Japanische Lebensmittelexporte erreichen Rekordwert im ersten Halbjahr
Angetrieben von starker Nachfrage nach grünem Tee steigen die japanischen Agrar-, Forst- und Fischereiproduktexporte.
Quick Look
- Die japanischen Lebensmittelexporte sind im ersten Halbjahr um 10,9 Prozent auf 897,7 Milliarden Yen gestiegen.
- Haupttreiber war vor allem die stark gewachsene Nachfrage nach grünem Tee, insbesondere in den USA.
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Why It Matters
Japans Agrar-, Forst- und Fischereiexporte verzeichnen im ersten Halbjahr durch wachsende Beliebtheit im Ausland Rekordwerte.
Tokio. Angetrieben von einer starken Nachfrage nach grünem Tee haben die japanischen Lebensmittelexporte im ersten Halbjahr einen Rekordwert erreicht. Die Ausfuhren von Agrar-, Forst- und Fischereiprodukten stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10,9 Prozent auf 897,7 Milliarden Yen (rund fünf Milliarden Euro), wie das Agrarministerium am Dienstag in Tokio mitteilte.
Besonders gefragt waren neben Rindfleisch, Äpfeln und Reis vor allem grüner Tee: Dessen Exporte legten um 83,5 Prozent zu. Der als gesund geltende Grüne Tee erfreut sich in westlichen Ländern wachsender Beliebtheit – zunehmend auch in Pulverform (Matcha). Als Gründe für die Entwicklung nannte das Ministerium das weltweit steigende Interesse an der heimischen Küche, ein durch den wachsenden Tourismus geschärftes Interesse an japanischen Produkten sowie ein zunehmendes Gesundheitsbewusstsein.
Größter Absatzmarkt sind die USA. Die Ausfuhren dorthin legten um 15,3 Prozent auf 162,6 Milliarden Yen zu. Auch die Lieferungen nach China nahmen zu, obwohl die Regierung in Peking weiterhin Einfuhrbeschränkungen für japanische Meeresfrüchte aufrechterhält. Japan versucht gezielt, seine Abhängigkeit von China durch die Erschließung neuer Märkte in Asien und den USA zu verringern.
Open Questions
- Wie entwickeln sich die Exporte im zweiten Halbjahr?
- Bleiben die Importbeschränkungen für Meeresfrüchte in China bestehen?






