Anthropologin Anika König kritisiert, dass die aktuelle Debatte um Leihmutterschaft die Perspektive der betroffenen Kinder vernachlässigt.
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Die aktuelle Debatte um Leihmutterschaft wird oft ohne Berücksichtigung der Kinder geführt, die daraus entstehen. Anthropologin Anika König forscht seit 2013 zu diesem Thema und hat Interviews mit erwachsenen Leihmütterkindern geführt.
Sind die Leidtragenden von Leihmutterschaften die Kinder, die dadurch entstehen? Die aktuelle Debatte werde an den Leihmütterkindern vorbeigeführt, sagt die Anthropologin Anika König. Sie forscht seit 2013 zu Leihmutterschaft und erklärt, worunter diese Kinder wirklich leiden.
DIE ZEIT: Kritiker der Leihmutterschaft stellen dieser Tage oft die Frage, was das alles denn mit den Kindern mache. Sie haben zahlreiche Interviews mit erwachsenen Menschen geführt, die von einer Leihmutter geboren wurden, und wissen: Wie geht es ihnen?

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Sicherheitskräfte verwehrten am Christopher Street Day in Hamburg sechs Personen mit Regenbogen-Flaggen den Zutritt zur Europa Passage. Nach Polizeieinsatz änderten die Sicherheitskräfte ihr Verhalten. Das Center-Management bedauerte die Vorfälle, dementierte Anweisungen und kündigte Aufklärung an.
Die Zahl der Adoptionen in Brandenburg erreichte 2025 mit 113 Fällen einen Tiefststand, bundesweit den niedrigsten Stand seit 1990. Das Interesse an Adoptionen übersteigt die Zahl der freigegebenen Kinder, während internationale Verfahren langwierig sind und Kritik an früheren Adoptionspraktiken laut wird.

Ein F.A.Z.-Artikel kritisiert die „New York Times“ für die unkritische Darstellung von Laura Doyles Ratgeber „The Surrendered Wife“, der Frauen zur Unterordnung in der Ehe rät. Der Text beleuchtet die Verschiebung des Diskurses über Feminismus und Beziehungen und hinterfragt die zugrunde liegenden Geschlechterbilder.