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Im Januar 2025 galten laut Bundesbauministerium über 192.000 Menschen unter 25 Jahren in Deutschland als wohnungslos, ein Anstieg von 192 Prozent seit 2022. Die Bundesregierung führt dies auf verbesserte Zählmethoden und Fluchtmigration aus der Ukraine zurück.
Die Jugendobdachlosigkeit in Deutschland explodiert. Laut Bundesbauministerium galten im Januar 2025 mehr als 192.000 Menschen unter 25 Jahren als wohnungslos – ein Anstieg um rund 192 Prozent seit 2022, den die Bundesregierung mit besserem Counting und der Fluchtmigration aus der Ukraine erklärt, während die nackte Statistik doch vor allem wie ein Systemversagen mit Ansage wirkt. Danach zoomt der Text in fünf Biografien hinein: Sascha strandet nach Jugendhilfe, Sucht und dem berüchtigten Cut mit 18 auf Berlins Straßen, Sandro rutscht zwischen Crystal, Dealen und Klinikbett ab, Dominik kämpft sich durch Pflegefamilie, Drogen und eisige Nächte, Omid durch Trennung, prekären Aufenthaltsstatus und die Hamburger Warteschleife. Nadjas Geschichte setzt einen besonders harten Marker, weil sie zeigt, wie schnell familiäre Gewalt, Armut, weibliche Unsicherheit im öffentlichen Raum und ein gnadenloser Wohnungsmarkt ineinandergreifen – bis selbst Cafébesuche zur Tarnung und Wohncontainer zur letzten Exit-Option werden. Am Ende bleibt ein düsteres Panorama aus Jugendhilfe-Lücken, Suchtspiralen, Behördenlogik und Wohnraummangel, in dem junge Menschen improvisieren, überleben, hoffen – und der Sozialstaat allzu oft nur als Sidekick mit schlechtem Timing auftaucht.

Die Fälle von Kindeswohlgefährdungen in Deutschland haben mit 79.800 gemeldeten Fällen einen neuen Höchststand erreicht. Laut Statistischem Bundesamt entspricht dies einem Anstieg von zehn Prozent zum Vorjahr, wobei Vernachlässigung der häufigste Faktor war.
Anthropologin Anika König, die seit 2013 zu Leihmutterschaft forscht, kritisiert, dass die aktuelle Debatte die betroffenen Kinder vernachlässigt. Sie erklärt, worunter diese Kinder wirklich leiden, basierend auf ihren Interviews mit erwachsenen Leihmütterkindern.
Der Hamburger Tierschutzverein meldet eine traurige Bilanz für die Sommerferien: Seit Juni wurden 183 Fundtiere aufgenommen, die nicht abgeholt wurden, wodurch das Tierheim Süderstraße an seine Kapazitätsgrenzen stößt. Viele Tiere werden ausgesetzt, was zu Aufnahmestopps und Problemen bei der Vermittlung von Langzeitschützlingen führt.
Sicherheitskräfte verwehrten am Christopher Street Day in Hamburg sechs Personen mit Regenbogen-Flaggen den Zutritt zur Europa Passage. Nach Polizeieinsatz änderten die Sicherheitskräfte ihr Verhalten. Das Center-Management bedauerte die Vorfälle, dementierte Anweisungen und kündigte Aufklärung an.
Die Zahl der Adoptionen in Brandenburg erreichte 2025 mit 113 Fällen einen Tiefststand, bundesweit den niedrigsten Stand seit 1990. Das Interesse an Adoptionen übersteigt die Zahl der freigegebenen Kinder, während internationale Verfahren langwierig sind und Kritik an früheren Adoptionspraktiken laut wird.

Ein F.A.Z.-Artikel kritisiert die „New York Times“ für die unkritische Darstellung von Laura Doyles Ratgeber „The Surrendered Wife“, der Frauen zur Unterordnung in der Ehe rät. Der Text beleuchtet die Verschiebung des Diskurses über Feminismus und Beziehungen und hinterfragt die zugrunde liegenden Geschlechterbilder.