
Auch die CFU kündigt geschlossene Unterstützung für den Schweizer an. Die Frist für Bewerbungen läuft im November.
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Gianni Infantino strebt beim Fifa-Kongress 2027 in Rabat seine vierte Amtszeit als Weltverbandschef an.
Fifa-Präsident Gianni Infantino kommt einer Wiederwahl immer näher. Auch die Karibische Fußballunion (CFU) kündigte an, geschlossen für den Schweizer zu stimmen. Die CFU hat 31 Mitgliedsverbände, 25 davon dürfen an der Wahl des Fußball-Weltverbandschefs teilnehmen. Der Karibikverband weicht damit auch von der Haltung der kontinentalen Dachorganisation Concacaf ab, die sich gegen Infantino gestellt hatte.
Die CFU erklärte, sie habe sich nach Beratungen mit allen Mitgliedern für die gemeinsame Position und die Bestätigung von Infantino entschieden. Als Grund wurde die Finanzhilfe der Fifa bei der Entwicklung des Fußballs in der Region genannt. Der Verband fügte aber auch hinzu: »In diesem Sinne fordert die CFU weiterhin mehr Transparenz, eine verantwortungsvolle Führung sowie grundlegende Reformen innerhalb der Fußballfamilie.«
Vor der vierten Amtsperiode
Infantino strebt beim Fifa-Kongress am 18. März 2027 in Marokkos Metropole Rabat die Wiederwahl für eine vierte Amtszeit an. Die Rückendeckung für den 56-Jährigen war zuletzt deutlich gewachsen. Der Präsident von Asiens Kontinentalverband AFC, Scheich Salman bin Ibrahim al-Chalifa, hatte Infantino seine »uneingeschränkte Unterstützung« zugesichert. Aus Afrika, Südamerika und Ozeanien kann der Fifa-Boss ebenso mit insgesamt vielen Stimmen rechnen.
Mit seinem gescheiterten Plan, WM-Rechte an private Investoren zu verkaufen, hatte Infantino im Sommer massive Kritik ausgelöst. Der Fifa-Chef müht sich seither mit einigem Erfolg, die Front seiner Rivalen aufzubrechen und genügend Stimmen für einen Verbleib an der Spitze einzusammeln.
Für die Uefa läuft die Frist
Bis zum 18. November müssen Kandidaten ihre Bewerbung für die Wahl des Fifa-Präsidenten beim Weltverband hinterlegen. Der Ehrenvorsitzende des japanischen Fußballverbands, Kozo Tashima, hatte angekündigt, gegen Infantino antreten zu wollen. Auch der frühere Schweizer Fußballprofi Ramon Vega strebt eine Kandidatur an. Beiden werden aber nur wenig Chancen eingeräumt.
Offen ist noch, ob auch die Europäische Fußball-Union Uefa als schärfster Widersacher von Infantino einen Gegenkandidaten aufbieten kann. Immer wieder wird dabei der Name von Arsène Wenger genannt. Medienberichten zufolge will sich der 77‑jährige Franzose in der kommenden Woche erklären. Wenger war lange Trainer des FC Arsenal und ist derzeit Direktor für die globale Fußball-Entwicklung bei der Fifa. Zuletzt war er allerdings auf leichte Distanz zu Infantino gegangen.
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Bewerbungen für Fifa-Präsidentschaft müssen eingereicht werden
Very likely · Within weeks

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