Truppen der international anerkannten Regierung und eine von Saudi-Arabien geführte Koalition greifen Stellungen der Huthis an, darunter auch die Hauptstadt Sanaa.
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Die Hauptstadt Sanaa wird seit 2014 von den Huthis kontrolliert. Die Meerenge Bab al-Mandab ist ein strategisch wichtiger Punkt für den Schiffsverkehr.
Die Truppen der international anerkannten Regierung des Jemen haben eine umfangreiche Angriffswelle gegen die Huthi-Miliz gestartet und dabei auch die Hauptstadt Sanaa ins Visier genommen. Laut einem Armeesprecher führte die Armee seit Beginn der Offensive am Sonntag mehr als 1.100 Angriffe auf Stellungen der Huthis durch.
Auch die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition beteiligte sich nach eigenen Angaben an der Großoffensive. Um die Bodentruppen zu unterstützen, seien am Morgen 100 Kampfflugzeuge im Einsatz gewesen, teilte ein Sprecher der Koalition mit. Dabei seien 324 wichtige Ziele zerstört worden. Zudem schütze das Bündnis den Luftraum über der Meerenge Bab al-Mandab.
Der Armee zufolge kamen bei den Angriffen neben Kampfflugzeugen auch Artillerie, Raketen und Drohnen zum Einsatz. Zudem sei eine »strategische Offensive« in Sanaa gestartet worden. Die Hauptstadt wird seit 2014 von den Huthis kontrolliert.
Das jemenitische Militär meldete bereits Stunden nach Beginn der Offensive die Einnahme strategisch wichtiger Gebiete an der Meerenge Bab al-Mandab. Die Streitkräfte teilten mit, die Kontrolle über das Gebiet rund um die Meerenge im Südwesten des Landes sowie den Flughafen der Stadt Dhubab übernommen zu haben. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete unter Berufung auf Militärkreise, die jemenitische Armee habe die Huthis von drei Fronten aus im Norden, Westen und Süden angegriffen.
Die von der Huthi-Miliz kontrollierte Nachrichtenagentur Saba dementierte die Berichte. Sie sprach von einem Versuch, Misserfolge und wiederholte Niederlagen zu vertuschen. Allerdings bestätigte das Medienbüro der Huthis Luftangriffe auf von der Miliz kontrollierte Gebiete.
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