Katar dementiert Berichte über die Gefangennahme iranischer Piloten und zeigt sich überrascht von den Aussagen inmitten diplomatischer Bemühungen.
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Katar vermittelt im Konflikt zwischen dem Iran und den USA. Iranische Medien behaupteten, katarische Streitkräfte hätten drei iranische Piloten gefangen genommen.
Katar hat die Darstellung des Irans zurückgewiesen, Piloten aus dem Land gefangenzuhalten. „Wir lehnen die zirkulierenden Behauptungen bezüglich der Inhaftierung iranischer Piloten kategorisch ab“, erklärte Madschid al-Ansari, Berater des katarischen Premierministers und Sprecher des Außenministeriums, in einer Mitteilung auf der Plattform X, „und sind über diese irreführenden Aussagen zu diesem bestimmten Zeitpunkt, inmitten der laufenden diplomatischen Bemühungen und Initiativen zur Deeskalation der Spannungen in der Region, überrascht.“ Katar vermittelt neben Pakistan im Konflikt zwischen dem Iran und den USA.
Iranische Medien hatten am Samstag eine Stellungnahme des Leiters des Ausschusses für vermisste Personen beim Generalstab der iranischen Streitkräfte verbreitet. Darin wird behauptet, dass die katarischen Streitkräfte drei iranische Piloten gefangen nahmen, nachdem ihre Kampfflugzeuge kurz nach Beginn des Iran-Kriegs abgestürzt waren.
Im Juni hatte der Iran schon davon gesprochen, keine Informationen über den Verbleib der Piloten zu haben. Damals hieß es, die iranischen SU-24 Kampfjets seien bei einem Angriff auf den US-Militärstützpunkt al-Udeid von katarischen Jets abgefangen worden. Früh im Iran-Krieg hatte die Islamische Republik die Basis mit Raketen getroffen.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil und fünf europäische Amtskollegen fordern eine EU-weite Übergewinnsteuer für Energiekonzerne. Das Thema soll beim Treffen der EU-Finanzminister Mitte September in Irland diskutiert werden, um auf hohe Energiepreise zu reagieren.

Die FDP fordert zur Senkung der Gaspreise und Sicherung der Versorgung eine Ausweitung der heimischen Gasförderung. Generalsekretär Martin Hagen plädiert dabei auch für den Einsatz weiterentwickelter Fracking-Verfahren und eine Senkung der staatlichen Abgaben.

Der Deutsche Städtetag plädiert für eine Vollversicherung in der Pflege, um Senioren vor Sozialhilfeabhängigkeit zu schützen und Kommunen finanziell zu entlasten. Präsident Burkhard Jung schlägt zudem einen Deckel für Eigenanteile bei Heimplätzen vor.

Juristen des Bundestages bewerten das Heizungsgesetz der Bundesregierung weiterhin als potenziell verfassungswidrig. Trotz vorgenommener Nachbesserungen sehen die Experten ein Risiko für ein Scheitern des Gesetzes vor dem Bundesverfassungsgericht.
Der CDU-Kommunalpolitiker Bernd Prange aus Sachsen-Anhalt hat öffentlich zur Wahl der AfD aufgerufen und die Partei mit 10.000 Euro unterstützt. Er kritisiert den Kurs der Union scharf und provoziert aktiv ein Parteiausschlussverfahren.
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