
Eine bundesweite Analyse zeigt, wie sich die Kosten 2026 für die verschiedenen Heizarten entwickeln. Nur ein Wärmeträger wird günstiger.
AI-generated summary
Die Daten für den Heizspiegel basieren auf der Analyse von 67.000 Gebäuden durch die Beratungsgesellschaft CO2Online. Die Prognose berücksichtigt Wetterdaten des Deutschen Wetterdienstes und Durchschnittspreise für Energieträger.
Düsseldorf. Seit dem Start des Irankriegs sind die Kosten für Rohöl stark gestiegen. Entsprechend verteuert sich das daraus gewonnene Heizöl. Der am heutigen Dienstag erschienene „Heizspiegel“ zeigt, mit welchem Aufschlag Verbraucher in der bald beginnenden Heizperiode rechnen müssen.
Die Datenerhebung für den Heizspiegel führt die gemeinnützige Beratungsgesellschaft CO2Online durch. Mit Förderung vom Bundesumweltministerium sammelt sie jährlich Informationen zu den Kosten verschiedener Wärmeträger. Für die aktuelle Analyse hat CO2Online die Werte von 67.000 Gebäuden erfasst, darunter Ein- und Mehrfamilienhäuser.
Die Prognose für das Gesamtjahr 2026 berücksichtigt zum einen, wie sich der Wärmebedarf aufgrund des Wetters im Vergleich zum Vorjahr verändert. Dafür zieht CO2Online Daten des Deutschen Wetterdienstes heran. Zusätzlich fließen die bis zum Sommer berechneten Durchschnittspreise für die einzelnen Energieträger ein.
Für die Heizarten Fernwärme und Wärmepumpe ergeben sich demnach höhere Kosten von maximal drei Prozent. Dies liegt primär an der Inflation. Rechnet man die Inflation heraus, stagnieren Wärmepumpe und Fernwärme langfristig nominal im Preis.
Das sei allerdings nur möglich, wenn die Energienetze zukünftig primär auf erneuerbare Energien umgestellt werden, sagt Alexander Steinfeldt, bei CO2Online für den Heizspiegel mitverantwortlich. Dafür seien in den kommenden Jahren anhaltende Investitionen nötig, wodurch Heizen mit Fernwärme auf kurze Sicht zunächst teurer wird. Auch die Investitionskosten für eine Wärmepumpe amortisieren sich erst nach einigen Jahren.
Der Gaspreis ist laut Heizspiegel leicht gesunken. Grund dafür ist, dass die höheren Großhandelspreise infolge des Irankriegs noch nicht vollständig bei den Verbrauchern angekommen sind. Denn viele Kunden beziehen ihr Gas über Verträge mit Preisgarantie.
Außerdem ist Anfang des Jahres die Gasspeicherumlage komplett weggefallen. Die Bundesregierung führte den zusätzlichen Kostenpunkt im Zuge der Energiekrise 2022 ein, um das Befüllen der Gasspeicher zu finanzieren. Zuletzt betrug die Umlage 0,289 Cent pro Kilowattstunde, seit Januar müssen Verbraucher sie nicht mehr zahlen.
„Dabei handelt es sich allerdings um einen einmaligen Effekt“, gibt Steinfeldt zu bedenken. Langfristig werde Gas unter anderem wegen des künftig wohl immer weiter steigenden CO2-Preises zu den teuersten Heizformen zählen.
Holzpellets sind in diesem Jahr ebenfalls deutlich teurer geworden. Sie werden als Brennstoff in automatischen Heizungsanlagen verwendet. Anders als die fossilen Brennstoffe hängt ihr Preisanstieg aber nicht mit den Rohstoffmärkten zusammen, sondern mit regionalen Besonderheiten.
Die Presslinge bestehen meistens aus Abfallprodukten, die im Sägewerk entstehen. Beim Einsägen fallen etwa 40 Prozent des Holzes als Späne, Mehl oder Hackschnitze zu Boden. Auch Schadholz – also Bäume, die wegen Stürmen, Dürre oder Insektenbefall gefällt werden müssen – wird zu den hellbraunen Stäbchen verarbeitet.
Fehlen diese Abfälle aus der Holzverarbeitung, fehlt auch das Material, um Pellets herzustellen. „Die maue Baukonjunktur macht sich daher indirekt deutlich im Preis bemerkbar“, sagt Martin Bentele, Geschäftsführer des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbands.
Die Kombination aus trockenen Frühjahren und viel Niederschlag im Sommer hat in den vergangenen zwei Jahren zudem dazu geführt, dass sich der Borkenkäfer nicht so stark ausbreiten konnte. Weniger Bäume mussten wegen ihrer Schäden gefällt werden, noch weniger Holz war für Pellets verfügbar.
Trotz des deutlichen Preisanstiegs sind Pellets nach der Wärmepumpe aktuell der günstigste Wärmeträger. Die Prognose im Heizspiegel zeigt, dass sich der Preis für die Presslinge auch langfristig moderat entwickelt.
Deutschland kann seinen Bedarf an Pellets als Europas größter Produzent zudem komplett selbst decken. Abhängig von Importen sind Verbraucher also nicht.
Allerdings bewertet das Umweltbundesamt Holz wegen der entstehenden Klimagase und des Feinstaubs nicht mehr pauschal als nachhaltig. Gerade in gut gedämmten Neubauten bleibt die Wärmepumpe die beste Wahl.
In schwer sanierbaren Bestandsgebäuden mit hohem Wärmebedarf können dagegen Wärmepumpen technisch oder wirtschaftlich unpraktikabel sein. Gerade wenn in diesen Fällen eine alte Ölheizung ersetzt werden soll, könnte sich der Umstieg auf Pellets lohnen. An der Stelle des Öltanks kann dann das neue Silo für die Holzpresslinge errichtet werden.

After the presentation of the new AI assistant system “Muse” by Meta boss Mark Zuckerberg, the company’s share price rose by eleven percent. Analysts praise the product as a “killer app” and a game-changer for AI agents in the mass market.

Metro boss Steffen Greubel is leaving the wholesale group due to different views on future strategy. His successor will be the previous CFO Eric Riegger. The change will take place at the end of the financial year on September 30, 2026.

Given high fuel prices, employees can increase their monthly net income by applying for a payroll tax reduction. The tax office grants allowances for income-related expenses, special expenses or extraordinary burdens that exceed the employee flat rate.

Since 2026, the tax allowance of 110 euros has been eliminated for company celebrations if they are held exclusively for managers. The legislator justifies this with the principle of equality. For general employee celebrations, the regulation remains in place subject to certain conditions.

Statements by Donald Trump before the UN General Assembly weigh on the stock markets, while AI euphoria drives the Nasdaq to a record high. Investors are now waiting for OECD economic forecasts and purchasing managers' indices for the euro zone and the USA.

Flixtrain is investing 2.4 billion euros in fleet expansion. By 2028, 65 new Talgo trains are expected to start operating in order to increase frequency on important routes such as Hamburg-Berlin and expand the network to other cities.