
Unabhängige Sicherheitsprüfungen und Notfallmechanismen für Künstliche Intelligenz gefordert
AI-generated summary
Das AI Security Institute (AISI) in Großbritannien prüft derzeit KI-Modelle führender Anbieter auf freiwilliger Basis.
London. Microsoft-Präsident Brad Smith dringt auf eine schärfere Regulierung Künstlicher Intelligenz (KI). „Wir wissen, wie das bei anderen Produkten funktioniert“, sagte er in einem am Montag veröffentlichten Interview mit dem TV-Sender BBC. „Wir sollten auf diesem Wissen aufbauen und prüfen, wie wir es auf KI übertragen können.“ Haushaltsgeräte oder Lebensmittel unterlägen einer strengeren Überwachung als diese Technologie. „Jede Milchpackung im Supermarkt unterliegt Sicherheitsvorschriften und wird kontrolliert.“
KI-Entwickler müssten weltweit dazu verpflichtet werden, ihre neuen Produkte von unabhängigen Gutachtern auf mögliche Risiken überprüfen zu lassen, fügte Smith hinzu. Zudem sollten „Notbremsen“ eingebaut werden, um außer Kontrolle geratene KI-Modelle zu stoppen. Darüber hinaus müssten die Softwarefirmen Betroffene informieren, wenn eines ihrer Programme unbefugt in IT-Systeme Dritter eindringt.
Eine offizielle Meldepflicht sei ebenfalls notwendig. Großbritannien könnte bei diesen Bemühungen eine Führungsrolle übernehmen, betonte der Microsoft-Manager. Die Test-Experten des AI Security Institute (AISI) genössen hohes Ansehen. Sie erhalten bislang auf freiwilliger Basis vorab Zugang zu KI-Modellen führender Anbieter, um diese zu begutachten.

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