X-Fab baut Fertigungsstätte in Thüringen aus - 100 neue Stellen geplant
Staat fördert Vorhaben mit 127 Millionen Euro - Fokus auf Chips für Autos, Industrie und Medizintechnik
Quick Look
- X-Fab baut in Thüringen eine neue Fertigungsstätte, die 2028 eröffnet werden soll.
- 100 neue Stellen werden geschaffen, der Staat fördert das Projekt mit 127 Mio.
- Der Fokus liegt auf Chips für Autos, Industrie und Medizintechnik.
AI-generated summary
Why It Matters
X-Fab expandiert in ein für Europa strategisches Marktsegment aus.
Ende 2028 soll die neue Fertigungsstätte am Rande der Landeshauptstadt von Thüringen in Betrieb gehen. Laut Plan werden 100 neue Stellen geschaffen. Der Staat fördert das Vorhaben mit 127 Millionen Euro. Mit dem Ausbau zielt X-Fab auf ein Segment, das Europa industriell besonders benötigt: Es sind Chips für Autos, Industrie sowie Medizintechnik und nicht die modernsten Strukturgrößen, wie sie Apple oder Nvidia verlangen. X-Fab produziert Bauteile, die Signale verarbeiten, etwa die für den Reifendrucksensor im Auto oder den Herzschrittmacher-Chip im Körper. Der Vorstandschef beurteilt die Aussichten für den Rest des Jahres als gut. „In den ersten beiden Quartalen haben wir den Tiefpunkt gesehen. Von jetzt an erwarten wir, dass es aufwärtsgeht“, sagt er. Der Umsatz in den ersten drei Monaten des Jahres ist um vier Prozent auf 196 Millionen Dollar gesunken. Der Gewinn ist um 92 Prozent auf knapp eine Million Dollar gefallen. An diesem Donnerstag legt Macq nun die Halbjahreszahlen vor.
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