehr pro Mahlzeit aus, allerdings gingen die Besucherzahlen zurück.

Weltweit stieg der Umsatz von McDonald's ein Prozent auf knapp 7,2 Milliarden US-Dollar (rund 6,4 Mrd Euro) und blieb damit hinter den Erwartungen der Analysten zurück. Auf vergleichbarer Basis betrug das Plus 1,5 Prozent. Das bereinigte Ergebnis je Aktie von 3,57 Dollar fiel dagegen höher aus als erwartet und lag elf Prozent über dem Vorjahreswert von 3,22 Dollar. Ähnlich wie in den USA entwickelten sich die Geschäfte auch in China und Frankreich schlecht, während McDonald's aber unter anderem in Deutschland, Australien und Japan zulegen konnte.

Leonidas Exuzidis

Novo Nordisk hebt erneut seine Prognose an

Der dänische Pharmakonzern Novo Nordisk hat im dritten Quartal dank einer anhaltend hohen Nachfrage nach seinem Abnehmmedikament Wegovy mehr verdient als erwartet und seine Jahresziele angehoben. Das bereinigte Betriebsergebnis sei zu konstanten Wechselkursen um 27 Prozent auf 31,72 Milliarden dänische Kronen gestiegen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Analysten hatten lediglich 28,39 Milliarden erwartet. Der Umsatz legte währungsbereinigt um vier Prozent auf 79,2 Milliarden Kronen (rund 10,6 Milliarden Euro) zu.

Maßgeblich für die Entwicklung war das Geschäft mit Adipositas-Medikamenten, das um 22 Prozent wuchs. Im Zentrum stand dabei die neu eingeführte Wegovy-Tablette. Sie steuerte im abgelaufenen Quartal einen Umsatz von rund 5,4 Milliarden Kronen bei und übertraf damit die Analystenschätzungen deutlich. Analysten sehen in der Tablette den wichtigsten Weg zurück auf den Wachstumspfad, nachdem Novo eine zweijährige Problemphase mit Gewinnwarnungen hinter sich hat.

Für das Gesamtjahr 2026 rechnet Novo nun währungsbereinigt mit einer Veränderung von Umsatz und bereinigtem Betriebsgewinn zwischen minus zwei und plus zwei Prozent. Zuvor hatte das Management hier einen Rückgang von bis zu sechs Prozent bis hin zu einer Stagnation erwartet. Es ist bereits die dritte Anhebung in diesem Jahr.

Leonidas Exuzidis

Siltronic hebt seine Umsatzprognose an

Der KI-Boom und ein stärkerer Dollar machen den Münchner Wafer-Hersteller Siltronic zuversichtlicher. Der Umsatz werde in diesem Jahr auf dem Vorjahresniveau liegen, teilte das Unternehmen, das Siliziumscheiben (Wafer) zur Produktion von Computerchips herstellt, am Mittwoch mit. Zuletzt war Siltronic noch von einem Umsatzminus von bis zu fünf Prozent ausgegangen. Die operative Umsatzrendite (Ebitda-Marge) soll mit 22 bis 24 Prozent in der oberen Hälfte der bisherigen Spanne liegen.

In den ersten neun Monaten waren es 21,9 (Vorjahr: 23,6) Prozent. Die höhere Erwartung liegt unter anderem daran, dass Siltronic nun für das vierte Quartal von einem Euro-Kurs von 1,14 Dollar ausgeht. Bisher fußte die Jahresprognose auf einem Wechselkurs von 1,18 Dollar. Im dritten Quartal waren es 1,15 Dollar.

Investitionen führen unter dem Strich noch zu roten Zahlen im dritten Quartal. Dort stand ein Verlust von 55,0 (minus 43,9) Millionen Euro zu Buche. Das operative Ergebnis (Ebitda) verbesserte sich aber auf 81,3 (65,7) Millionen Euro. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um mehr als 18 Prozent auf 355,4 Millionen Euro, gegenüber dem zweiten Quartal waren es 10,5 Prozent mehr. Nach neun Monaten lag der Umsatz mit 983,5 (975,1) Millionen Euro leicht über Vorjahr.

