
Viele Unternehmen befördern stets die gleichen Menschentypen und lassen die Belegschaft frustriert zurück. Experten erklären die Mechanismen.
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Aufsichtsräte und Unternehmer zweifeln an ihren Spitzenkräften und suchen vermehrt Ersatz.
Aus dem Handelsblatt-Archiv: Viele Unternehmen befördern stets die gleichen Menschentypen und lassen die Belegschaft frustriert zurück. Experten erklären die entscheidenden Mechanismen – und was sich ändern muss.
Karriereleiter: Die klassische Führungskräfte-Entwicklung ist nicht mehr ideal. Foto: midjourney - Thomas Berger
Düsseldorf. Immer mehr verdeckte Suchaufträge von Personalberatern, die Chefpositionen besetzen, zeigen: Aufsichtsräte und Unternehmer zweifeln an ihren Spitzenkräften – und suchen Ersatz für die Amtsinhaber. Personalberater Nicolas von Rosty, Deutschlandchef von Heidrick & Struggles, sagt: „Etliche Manager warten ab“, seien teilweise gar in regelrechte Schockstarre verfallen.
Vorstandschefs und Geschäftsführer zögern, angesichts von Krisen, Handelskonflikten und Künstlicher Intelligenz (KI) radikale Entscheidungen zu treffen – etwa Stellen abzubauen, Standorte zu verlagern oder das Geschäftsmodell neu auszurichten.
Egal, ob es an entsprechender Erfahrung oder geeigneter Persönlichkeit fehlt, um Herausforderungen anzugehen – führen die Falschen, können die Folgen katastrophal sein.
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Fehlbesetzungen auf Schlüsselpositionen bremsen Organisationen aus. Unternehmen verlieren an Schlagkraft, weil strategische Entscheidungen nicht mutig getroffen oder Veränderungen blockiert werden. Die Mitarbeiterfluktuation steigt, Talente gehen verloren. Produktivität und Innovationskraft sinken.
Warum ungeeignetes Führungspersonal nach oben kommt – und wie es besser geht, erklären Manager, Headhunter und Insider. Drei Faktoren spielen eine wichtige Rolle.

Der deutsche Ventilatorenhersteller Ziehl-Abegg beliefert von seinem Werk in Vietnam aus US-Tech-Konzerne wie Amazon. Die Produktion in der Provinz Dong Nai dient dazu, die Abhängigkeit von China zu reduzieren und den Export in die USA zu erleichtern.

Ralf Damde, Betriebsratschef bei DB Regio, kritisiert das Konzept der Korridorsanierungen der Deutschen Bahn. Er bemängelt hohe Kosten, den Austausch funktionstüchtiger Bauteile und die Beschäftigungslage der Mitarbeiter während der monatelangen Vollsperrungen.

Nach einem Urteil des US Supreme Court gegen Trumps Zollpolitik erhalten deutsche Unternehmen wie DHL und Siemens Healthineers Rückerstattungen in Millionenhöhe. Insgesamt wurden weltweit 81,3 Milliarden US-Dollar an Zöllen zurückgezahlt.

Die Renditen für 30-jährige US-Staatsanleihen stiegen auf 5,31 Prozent, den höchsten Stand seit 2007. Finanzminister Scott Bessent plant Interventionen durch Umschuldung, um steigende Kreditkosten und konjunkturelle Belastungen zu begrenzen.

Nach einer enttäuschenden Erntebilanz des Deutschen Bauernverbands aufgrund von Hitze und Trockenheit erwarten Experten keine Versorgungsengpässe in deutschen Supermärkten. Verbraucher müssen sich jedoch auf steigende Preise für Obst, Gemüse und Kartoffeln einstellen.

Tatjana Kim, Gründerin des russischen Onlinehändlers Wildberries, steht im Zentrum eines Machtkampfes. Der Artikel beleuchtet ihren Aufstieg zur reichsten Frau Russlands und die aktuellen Herausforderungen für ihr E-Commerce-Imperium.