Berichten zufolge prüft das Weiße Haus militärische Optionen vor den US-Zwischenwahlen
AI-generated summary
Die US-Regierung diskutiert über eine neue Strategie gegenüber dem Iran und der Huthi-Miliz. Die Region leidet unter den wirtschaftlichen Folgen der Blockade der Straße von Hormus.
In ihrem festgefahrenen Krieg im Nahen Osten erwägt die US-Regierung unter Präsident Donald Trump neue Angriffe auf Ziele im Iran. Dabei könnten größere Militäreinsätze in den kommenden Wochen noch vor den wichtigen US-Zwischenwahlen wieder aufgenommen werden, berichteten das Nachrichtenportal «Axios» und der US-Sender NBC News unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Eine Entscheidung darüber sei allerdings bislang nicht gefallen.
Die Gespräche über mögliche neue Angriffe seien bereits vor einigen Tagen geführt worden. Laut NBC News hatten Mitglieder von Trumps Team für die nationale Sicherheit vergangene Woche bei einem Treffen in Camp David (US-Bundesstaat Maryland) über die weitere Strategie mit Blick auf den Iran und die Huthi-Miliz im Jemen diskutiert. Das Militär habe daraufhin neue Optionen für das weitere Vorgehen im Iran vorbereitet, die Trump prüfen sollte.
Nach Darstellung der Zeitschrift «The Atlantic» bat das Weiße Haus das Pentagon wiederum, Optionen für Angriffe auf iranische Ziele noch vor den Midterms zu entwickeln. Bei den Zwischenwahlen oder Midterms am 3. November wählen die Amerikanerinnen und Amerikaner rund ein Drittel der Senatorinnen und Senatoren neu sowie das gesamte Repräsentantenhaus.
«Axios» berichtete unterdessen unter Berufung auf Insider, dass im Falle einer Wiederaufnahme größerer Militäreinsätze diese «voraussichtlich massive Bombardierungen iranischer Energie-, Infrastruktur- und Nuklearanlagen» umfassen würden.
Der Krieg ist unter den US-Amerikanerinnen und -Amerikanern unbeliebt, weil die Lebenshaltungskosten und Spritpreise infolge der Blockade der Straße von Hormus rasant nach oben geklettert sind. Eine militärische Eskalation könnte die ohnehin schon hohen Ölpreise noch weiter verteuern, nachdem diese bereits wegen des gestörten Rohstoffhandels in der Meerenge in den vergangenen Monaten gestiegen waren.
AI outlook — possibilities, not facts
Entscheidung über Militärschläge vor den Midterms
Possible · Within weeks

British Prime Minister Andy Burnham offered Germany's participation in the GCAP fighter jet program to Chancellor Friedrich Merz during his inaugural visit to Berlin. In addition, the German-British Kensington Treaty on security policy cooperation came into force.
The Houthi militia has again attacked targets in Saudi Arabia, including Riyadh airport. Saudi Arabia reported intercepting several missiles. The militia is threatening further attacks on oil facilities and is calling on airlines to stop flights.
The Houthi militia has fired rockets again at Riyadh airport in Saudi Arabia. The Saudi military alliance said it had intercepted the projectiles. The Houthis also threatened attacks on oil facilities and called on airlines to stop.

Germany and Great Britain have ratified the Kensington Treaty to strengthen cooperation in defense, economics and migration. The agreement also includes travel facilitation for students and closer security cooperation.
More than six years after Brexit, Germany and Great Britain have brought the Kensington Treaty into force. The agreement aims at closer cooperation in defense, economy and migration and also includes facilitation of youth exchanges.
During a state visit to France, Federal President Frank-Walter Steinmeier reaffirmed that Germany remains a reliable European partner despite domestic political changes. Together with Emmanuel Macron, he emphasized the need for cooperation.