
Das erste Apple-Falthandy ist auf dem Markt, doch schon klagen Nutzer über Risse und Brüche. Apple räumt Schwierigkeiten ein.
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Das iPhone Duo ist das erste Falthandy von Apple und mit einem Preis ab 2299 Euro das bisher teuerste iPhone.
Nur ein paar mal falten und dann macht es »knack«: Seit das iPhone Duo vergangenen Freitag auf den Markt gekommen ist, haben einige Nutzerinnen und Nutzer in den sozialen Medien berichtet, dass ihr Gerät nur Stunden oder wenige Tage nach der Nutzung nach dem Auffalten gebrochen sei und sich entlang der Mittelfalte ein großer Riss bildete.
Andere Kunden klagten über Displayfehler wie einen weißen Streifen auf der rechten Bildschirmseite.
Apple hat die Probleme nun in einer Stellungnahme bestätigt, es sei aber nur eine »kleine Anzahl« von Geräten betroffen – und der Fehler trete meist sehr schnell auf.
Betroffenen Nutzern empfiehlt der Hersteller, sich an AppleCare zu wenden, damit die defekten Geräte ersetzt werden. Kundenberichte bestätigen, dass die Geräte ausgetauscht wurden.
Die Experten der Website iFixit, die Elektronik-Geräte zerlegen, um ihre Reparierbarkeit zu ergründen, mutmaßen, dass das Problem beim Faltmechanismus liege. Dieser besteht aus rund 100 Titan-Einzelteilen und sorgt unter anderem dafür, den aufgefalteten Bildschirm zu straffen. Denn für das Nutzungserlebnis solcher Smartphones ist es wichtig, dass in der Mitte keine störende Falte sichtbar ist.
Dass die Probleme meist an einer Stelle aufzutreten scheinen, legt aus Sicht von iFixit nahe, dass ein bestimmtes Element des Faltmechanismus für die Schäden verantwortlich sein könnte. Auch bei früheren Falt-Smartphones vom Konkurrenten traten teilweise Probleme auf, weil die Gelenke komplex sind und fehleranfällig sein können.
Das iPhone Duo ist mit einem Preis ab 2299 Euro das bisher teuerste iPhone. Es ist aktuell erst zum Januar lieferbar, nachdem erste Geräte gleich nach dem Start der Vorbestellungen vergriffen waren.

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