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BackJugendkriminalität in Deutschland: Rückgang bei Verdächtigen unter 18, aber Anstieg bei Kindern
Jugendkriminalität in Deutschland: Rückgang bei Verdächtigen unter 18, aber Anstieg bei Kindern
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Die Zeit7/2/2026Crime2 min readGermany

Jugendkriminalität in Deutschland: Rückgang bei Verdächtigen unter 18, aber Anstieg bei Kindern

Quick Look

  • Die Zahl der Tatverdächtigen unter 18 Jahren ist 2024 gesunken, während die Zahl der tatverdächtigen Kinder unter 14 Jahren gestiegen ist.
  • Besonders auffällig sind Zuwächse bei unerlaubter Einreise und Körperverletzung.

AI-generated summary

Why It Matters

Die Zahl der Tatverdächtigen unter 18 Jahren ist im vergangenen Jahr gesunken, jedoch ist die Zahl der tatverdächtigen Kinder unter 14 Jahren gestiegen. Dies betrifft insbesondere Delikte wie unerlaubte Einreise und Körperverletzung.

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Im Bereich der Jugendkriminalität ist die Zahl der Tatverdächtigen unter 18 Jahren im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2024 gesunken. Insgesamt seien 7.422 mutmaßliche Straftäter erfasst worden, heißt es in der Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage der CDU-Bürgerschaftsfraktion, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Das sind den Angaben zufolge 580 oder 7,4 Prozent weniger als 2024.

Während der Anteil der jugendlichen Tatverdächtigen im Alter von 14 bis unter 18 Jahren sogar um fast 13 Prozent auf knapp 4.600 fiel, registrierte die Polizei jedoch einen Anstieg der Tatverdächtigen im Kindesalter. Deren Zahl sei um 3,4 Prozent auf 2.868 angewachsen. Der Anteil der tatverdächtigen Kinder unter 14 Jahren ohne deutsche Staatsangehörigkeit lag den Angaben zufolge bei 45,1 Prozent, bei den Jugendlichen waren es 43,0 Prozent.

Den größten Anstieg der Tatverdächtigen im Kindesalter verzeichnete die Polizei im Bereich der unerlaubten Einreise. Dort stieg die Zahl im Vergleich zum Vorjahr um 174,4 Prozent oder 218 Kinder. Danach folgten gefährliche und schwere Körperverletzung (plus 57 Kinder) sowie Bedrohung (plus 34 Kinder).

Bei Jugendlichen Anstieg im Bereich der Sachbeschädigung

Bei den Jugendlichen stieg vor allem die Zahl der Tatverdächtigen im Bereich der Sachbeschädigung (plus 56 Jugendliche) sowie bei der unerlaubten Einreise (plus 49 Jugendliche). Auffällig ist der massive Anstieg im Bereich der Geldwäsche und Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte. In absoluten Zahlen sind zwar nur 37 Jugendliche mehr betroffen. Prozentual sei das aber im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg von 194,7 Prozent.

Im Bereich der Gewaltkriminalität seien im vergangenen Jahr 706 Kinder als Tatverdächtige erfasst worden - 25 oder 3,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Bei den Jugendlichen sei die Zahl dagegen um 51 oder 5,5 Prozent auf 875 gesunken. Einer einfachen Körperverletzung wurden dabei 520 Kinder (plus 2,4 Prozent) und 602 Jugendliche (minus 12,1 Prozent) verdächtigt.

154 Intensivtäter erfasst - darunter nur eine Frau

Bis Mitte Juni hat die Polizei nach eigenen Angaben 154 mutmaßliche Intensivtäter erfasst - mit einer Ausnahme waren es ausschließlich Männer. Die meisten seien zwischen 14 und unter 18 Jahre (66 Intensivtäter) sowie zwischen 18 und unter 21 Jahre (63 Täter) alt. Vier seien jedoch unter 14 Jahre alt und damit strafunmündig. Gut 57 Prozent aller mutmaßlichen Intensivtäter seien Deutsche, gefolgt von Afghanen und Syrern (jeweils rund 9,7 Prozent).

CDU-Fraktionschef Dennis Thering sieht die Zahlen als Beleg, dass der rot-grüne Senat die Entwicklung der Kinder- und Jugendkriminalität nicht in den Griff bekomme. Besonders alarmierend sei der massive Zuwachs bei gefährlicher und schwerer Körperverletzung, Bedrohungen und unerlaubter Einreise. «Auffällig ist zudem der starke Anstieg bei Geldwäsche durch Jugendliche, was den Verdacht nahelegt, dass Minderjährige gezielt in kriminelle Strukturen eingebunden werden», sagte Thering.

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  • Weitere politische Debatten über Jugendkriminalität und Integrationspolitik.

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Open Questions

  • Welche Maßnahmen plant der Senat gegen den Anstieg der Kinderkriminalität?
  • Wie wird die Einbindung von Minderjährigen in kriminelle Strukturen bekämpft?

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This article was originally published by Die Zeit.

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