Ulrich Siegmund betont Unterscheidung zwischen legal arbeitenden Fachkräften und ausreisepflichtigen Personen.
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Sachsen-Anhalt ist im Gesundheitssektor stark von ausländischen Fachkräften abhängig. Ende 2025 waren über 1.900 ausländische Mediziner im Bundesland tätig.
AfD-Spitzenpolitiker Ulrich Siegmund hat die Linie seiner Partei mit Blick auf die Zukunft ausländischer Fachkräfte im Gesundheitswesen klargestellt. «Wir sagen ganz deutlich: Wer legal in Deutschland lebt, hervorragend qualifiziert ist und Tag für Tag in unseren Krankenhäusern und Praxen wertvolle Arbeit leistet, hat hier eine Zukunft und absolut nichts zu befürchten», erklärte Siegmund. «Unsere Position beim Thema Remigration ist eindeutig. Es geht um die Durchsetzung von Recht und Gesetz. Wer ausreisepflichtig ist, wer sich illegal in unserem Land aufhält oder Straftaten begeht, muss gehen - völlig unabhängig vom Beruf.»
Siegmund, der als Spitzenkandidat mit seiner Partei bei der sachsen-anhaltischen Landtagswahl am Sonntag knapp 44 Prozent der Stimmen geholt hatte, sprach von Versuchen «unserer politischen Gegner, die Menschen in unserem Land durch bewusste Falschbehauptungen zu verunsichern». Die AfD hat zwar keine absolute Mehrheit errungen bei der Landtagswahl, strebt aber an, Siegmund zum Ministerpräsidenten wählen zu lassen und eine Regierung zu bilden.
Oliver Kirchner, der gemeinsam mit Siegmund die AfD-Fraktion im Landtag anführt, erklärte: «Wir brauchen endlich mehr Medizinstudienplätze für heimische Nachwuchskräfte sowie attraktive Rückkehrprogramme für ausgewanderte deutsche Ärzte. Gleichzeitig setzen wir auf verbindliche Sprach- und Qualifikationsstandards, damit die Versorgungsqualität auf höchstem Niveau gesichert ist.»
Sachsen-Anhalt ist im Pflege- und Gesundheitssektor auf ausländische Fachkräfte angewiesen. Ende 2025 arbeiteten laut Ärztekammer über 1.900 ausländische Mediziner in Sachsen-Anhalt. Die meisten sind in Krankenhäusern und Rehakliniken tätig.
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