Immobilienbranche: Stimmung trübt sich weiter ein
Quick Look
- Der Immobilienstimmungsindex (ISI) zeigt eine anhaltende Eintrübung der Stimmung in der deutschen Immobilienbranche.
- Die Erwartungen der Unternehmen sinken im zweiten Quartal 2026 zum dritten Mal in Folge, was auf erhebliche Verunsicherung im Markt hindeutet.
AI-generated summary
Why It Matters
The German real estate market is experiencing a downturn, with companies reporting a worsening business situation and increasingly skeptical future outlooks. This is reflected in the Immobilienstimmungsindex (ISI), a joint survey by the IW and ZIA.
Die Stimmung in der Immobilienbranche trübt sich weiter ein. Das zeigt der Stimmungsindex, der dem Handelsblatt vorab vorliegt. Vor allem ein Segment „liegt auf der Intensivstation“. Carsten Herz 11.06.2026 - 18:50 Uhr
Wohnungsbau: Regulatorische Unsicherheiten belasten. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa
Frankfurt. Die Hoffnung auf eine nachhaltige Erholung am deutschen Immobilienmarkt trübt sich deutlich ein. So bewerten die Unternehmen nicht nur ihre aktuelle Geschäftslage schlechter als noch zum Jahresende.
Vor allem der Blick nach vorn wird zunehmend skeptischer. Das zeigt der neue Immobilienstimmungsindex (ISI) des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) und des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA), der dem Handelsblatt vorab vorliegt.
Die Erwartungen der Branche sinken damit im zweiten Quartal 2026 zum dritten Mal in Folge. IW-Studienautor Ralph Henger urteilt: „Die negative Entwicklung zieht sich durch nahezu alle Segmente und deutet auf eine erhebliche Verunsicherung im Markt hin.“
Für die Untersuchung werden quartalsweise Geschäftsführer und leitende Angestellte von rund 1200 Unternehmen der Branche befragt. Und das sind die wichtigsten Erkenntnisse.
Open Questions
- Which specific segments are most affected?
- What are the primary regulatory uncertainties?
- What measures could be taken to improve the situation?





