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Die invasive Ameisenart Tapinoma magnum hat sich in Deutschland ausgebreitet, wobei das baden-württembergische Umweltministerium über deren Verbreitung in rund 90 Städten und Gemeinden in fast 25 Land- und Stadtkreisen berichtet.
Die Ameisen sind los: Trotz aller Bemühungen hat die Zahl der Kommunen, in denen sich die invasive Art Tapinoma magnum nachgewiesenermaßen niedergelassen hat, ein neues Hoch erreicht. In rund 90 Städten und Gemeinden in fast 25 Land- und Stadtkreisen hat sich das Tier nach Angaben des baden-württembergischen Umweltministeriums inzwischen breitgemacht.
Die Ameise bevölkert Fugen und Nischen, krabbelt über Terrassen, treibt auch in Innenräumen ihr Unwesen und Bewohner zur Verzweiflung. Der Südwesten hat nach Angaben des Ameisenexperten Manfred Verhaagh die bundesweit höchste Anzahl an von den Tieren heimgesuchten Gemeinden.
Bundesweit größte Ameisenkolonie in Karlsruhe
Im Karlsruher Stadtteil Neureut wohnt die nach Experteneinschätzung wohl größte Kolonie Deutschlands mit Milliarden Exemplaren auf etwa 100 Hektar, wie Karen Eßrich von der Stadt Karlsruhe berichtet. Die Folgen sind gravierend. «Es gibt Menschen, die nicht mehr in den Urlaub fahren, die Schlafstörungen haben, die depressiv werden - das sind schon Nebenwirkungen dieser Ameisenplage», sagt Andreas Martens. Er leitet das Institut für Biologie an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe und hilft der besonders betroffenen Stadt mit von ihm entwickelten Fallen.
Ausrottung unmöglich
Die Ausrottung der Art ist nicht realistisch erreichbar, sagt das Umweltministerium. Empfohlen wird für die Bekämpfung eine Kombination aus verschiedenen Maßnahmen. Eine Möglichkeit sind Heißwassergeräte, mit denen wie in Karlsruhe oder Kehl (Ortenaukreis) Ameisen, ihre Nester und ihre Brut mit heißem Wasser besprüht werden. Fraßköder oder professionelle Schädlingsbekämpfung mit Insektenvernichtungsmitteln sind eine andere.
Ein teurer Spaß für viele Kommunen. Karlsruhe hat bereits 120.000 Euro für die Anschaffung eines entsprechenden Heißwasser-Fahrzeugs ausgegeben, weitere sollen folgen. Bis zu vier Teams sollen ab 2027 jeden Tag zur Bekämpfung der Tiere rausfahren. Etwa eine Million Euro Personalkosten sind dafür veranschlagt - pro Jahr. In Kehl kostet die Bekämpfung rund 50.000 Euro jährlich; in Nürtingen (Kreis Esslingen) sind dafür rund 25.000 Euro im Haushalt veranschlagt.

The Trump administration is significantly easing fuel economy standards for cars and trucks by 2031 to make new vehicles cheaper, but this will increase fuel consumption and CO₂ emissions. This reverses a Biden-era climate initiative.
The federal states of Schleswig-Holstein, Lower Saxony and Hamburg are planning to deploy national park rangers at sea in the Wadden Sea in the future in order to expand protected area management, monitoring and environmental education. A project application to the German Federal Environmental Foundation is ongoing, costs and personnel details are still unclear. Fishermen raise concerns about lack of involvement, while WWF welcomes the plans.
Schleswig-Holstein, Lower Saxony and Hamburg are planning to expand the area of operation of the national park rangers in the Wadden Sea out to sea. An application for funding has been submitted to the DBU and a decision is expected to be made in the autumn. Environment Minister Meyer emphasizes the information work for recreational boaters, while the Weser-Ems State Fishing Association criticizes the fact that fishermen were not informed.
In Karlsruhe and other municipalities in Baden-Württemberg, the invasive ant species Tapinoma magnum is being combated with hot water vehicles because it causes damage to infrastructure and burdens residents through mass occurrences. Experts warn of further spread and cite psychological stress such as sleep disorders and depression as a result of the plague.
The low water level of the Rhine in North Rhine-Westphalia is reaching critical levels. A new record low was measured in Düsseldorf, while levels continue to fall in Cologne and Duisburg. A lasting easing of the situation is currently not foreseeable.
The article examines the hydrological consequences of glacier retreat in the Alps for the Rhine. Glaciologist Matthias Huss explains how glaciers act as water reservoirs in times of drought, but their reserves are expected to disappear by the end of the century.