Kolumbiens Rechtspopulist »el tigre« vor dem Präsidentensieg
Quick Look
- Der kolumbianische Rechtspopulist Abelardo de la Espriella, bekannt als »el tigre«, steht kurz vor der Wahl zum Präsidenten.
- Nach seinem überraschenden Sieg im ersten Wahlgang könnte er am Sonntag die Stichwahl für sich entscheiden.
- Seine Anhänger sehen in ihm einen angriffslustigen Kämpfer für Vaterland, Freiheit und Privateigentum.
AI-generated summary
Why It Matters
Abelardo de la Espriella, ein 47-jähriger Anwalt und Unternehmer, tritt als Rechtspopulist auf und hat sich das Markenzeichen »el tigre« zugelegt. Er steht vor der Stichwahl um das Präsidentenamt in Kolumbien.
Wenn Abelardo de la Espriella öffentlich auftritt, dann funkeln seinen begeisterten Anhängern die Augen eines angriffslustigen Tigers entgegen. Vor der Videoprojektion des Tieres steht der 47-Jährige mit geballter Faust hinter Panzerglas und ruft martialische Sätze wie: »Der Tiger ist erwacht, und die Feinde Kolumbiens werden spüren, wie hart er zubeißt. Vaterland, Freiheit, Privateigentum.«
Ob sich der Rechtspopulist den martialischen Spitznamen »el tigre« selbst gegeben hat, ist unklar, fest steht, dass er ihn zu seinem Markenzeichen gemacht hat. Ebenso wie die Baseballkappe, die er auch in Fernsehstudios nicht absetzt. Am Sonntag könnte der Anwalt und Unternehmer zum nächsten Präsidenten Kolumbiens gewählt werden, wenn in dem Land zwischen Pazifik, Anden und Karibik die Stichwahl um das höchste Staatsamt stattfindet. Sein Sieg wäre keine Überraschung mehr, nachdem er bereits den ersten Wahlgang überraschend klar für sich entschieden hat.
What to Watch
AI outlook — possibilities, not facts
Abelardo de la Espriella wird zum Präsidenten Kolumbiens gewählt.
Likely · Within days
Open Questions
- Wird Espriella die Stichwahl gewinnen?
- Welche Auswirkungen hätte seine Präsidentschaft auf Kolumbien?


