Ein Überblick über die aktuelle geopolitische Lage, wirtschaftliche Auswirkungen der Inflation und das Gedenken an die Terroranschläge vom 11. September.
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Die Huthi-Miliz kontrolliert zunehmend strategische Punkte am Roten Meer. Die EZB reagiert mit Zinserhöhungen auf die durch Energiepreise getriebene Inflation.
Im Jemen häufen sich Angriffe der proiranischen Huthi-Miliz. Zuletzt haben die Rebellen die Kontrolle über die strategisch wichtige Hafenstadt Mokka am Roten Meer übernommen. Damit sind sie der Kontrolle über die Meerenge Bab al-Mandeb näher gekommen. Die rund 80 Kilometer von Makka entfernte Meerenge zählt zu den wichtigsten Schifffahrtsstraßen der Welt. Dort werden unter anderem Rohöl und Kraftstoffe aus der Golfregion über den Suezkanal ins Mittelmeer transportiert. Seit der weitgehenden Blockade der Straße von Hormus hat die Route zusätzlich an Bedeutung gewonnen. Saudi-Arabien hat nun Gegenmaßnahmen angekündigt. Was bedeutet das für die Erdölpreise und wer sind die Huthi-Rebellen? Das beantwortet Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT.
Der Konflikt im Nahen Osten treibt die Energiepreise in die Höhe. Das wiederum lässt die Inflation im Euroraum laut der Statistikbehörde Eurostat auf 3,3 Prozent steigen – deutlich über dem Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB) von zwei Prozent. Nun hat die EZB den Leitzins zum zweiten Mal in diesem Jahr angehoben. Mit höheren Zinsen will die Notenbank verhindern, dass die Preise dauerhaft und auf breiter Front steigen. Doch wie genau funktioniert das? Und was hat der Leitzins mit der Inflation zu tun? Das erklärt Roman Pletter, Leiter des Wirtschaftsressorts der ZEIT.
Außerdem im Update:
Die USA erinnern an diesem Freitag an die Terroranschläge vom 11. September 2001. Zum 25. Jahrestag der Anschläge wird in New York und an vielen anderen Orten der fast 3.000 Opfer gedacht. Dirk Peitz, Korrespondent für das Politische Feuilleton, ist vor Ort in New York und berichtet über die Gedenkveranstaltungen und die Stimmung in der Stadt.
Und sonst so? Eine neue Wanzen-Gattung trägt nun den Namen Taylor Swift
North Rhine-Westphalia's Prime Minister Hendrik Wüst is again calling for a federal-state working group to examine a ban on the AfD. He emphasizes the need for demonstrable evidence, while CDU leader Friedrich Merz remains skeptical about the chances of success.
The Israeli army rejects allegations made in the documentary “NAZA,” which premiered at the Venice Film Festival. The film addresses airstrikes in the Gaza Strip and the alleged use of AI, which the army rejects as unfounded.
AfD top politician Ulrich Siegmund makes it clear that legally working foreign healthcare professionals do not have to fear any consequences. However, the party calls for the consistent deportation of people who are obliged to leave the country or who are convicted of crimes.
Saxony's cultural associations warn of massive cuts in culture in the draft for the 2027/2028 double budget. They are calling for significant improvements and a course correction in four points, especially to protect rural structures and the independent scene.

An internal power struggle in the CDU Saxony-Anhalt is escalating. Union parliamentary group vice-president Sepp Müller rejects allegations from Prime Minister Sven Schulze regarding inaccurate travel expense claims and speaks of a targeted defamation campaign.

At a rare public appearance in Cologne, former Chancellor Angela Merkel expressed concern about the effects of artificial intelligence. She warned against the concentration of power among large tech companies and called for a more excited debate about technological developments.