Keine Einigung zwischen Iran und USA über "Friedensabkommen"
Quick Look
- Iran und USA haben sich am Sonntag nicht auf ein "Friedensabkommen" geeinigt.
- US-Präsident Trump hatte zuvor ein Abkommen angekündigt, das Außenministerium dämpfte die Erwartungen.
- Der deutsche Aktienmarkt profitierte von der Hoffnung auf Entspannung.
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Why It Matters
Die Hoffnungen auf ein Abkommen zwischen dem Iran und den USA hatten vor allem US-Präsident Donald Trump und der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif geschürt. Der deutsche Aktienmarkt schloss am letzten Freitag knapp 1,8 Prozent im Plus.
Frankfurt, Düsseldorf. Der Iran und die USA haben sich am gestrigen Sonntag entgegen den hohen Erwartungen zunächst nicht auf ein „Friedensabkommen“ geeinigt. Die Hoffnungen auf ein Abkommen hatten vor allem US-Präsident Donald Trump und der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif geschürt.
Trump hatte am Samstag in einem Post auf seiner Plattform Truth Social erklärt, dass die USA und der Iran am Sonntag ein Abkommen unterzeichnen würden, das besser als das Atomabkommen von 2015 sei. Der Sprecher des Außenministeriums, Esmail Baghaei, dämpfte hingegen die Erwartungen. Die Vereinbarung werde am Sonntag und Montag nicht unterschrieben, sagte er.
Die Hoffnung auf eine Entspannung im Nahen Osten hat dem deutschen Aktienmarkt am letzten Freitag starken Aufwind verliehen. Der Dax schloss knapp 1,8 Prozent im Plus bei 24.635 Punkten.
Im französischen Evian treffen sich die G7-Staats- und Regierungschefs am Montagabend für einen dreitägigen Gipfel. Dabei soll es zum einen um die Kriege im Iran und in der Ukraine, aber auch die damit zusammenhängenden Probleme der Weltwirtschaft gehen.
Open Questions
- Wann wird ein Abkommen unterzeichnet?
- Welche Rolle spielt Pakistan zukünftig?



