
Unternehmer Klaus-Michael Kühne im Alter von 89 Jahren gestorben; Verbraucherschützer fordern Transparenz bei digitalen Trinkgeld-Optionen.
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Klaus-Michael Kühne war ein bedeutender Unternehmer und Sponsor der Salzburger Festspiele. Die Debatte um digitale Trinkgeld-Optionen fokussiert sich auf die Transparenz bei der Auswahlmöglichkeit am Bezahlterminal.
Im berühmten Theaterstück »Jedermann«, das alle Jahre wieder bei den Salzburger Festspielen zu sehen ist, sagt der superreiche Titelheld: »Und was da steht auf diesem Platz, / das ist mein Geld, das ist mein Schatz / Durch den ich jederzeit mit Macht / Hab alles spielend vor mich bracht«. In der Nacht von Sonntag auf Montag ist der unter anderem als Salzburger-Festspiele-Sponsor aufgetretene Unternehmer Klaus-Michael Kühne gestorben, im Alter von 89 Jahren. Er hat aus der mittelständischen Spedition seines Vaters einen Weltkonzern geformt und wurde damit zu einem der reichsten Deutschen. Zuletzt betrug sein Vermögen geschätzt rund 38 Milliarden Euro.
»Zwei Millionen Dollar Trinkgeld« ist der Titel einer schlichten, aber charmanten Filmkomödie aus den Neunzigerjahren mit Bridget Fonda, die von einem geteilten Lotteriegewinn handelt. In der Realität geht es beim Trinkgeld um kleinere Beträge, mit denen die Kundin oder der Gast sich großzügig zeigt. 10, 15 oder 20 Prozent – oder doch gar nichts? Viele fühlen sich inzwischen gedrängt, Trinkgeld zu geben, wenn sie in Restaurants, im Café oder in der Bäckerei per Karte bezahlen. Verbraucherschützer wollen nun durchsetzen, dass auf den Displays von digitalen Kartenlesegeräten auf den ersten Blick erkennbar sein muss, wie Gäste und Kunden Trinkgeld ablehnen oder die Höhe selbst festlegen können.
Die Chefin des Verbraucherzentrale Bundesverbands, Ramona Pop, sagte heute, dass ihr Verband sich für ein Verbot von »manipulativen Designtricks« auf europäischer Ebene einsetze. Tatsächlich ist die Option, kein Trinkgeld zu geben, auf den Displays vieler Bezahl-Apps versteckt oder schlechter sichtbar als die Felder mit voreingestellten Vorschlägen für etwa 7, 10 oder 20 Prozent Trinkgeld.
In mehreren Umfragen haben sich viele Deutsche skeptisch gegenüber den voreingestellten Optionen gezeigt. Unter anderem wurde die Befürchtung geäußert, vorgeschlagene Beträge führten dazu, dass man mehr Trinkgeld gebe als ursprünglich geplant. Nun will auch die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) durch mehr Transparenz eine »freiwillige Entscheidung der Gäste« ermöglichen, so der Vorsitzende Guido Zeitler.
Mein Kollege Andreas Bernard hat vor einiger Zeit kritisch über die aktuellen Trinkgeldprozentvorgaben beim Bezahlen in der Bäckerei oder im Café geschrieben.
Die Bedenken der Verbraucherschützer und mögliche Veränderungen der App-Displays dürften an Andreas’ grundsätzlichem Einwand gegen die digitale Praxis nichts ändern: »Die Bezahl-Apps«, sagt er, »verwandeln die elegante soziale Geste des Trinkgeldgebens in einen bloßen Knopfdruck.«
Könnten Sie sich auf Prime Video den Film »Back to the 90s« ansehen und Ihre Kenntnisse über ein paar zeitgenössische Social-Media-Stars erweitern. Die fünf Hauptdarsteller, die in dem Film in die Vergangenheit des Jahres 1995 reisen, sind als Elevator Boys auf TikTok berühmt geworden. Mit kurzen (Musik-?)Videos, »in denen sie vor allem eines sehr überzeugend taten: gut aussehen in Aufzügen«, berichtet meine Kollegin Anja Rützel. Der Film bedient sich großzügig beim Kinoklassiker »Zurück in die Zukunft«, trotzdem urteilt Anja mit eher gebremster Begeisterung. »Ein klassisches Elevator-Boys-TikTok dauert ungefähr so lange, wie ein halbwegs entschlossener Mensch braucht, um vom Erdgeschoss in den dritten Stock zu fahren. ›Back to the 90s‹ ist anderthalb Stunden lang. Das sind, auch fahrstuhltechnisch betrachtet, sehr viele Stockwerke.«
Ein etwa 60 Tonnen schweres Windrad-Turmsegment fiel bei Neumarkt in der Oberpfalz von einem Schwertransporter in einen Graben, wodurch die B299 gesperrt wurde. Niemand wurde verletzt.

Eine 112 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg wurde auf einem Siemens Energy Gelände in Nürnberg gefunden und erfolgreich entschärft. Rund 2000 Mitarbeitende mussten evakuiert werden, und der Luftraum über Nürnberg war während der Entschärfung gesperrt.
Die Stadtverwaltung Magdeburg warnt vor gefälschten E-Mails der Ausländerbehörde und erstattet Strafanzeige. Zudem werden Wahlbenachrichtigungen für die Landtagswahl 2026 versendet. Sportlich verlängert Dominik Reimann seinen Vertrag beim 1. FC Magdeburg, der 1:1 gegen West Ham spielte, während der SCM Handball ein Teambuilding-Event absolvierte.
Susanne Pawlik verarbeitet den Tod ihrer Tochter in ihrem Romandebüt «Weiterschwimmen». Das Buch erzählt, wie sie durch Schwimmen und Schreiben in Oberbayern Mut und Lebensfreude wiederfand, und thematisiert die oft übersehene Trauer vor dem Tod eines geliebten Menschen.
Archäologen haben am Naumburger Dom einen Friedhof aus dem 11. Jahrhundert mit 13 Bestattungen freigelegt, die auf die damalige gesellschaftliche Elite hinweisen. Die Entdeckung im Zuge der Domplatz-Neugestaltung verspricht neue Erkenntnisse über die Anfänge des Bistums Naumburg und frühmittelalterliche Strukturen.
Ein Großbrand in einem Kunststoff verarbeitenden Betrieb in Sprendlingen erfordert den Einsatz von 200 Kräften. Mehrere Wohnhäuser wurden geräumt, sechs Bewohner betreut und die Bahnstrecke gesperrt. Die Bevölkerung wird per Warnapps vor Rauch und Geruchsbelästigung gewarnt.