Leonidas Exuzidis

Vonovia erzielt höhere Mieteinnahmen

Deutschlands größter Wohnimmobilienkonzern Vonovia hat in den ersten neun Monaten weiterhin von höheren Mieteinnahmen profitiert. Zudem entwickelte sich das Geschäft mit Zusatzdienstleistungen deutlich besser. Weniger gut lief es für die Bochumer hingegen beim Verkauf von Wohnungen und im Neubaugeschäft. Dort wirkten sich die in den vergangenen Monaten gestiegenen Zinsen aus.

In den ersten neun Monaten habe Vonovia Immobilien im Wert von rund 900 Millionen Euro verkauft, teilte der Konzern weiter mit. Vonovia gehörten Ende September 527.488 Wohnungen in Deutschland, Schweden und Österreich. Das waren gut 5.000 Wohnungen weniger als im Vorjahreszeitraum. Die monatliche Miete stieg in den ersten neun Monaten bis Ende September im Jahresvergleich auf im Schnitt 8,57 Euro pro Quadratmeter. Das waren 3,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Mieten betrugen in Deutschland im Schnitt 8,41 Euro pro Quadratmeter – ein Plus von 1,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Vonovia hatte bereits vor einer Woche Eckdaten vorgelegt und sich wegen der gestiegenen Zinsen für das laufende Jahr und 2028 vorsichtiger gezeigt.

Leonidas Exuzidis

Auslandsgeschäft beschert Fraport Ebitda-Bestwert

Das florierende Auslandsgeschäft hat dem Flughafenbetreiber Fraport in den ersten neun Monaten 2026 ungeachtet der Stagnation am Hauptstandort Frankfurt Zuwächse beschert. Der Konzernumsatz wuchs um 3,8 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis (Ebitda) kletterte um zwei Prozent auf den Bestwert von 1,18 Milliarden Euro. Das internationale Geschäft steuerte im dritten Quartal 54 Prozent zum operativen Gewinn bei, nach 47 Prozent im Vorjahreszeitraum.

Konzernweit übertraf die Zahl der Passagiere mit 146 Millionen erstmals das Niveau von 2019, dem Jahr vor Ausbruch der Corona-Krise. Am Flughafen Frankfurt stagnierte die Zahl der Fluggäste.

Von den Auslandsbeteiligungen verzeichneten die griechischen Flughäfen mit einem Plus der Passagierzahl von fünf Prozent ebenso neue Rekordwerte wie das Drehkreuz im peruanischen Lima mit einem Zuwachs von 2,8 Prozent. Die Fraport-Flughäfen im slowenischen Ljubljana, in Brasilien und in Bulgarien legten ebenfalls deutlich zu. Das Aufkommen in Frankfurt stagnierte dagegen im Vorjahresvergleich mit 47,5 Millionen Fluggästen, das waren 0,2 Prozent weniger. Auch für das Gesamtjahr erwartet Fraport das Vorjahresniveau.

Leonidas Exuzidis

Einbußen und Zuversicht bei Barry Callebaut

Der weltgrößte Schokoladenhersteller Barry Callebaut hat im Gesamtjahr 2025/26 einen Gewinn- und Absatzrückgang verbucht. Wie der Schweizer Konzern am Mittwoch mitteilte, sank der operative Gewinn (Ebit) um 15,6 Prozent auf 594 Millionen Franken. Dank eines massiven Geldzuflusses von 2,01 Milliarden Franken konnte Barry Callebaut jedoch seine Schulden deutlich reduzieren. Als Zeichen der Zuversicht solle die Dividende mit 29,00 Franken je Aktie stabil bleiben.

Für das laufende Geschäftsjahr 2026/27 stellte der Vorstand ein Absatzwachstum von ein bis drei Prozent und einen Anstieg des operativen Gewinns um drei bis fünf Prozent in Aussicht. Der Gewinn vor Steuern solle sogar um rund 30 Prozent zulegen.

Leonidas Exuzidis

Auto1 hebt nach Rekordquartal seine Ziele an

Der Online-Gebrauchtwagenhändler Auto1 hat im dritten Quartal einen Rekordgewinn erzielt und gleichzeitig den Absatz kräftig gesteigert. Es sei das „profitabelste Quartal in der Geschichte von Auto1“ gewesen, sagte Konzernchef Christian Bertermann.

Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) sei um fast die Hälfte auf 75,6 Millionen Euro gesprungen, während mit gut 242.000 verkauften Autos elf Prozent mehr Fahrzeuge einen neuen Besitzer fanden als im Vorjahr. Ein neues Handelssystem und eine straffe Kostenkontrolle hätten den Gewinn pro verkauftem Auto auf neue Höchststände getrieben. Im Händlergeschäft habe Auto1 erstmals über 1000 Euro pro Auto verdient, im Privatkundengeschäft unter der Marke Autohero seien es sogar fast 2800 Euro gewesen.

