
De la Espriella bezeichnete den Militäreinsatz als harten Schlag gegen die ELN-Guerilla.
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Kolumbien ist der weltweit größte Produzent von Kokain und kämpft seit Jahrzehnten gegen verschiedene Rebellengruppen und Drogenkartelle.
De la Espriella bezeichnete den Einsatz als »schweren Schlag gegen den Drogenhandel« und ordnete die Produktionsstätte der linksgerichteten Rebellengruppe ELN (»Nationale Befreiungsarmee«) zu – der größten noch aktiven Guerillaorganisation im Land.
»Wir schlagen weiter zu gegen die illegalen Ökonomien, die den Terrorismus und die Gewalt finanzieren. Der Drogenhandel ist der Feind Kolumbiens, und wir werden ihn unerbittlich bekämpfen«, so De la Espriella, der sich selbst »El tigre« (»Der Tiger«) nennt. Der rechte Hardliner hatte im Wahlkampf die Sicherheitsfrage und den Kampf gegen die Drogenbanden ins Zentrum seiner Kampagne gestellt. Er war dabei von US-Präsident Donald Trump unterstützt worden.
Vor wenigen Tagen trat Kolumbien Trumps Anti-Drogen-Bündnis »The Shield of the Americas« bei. Dabei vereinbarten Kolumbien und USA laut US-Verteidigungsminister Pete Hegseth auch gemeinsame militärische Operationen im Kampf gegen die Drogenkartelle. Kolumbien gilt als weltweit größter Produzent von Kokain.
Die ELN hat eine direkte Verbindung zum Drogenhandel stets bestritten. Ihr Anführer Antonio Garcia hatte im Januar erklärt, seine Gruppe erhebe zwar Steuern von Kokainhändlern, betreibe aber keine Kokainlabors und Drogenhandelsrouten. Die ELN wurde Anfang der Sechzigerjahre gegründet und verfügt über etwa 5000 Kämpfer in Kolumbien und Venezuela.

Russlands Präsident Wladimir Putin hat Schäden für die russische Wirtschaft durch ukrainische Angriffe eingestanden und harte Gegenschläge gegen Kiew angekündigt. Während eines Besuchs von Bundesaußenminister Johann Wadephul in Kiew, bei dem dieser die Ukraine im Kampf gegen Russland unterstützte, fanden weitere Angriffe statt.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil und fünf europäische Amtskollegen fordern eine EU-weite Übergewinnsteuer für Energiekonzerne. Das Thema soll beim Treffen der EU-Finanzminister Mitte September in Irland diskutiert werden, um auf hohe Energiepreise zu reagieren.

Die FDP fordert zur Senkung der Gaspreise und Sicherung der Versorgung eine Ausweitung der heimischen Gasförderung. Generalsekretär Martin Hagen plädiert dabei auch für den Einsatz weiterentwickelter Fracking-Verfahren und eine Senkung der staatlichen Abgaben.

Der Deutsche Städtetag plädiert für eine Vollversicherung in der Pflege, um Senioren vor Sozialhilfeabhängigkeit zu schützen und Kommunen finanziell zu entlasten. Präsident Burkhard Jung schlägt zudem einen Deckel für Eigenanteile bei Heimplätzen vor.

Juristen des Bundestages bewerten das Heizungsgesetz der Bundesregierung weiterhin als potenziell verfassungswidrig. Trotz vorgenommener Nachbesserungen sehen die Experten ein Risiko für ein Scheitern des Gesetzes vor dem Bundesverfassungsgericht.
Der CDU-Kommunalpolitiker Bernd Prange aus Sachsen-Anhalt hat öffentlich zur Wahl der AfD aufgerufen und die Partei mit 10.000 Euro unterstützt. Er kritisiert den Kurs der Union scharf und provoziert aktiv ein Parteiausschlussverfahren.