Knorr-Bremse zielt auf 10 Milliarden Euro Umsatz in vier Jahren ab
Umsatzprognose für laufendes Jahr nach oben angepasst, operative Umsatzrendite soll 16 Prozent erreichen
Quick Look
- Knorr-Bremse plant, in den nächsten vier Jahren 10 Milliarden Euro Umsatz zu erzielen und hebt die Prognose für das laufende Jahr an.
- Die operative Umsatzrendite soll bis 2030 16 Prozent erreichen.
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Why It Matters
Knorr-Bremse ist ein führender Lkw- und Bahn-Zulieferer mit Hauptsitz in München.
München. Der Lkw- und Bahn-Zulieferer Knorr-Bremse nimmt in den nächsten vier Jahren die Marke von zehn Milliarden Euro Umsatz ins Visier und schraubt auch die Prognosen für das laufende Jahr nach oben.
Das bis 2030 anvisierte Umsatzziel soll mit einer höheren operativen Umsatzrendite (Ebit-Marge) von 16 Prozent einhergehen, wie Knorr-Bremse am Mittwochabend mitteilte. Die bisherigen, vor drei Jahren gesetzten mittelfristigen Ziele seien bereits erreicht oder in Sicht. Nach der Bereinigung um mehrere Randgeschäfte stehe nun die nächste Wachstumsoffensive an, sagte Vorstandschef Marc Llistosella. „Wir werden unser Kerngeschäft weiter stärken und uns darüber hinaus gezielt neue Wachstumsfelder erschließen.“
Erst am Dienstag hatte Knorr-Bremse sein Geschäft mit Klimaanlagen für Züge an den Finanzinvestor OpenGate Capital verkauft. Die spanische Tochter Merak erwirtschaftete mit 1500 Mitarbeitern einen Umsatz von 360 Millionen Euro.
Für das laufende Jahr spürt Knorr-Bremse Rückenwind aus den ersten sechs Monaten. Der Umsatz werde deshalb auf 8,1 bis 8,3 Milliarden Euro steigen, bisher lag die Untergrenze bei 8,0 Milliarden. Im ersten Halbjahr stieg der Umsatz um 3,1 Prozent auf 4,08 Milliarden Euro, im zweiten Quartal allein um sieben Prozent. Die operative Ebit-Marge soll auf bis zu 14,5 Prozent zulegen; bisher hatte Knorr-Bremse rund 14 Prozent erwartet. 14 Prozent waren auch das bisherige Mittelfristziel.
What to Watch
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Knorr-Bremse erreicht das Umsatzziel von 10 Milliarden Euro innerhalb der nächsten vier Jahre.
Likely · Long term
Open Questions
- Langfristige Auswirkungen des Verkaufs von Merak