Dank des starken Laufs bestätigte der Konzern seine Ziele für das Gesamtjahr, das einen Absatz von bis zu einer Million Fahrzeugen und einen Bruttogewinn von bis zu 1,2 Milliarden Euro bringen soll.

Leonidas Exuzidis

Continental schreibt schwarze Zahlen – mehr Rendite erwartet

Der Autozulieferer Continental stemmt sich gegen die steigenden Rohmaterial-Preise und den schwachen Automarkt. Im dritten Quartal fiel der Umsatz im Reifengeschäft – dem verbleibenden Kerngeschäft – um 1,5 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro. Das bereinigte operative Ergebnis verbesserte sich aber um knapp sieben Prozent auf 514 Millionen Euro, die bereinigte Rendite vor Zinsen und Steuern (Ebit-Marge) kletterte damit auf 14,9 (Vorjahr: 13,9) Prozent.

Für das Gesamtjahr grenzte Continental die Umsatzprognose ein: Der Umsatz im Kerngeschäft soll zwischen 13,5 und 13,9 (bisher 13,2 bis 14,2) Milliarden Euro liegen. Die bereinigte Ebit-Marge wird mit 13,4 und 14,0 (bisher 12,0 bis 13,5) Prozent höher gesehen als zuletzt.

Unter dem Strich schrieb Continental mit 349 Millionen Euro wieder schwarze Zahlen, nachdem die Abspaltung der Autozuliefer-Sparte Aumovio und der Verkauf der Originalteile-Sparte OESL vor Jahresfrist zu einem Verlust von 756 Millionen Euro geführt hatten.

Leonidas Exuzidis

Scout24 legt starke Bilanz vor – KI wirkt entlastend

Beim Münchner Immobilienportal-Betreiber Scout24 hat das Wachstum im dritten Quartal angezogen. Das Unternehmen führt das auf den zunehmenden Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in seinen Produkten rund um das Portal „Immoscout24“ zurück. Der Umsatz stieg von Juli bis September um fast 20 Prozent auf 198,2 Millionen Euro, das operative Ergebnis (Ebitda) verbesserte sich um 16 Prozent auf 120,8 Millionen Euro. Das entspricht einer operativen Umsatzrendite (Ebitda-Marge) von 60,9 (Vorjahr: 62,9) Prozent.

Das Unternehmen erwartet für das Gesamtjahr nun ein Wachstum des Umsatzes von 18 Prozent, am oberen Rand der bisherigen Spanne von 16 bis 18 Prozent. Die Ebitda-Marge soll bis zu 61 Prozent erreichen, nach neun Monaten liegt sie bei 60,4 Prozent. Bereinigt um die Zukäufe erwartet Scout24 weiter bis zu 64 Prozent.

Mit Hilfe von KI sollen die privaten Kunden von Scout24 ihre Chancen auf den Zuschlag für eine Wohnung oder die Einladung zu Wohnungsbesichtigungen verbessern. Maklern und anderen Immobilien-Profis soll sie lästige Routinearbeiten abnehmen.

Leonidas Exuzidis

BMW-Gewinn bricht ein – Erneute Gewinnwarnung

Der Gewinn des Münchner Autobauers BMW stürzt weiter ab. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres lag das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) bei 5,2 Milliarden Euro. Damit ist die Kennzahl um 35,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gefallen und erreicht den tiefsten Stand seit 2020. Schlechter lief das Geschäft zuletzt in der Corona-Pandemie. Unterm Strich blieb den Münchnern von Januar bis Ende September ein Nettogewinn von 4,3 Milliarden Euro – ein Minus von mehr als 24 Prozent. Der Umsatz beläuft sich auf 92,7 Milliarden Euro (minus 7,3 Prozent).

Besonders belastet das eigentlich dominante Autogeschäft das Ergebnis des Premiumherstellers. Seit Jahresanfang hat BMW im Kernsegment ein Ebit von nur knapp 2,9 Milliarden Euro eingefahren. Das entspricht einem Rückgang von beinahe 44 Prozent. Die Münchner verdienen mit ihren Autos so wenig wie zuletzt vor sechs Jahren. Die an den Kapitalmärkten und in der Autobranche viel beachtete Ebit-Marge im Autosegment lag seit Jahresanfang bei 3,5 Prozent.

