
Das Bundeskanzleramt plant für die kommende Klausur Gespräche mit hochrangigen Wirtschaftsvertretern, darunter Siemens-Chef Roland Busch und Cohere-CEO Aidan Gomez.
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Bundesregierungen tauschen sich gelegentlich bei Klausuren mit externen Gästen aus, fünf Wirtschaftsvertreter sind jedoch selten.
Berlin. Das Bundeskanzleramt lädt für die Klausur des Kabinetts am 25. und 26. August mehrere Wirtschaftsvertreter ein, um intern mit ihnen zu beraten. Das geht aus der Tagesordnung für die Kabinettsklausur hervor, die dem Handelsblatt vorliegt.
Es ist üblich, dass Bundesregierungen sich im Rahmen ihrer Klausur mit externen Gästen austauschen, insbesondere aus Wirtschaft und Wissenschaft. Dass aber gleich fünf Vertreter aus der Wirtschaft auftauchen, hat Seltenheitswert.
Demnach will Kanzler Friedrich Merz (CDU) mit seinen Ministerinnen und Ministern zunächst mit Roland Busch, dem Vorstandschef von Siemens, sowie Aidan Gomez, dem CEO von Cohere, diskutieren. „Rahmenbedingungen für industrielle Wettbewerbsfähigkeit, Souveränität und für Schlüsseltechnologien“ lautet das Thema nachweislich auf Tagesordnung.
Während Busch vom bayerischen Traditionskonzern ein häufiger Regierungsberater ist, war mit Gomez weniger zu rechnen. Cohere ist ein kanadisches KI-Unternehmen, das international große Aufmerksamkeit erfährt. Derzeit versucht die Firma einen Zusammenschluss mit der deutschen KI-Hoffnung Aleph Alpha, unter der politischen Flankierung von Digitalminister Karsten Wildberger (CDU). Die Übernahme ist offiziell noch nicht abgeschlossen.
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Kabinettsklausur am 25. und 26. August mit Wirtschaftsvertretern findet statt
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