„Ich lasse mich nicht zum Schweigen bringen“ – Hamilton auf Konfrontationskurs
Nach teaminternen Spannungen mit Charles Leclerc kündigt Lewis Hamilton klärende Gespräche an. Vor seinem 400. Formel-1-Rennen zeigt sich der Broune unversöhnlich und will sich nicht verbiegen lassen.
Quick Look
- Lewis Hamilton ist vor dem Formel-1-Rennen in São Paulo nach teaminternen Spannungen mit Ferrari-Stallrivalen Charles Leclerc in Mexiko weiterhin frustriert.
- Ein klärendes Gespräch mit Leclerc und Teamchef Fred Vasseur ist geplant.
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Why It Matters
Nach dem Formel-1-Rennen in Mexiko gab es teaminterne Spannungen zwischen den Ferrari-Piloten Lewis Hamilton und Charles Leclerc nach einem harten Manöver kurz nach dem Start.
Lewis Hamilton ist nach dem Zoff von Mexiko mit seinem Ferrari-Stallrivalen Charles Leclerc noch immer aufgebracht. Er sei natürlich frustriert gewesen nach dem Formel-1-Rennen am vergangenen Sonntag und sei „immer noch frustriert“ über die Ereignisse, sagte er in Brasilien mit leiser Stimme. Deshalb müssten „Gespräche geführt werden“.
Ein Treffen von Hamilton, Leclerc und Teamchef Fred Vasseur soll Medienberichten zufolge an diesem Freitag rund um den Grand Prix von São Paulo in Interlagos stattfinden. Vasseur flog nach dem Großen Preis von Mexiko erst mal wieder nach Italien zurück. Leclerc kommt nach der Geburt seiner Tochter verspätet in Brasilien an.
Leclerc hatte Hamilton in Mexiko kurz nach dem Start heftig auf dem Asphalt attackiert, worüber sich der siebenmalige Weltmeister mehrmals über Funk aufregte. Dem Engländer zufolge wäre ein Sieg für Ferrari drin gewesen. Hamilton wurde am Ende Zweiter hinter Gewinner Max Verstappen von Red Bull, Leclerc landete nur auf dem vierten Platz. Daraufhin kündigte Hamilton ein klärendes Gespräch an.
Friede vor Hamiltons 400. Formel-1-Rennen? Fehlanzeige!
„Ich habe immer versucht, respektvoll zu sein, und natürlich ist es nicht so einfach, wenn jemand wie ich in ein Team kommt, denn ich bin sehr offen und dränge immer wieder auf viele Veränderungen“, meinte Hamilton vor seinem 400. Rennen. „Solange ich hier bin, wird es so bleiben. Ich bin hier, um zu gewinnen, und um gewinnen zu können, muss man mit allen um sich herum zusammenarbeiten.“
Hamilton will weiter Klartext reden. „Es ist mir eigentlich egal, wie alle anderen zu dem stehen, was ich gesagt habe. Ich trage mein Herz auf der Zunge und sage, was ich in diesem Moment empfinde“, meinte er.
„Natürlich gibt es Momente, in denen man Dinge sagt, die man hinterher vielleicht bereut, aber ich tue das nicht, und ich werde mich niemals dafür entschuldigen, authentisch und ehrlich zu sein. Ich lasse mich nicht zum Schweigen bringen. Ich habe mich noch nie zum Schweigen bringen lassen“, versicherte der 41-Jährige.
What to Watch
AI outlook — possibilities, not facts
Treffen von Hamilton, Leclerc und Teamchef Fred Vasseur in Interlagos
Very likely · Within days
Open Questions
- Welches Ergebnis bringt das klärende Gespräch zwischen Hamilton, Leclerc und Vasseur?
- Wie wirkt sich der teaminterne Konflikt auf das 400. Rennen von Hamilton aus?