BMW steuert auf ein außergewöhnlich schwaches Schlussquartal zu. Erst am Dienstagabend haben die Münchner eine Gewinnwarnung herausgegeben – bereits die zweite in diesem Jahr. Der Konzern rechnet für das Gesamtjahr nun nur noch mit einer Automarge von minus 0,5 bis 0,5 Prozent. Im Kerngeschäft dürfte das Unternehmen also im vierten Quartal ein deutliches Minus schreiben.

Leonidas Exuzidis

Heidelberg Materials steigert Gewinn – Neues Sparziel definiert

Der Baustoffkonzern Heidelberg Materials hat im dritten Quartal dank der Nachfrage in Europa und Nordamerika den operativen Gewinn gesteigert. Von Juli bis September legte das Betriebsergebnis (RCO) um neun Prozent auf 1,28 Milliarden Euro zu, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Der Umsatz stieg um zehn Prozent auf 6,4 Milliarden Euro. Die Zahlen übertrafen damit leicht die Schätzungen der vom Unternehmen befragten Analysten.

Preiserhöhungen und Kostensenkungen hätten zur Ergebnisverbesserung beigetragen, erklärte Vorstandschef Dominik von Achten. Das Einsparziel des laufenden Kostensenkungsprogramms von 500 Millionen Euro werde bis zum Ende des Jahres übertroffen. Der Dax-Konzern will die Bemühungen nahtlos fortsetzen und nimmt sich bis Ende 2028 weitere 300 Millionen Euro Einsparung vor.

Timm Seckel

Fresenius steigert Umsatz und hebt Ausblick an

Gute Geschäfte seiner Krankenhaustochter Helios und der Medikamentensparte Kabi stimmen den Gesundheitskonzern Fresenius für das Gesamtjahr zuversichtlicher. Das währungsbereinigte Wachstum des Kerngewinns je Aktie werde nun in der oberen Hälfte der Spanne von zehn bis 15 Prozent erwartet, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit und stockte damit erneut seine Ziele auf. Zudem rechnet der Vorstand nun mit einer Rendite (Ebit-Marge) von über 11,5 Prozent, nachdem zuvor rund 11,5 Prozent in Aussicht gestellt wurden.

„Wir haben unser Kerngeschäft und unsere Finanzkraft nachhaltig gestärkt“, sagte Vorstandschef Michael Sen. Im abgelaufenen Jahresviertel steigerte Fresenius den Umsatz um sechs Prozent auf 5,8 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis (Ebit) kletterte um elf Prozent auf 638 Millionen Euro und übertraf damit die Analystenwartungen von im Schnitt 618,5 Millionen.

Miriam Braun

Server-Hersteller SMCI mit Rekord-Quartalsumsatz

Der weltweite Bauboom bei Rechenzentren für Künstliche Intelligenz (KI) verhilft Super Micro Computer (SMCI) zu einem erneuten Wachstumsschub. Der Umsatz habe ein Rekordhoch erreicht, sagte Charles Liang, Gründer und Chef des Herstellers von Hochleistungsservern, am Dienstag. Die Erlöse vervierfachten sich auf 19,9 Milliarden Dollar und lagen rund drei Milliarden Dollar über den Markterwartungen. Der Gewinn überraschte mit 1,81 Dollar je Aktie ebenfalls positiv.

Vor diesem Hintergrund hob das Unternehmen seine Ziele für das Geschäftsjahr 2026/2027 an. Es rechnet nun mit einem Umsatz zwischen 72 und 82 Milliarden Dollar statt der bislang angepeil

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Hensoldt wird den Jahresumsatz von rund 2,8 Milliarden Euro erreichen.

    Likely · Within months

  • BMW wird im vierten Quartal ein deutliches Minus im Kerngeschäft schreiben.

    Very likely · Within months

Open Questions

  • Wie entwickeln sich die Aktienkurse der genannten Unternehmen nach den Prognoseanhebungen?
  • Welche spezifischen Maßnahmen ergreifen die Unternehmen, um die gesteigerten Ziele zu erreichen?
  • Wie wirkt sich der stärkere Dollar auf die internationalen Geschäfte der deutschen Unternehmen aus?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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