Iran hingeschossen: Weiterer Mann wegen Protesten hingerichtet
Siavasch Jamschidi im Zusammenhang mit Massenprotesten hingerichtet
Quick Look
- Die iranische Justiz hat Siavasch Jamschidi hingerichtet.
- Ihm wurde vorgeworfen, während landesweiter Unruhen auf Polizisten geschossen und Straftaten begangen zu haben.
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Why It Matters
Im Iran kommt es im Zusammenhang mit landesweiten Protesten immer wieder zu Todesurteilen und Hinrichtungen.
Die iranische Justiz hat im Zusammenhang mit den Massenprotesten zum Jahreswechsel einen weiteren Mann hingerichtet. Wie die justiznahe Nachrichtenagentur Misan mitteilte, wurde das Todesurteil gegen Siavasch Jamschidi im Morgengrauen vollstreckt.
Die Staatsanwaltschaft warf dem Mann vor, während der landesweiten Unruhen auf Polizisten geschossen zu haben. Die Auswertung von Mobilfunkdaten soll außerdem seine wiederholte Anwesenheit bei den Unruhen und seinen Einsatz der Schusswaffe bestätigt haben. Das Gericht verurteilte ihn wegen Kriegsführung gegen Gott (Moharebeh), der Nutzung einer Schusswaffe sowie Verschwörung gegen die Sicherheit des Landes zum Tode.
Laut Misan wurde Jamschidi zudem wegen weiterer Vergehen verurteilt, die nicht in Zusammenhang mit den Protesten standen, darunter »Betrug, Bedrohungen, Diebstahl und dem Besitz und dem Tragen einer militärischen Waffe«. Weitere Vorwürfe waren demnach unter anderem »Komplizenschaft bei Entführung, Schwingen einer Waffe zum Zweck der Einschüchterung und absichtliche Körperverletzung«.
Open Questions
- Wurde ein faires Gerichtsverfahren gewährt?
- Gibt es weitere drohende Hinrichtungen im gleichen Kontext?





