Polizeipräsident Falk Schnabel plant aus familiären Gründen die Rückkehr nach Nordrhein-Westfalen, um eine neue Leitungsfunktion in Köln zu übernehmen.
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Falk Schnabel ist seit knapp drei Jahren Polizeipräsident in Hamburg und war zuvor bereits in Köln als Polizeipräsident tätig.
An der Hamburger Polizeispitze steht ein Führungswechsel an: Polizeipräsident Falk Schnabel will aus persönlichen Gründen nach Nordrhein-Westfalen zurückkehren, wie die Innenbehörde mitteilte. Demzufolge will er in Köln die Leitung des dort neu eingerichteten Dezernats für Sicherheit, Ordnung und Recht übernehmen. Über die Personalie wird den Angaben zufolge in einer Woche entschieden.
«Im Falle seiner Wahl, die am 8. Oktober 2026 stattfindet, steht sein Wechsel im Frühjahr kommenden Jahres bevor», heißt es in der Mitteilung. Bis dahin werde Schnabel seine Aufgaben als Hamburger Polizeipräsident in vollem Umfang weiter wahrnehmen.
Der 57-Jährige hatte das Amt in der Hansestadt vor knapp drei Jahren übernommen. Zuvor war er Polizeipräsident in Köln.
«Falk Schnabel hat die Polizei Hamburg in den vergangenen drei Jahren hervorragend geführt, innovative Impulse für deren Weiterentwicklung gesetzt und wichtige Weichen für die Stärkung der inneren Sicherheit in Hamburg gestellt, von denen wir lange profitieren werden», sagte Innensenator Andy Grote. Seine Entscheidung, «von der ich weiß, dass sie ihm nicht leichtgefallen ist», respektiere er.
Er blicke mit Stolz auf das zurück, «was wir in den vergangenen drei Jahren gemeinsam mit Senator Grote erreicht und aufgebaut haben», sagte Schnabel. «Mein Wunsch, nach Nordrhein-Westfalen zurückzukehren, und der damit verbundene Wechsel des Aufgabenbereichs beruhen auf familiären Gründen, die ich trotz meiner tiefen Verbundenheit zu dieser Stadt und zur Polizei nicht ignorieren kann.»
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Wahlentscheidung für die neue Position in Köln am 8. Oktober 2026.
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