
ZDB-Geschäftsführer über den Bauturbo, private Bauherren und den Hamburger Standard
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Seit Oktober 2025 ermöglicht Paragraf 246e BauGB beschleunigte Genehmigungsverfahren für Wohnungsbauprojekte ohne Bebauungsplan.
Für den ZDB ist der Rechtsanwalt Pakleppa seit 1997 aktiv. Zunächst arbeitete er im Geschäftsbereich Sozial- und Tarifpolitik, dann in der Hauptabteilung Recht und schließlich seit 2009 in der Geschäftsführung. Zudem ist er Geschäftsführer der Bundesvereinigung Bauwirtschaft, dem Dachverband des deutschen Bau- und Ausbauhandwerks.
Wo sehen Sie aktuell das größte ungenutzte Potenzial in der Immobilienbranche?
Das größte Potenzial liegt für mich im Bauturbo: Seit Oktober 2025 können Kommunen über Paragraf 246e im Baugesetzbuch Wohnungsbauprojekte ohne Bebauungsplanverfahren deutlich schneller genehmigen. Doch vielerorts wird das Instrument noch zu zögerlich genutzt. Die rechtlichen Möglichkeiten sind da – jetzt müssen Kommunen sie auch konsequent anwenden.
Was war für Sie persönlich der größte Aha-Moment in Bezug auf den Immobilienmarkt/das Bauwesen?
Mein Aha-Moment: Rund zwei Drittel der Wohnungsbauaufträge kommen von privaten Bauherren. Die bauen aber nur bei verlässlicher Förderung. Eine Ausweitung der Sonderabschreibungen auf Häuser, die den Effizienzhausstandard 55 erfüllen, kostet den Staat zunächst Geld. Sie könnte langfristig aber rund das Dreifache an Steuereinnahmen bringen, denn: Jeder in den Wohnungsbau investierte Euro kurbelt die Konjunktur an, da die Mittel bei heimischen Firmen versteuert und verbeitragt werden. Schon während der Bauphase fließt über Umsatzsteuer, Lohnsteuer und Sozialabgaben der Beschäftigten sowie die Grunderwerbsteuer viel an den Staat zurück. Hinzu kommen die Einkommensteuer auf die Mieteinnahmen und natürlich die Kaufkraft, die durch die neu geschaffenen Arbeitsplätze am Bau entsteht. Eine Neubauförderung ist also keine Ausgabe, sondern eine Investition.
Welches zukunftsweisende Projekt hat Sie zuletzt besonders begeistert?
Mich hat der Hamburger Standard überzeugt: Verwaltung, Kammern und Wohnungswirtschaft haben gemeinsam Lösungen entwickelt, mit denen sich Baukosten um bis zu 30 Prozent ohne Qualitätsverlust senken lassen. Das zeigt: Wenn die Akteure vor Ort pragmatisch zusammenarbeiten, lässt sich beim Bauen viel bewegen. Genau das brauchen wir bundesweit.

Isabel Schnabel's early departure from the ECB Executive Board is causing unrest. As a leading representative of the monetary policy “hawks”, she played a key role in shaping interest rate policy and always called for a determined fight against inflation.

According to the Financial Times, the chemical company BASF is said to have made a takeover offer for its competitor Evonik. While Evonik and the RAG Foundation did not comment on this, the stock market reacted with significant price gains for Evonik shares.

According to an EY Parthenon analysis, DAX companies have cut around 46,000 jobs worldwide. The 1.2 percent decline exceeds headcount reductions in France, Italy and Spain. Large companies and the auto industry are particularly affected by the cuts.

Volkswagen is facing one of the largest recalls in company history. Due to a potential problem with a steering screw, around four million VW, Skoda, Audi and Seat vehicles worldwide need to be checked.

BASF is interested in taking over the specialty chemicals company Evonik. Initial discussions have taken place with the company and the RAG-Stiftung, but an official offer has not yet been made. The stock markets reacted with significant price fluctuations.
Yields on government bonds are rising worldwide, driven by high energy prices, inflation concerns and growing national debt. This makes borrowing more expensive for states and burdens property buyers with rising building interest rates.