
Das HDE-Konsumbarometer sank im August auf 94,18 Punkte, da deutsche Verbraucher trotz erster Stabilisierungssignale der Wirtschaft ihre Sparneigung erhöhen und sich um steigende Preise, Energiekosten und Arbeitsplatzverluste sorgen.
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Die deutsche Wirtschaft zeigt erste Stabilisierungssignale, doch das HDE-Konsumbarometer für August sank, da Verbraucher ihre Sparneigung erhöhen.
Düsseldorf. Die deutsche Wirtschaft sendet erste Signale der Stabilisierung – doch bei den Verbrauchern kommt davon bislang wenig an. Obwohl die Hoffnungen auf eine konjunkturelle Erholung steigen, haben sie Sorgen um Preise, Energie und Arbeitsplätze.
Das signalisiert das HDE-Konsumbarometer, das für August um 0,59 Punkte auf nunmehr 94,18 Zähler zurückging. Die Stimmung ist damit deutlich schlechter als im vergangenen Sommer 2025, als der Index gut drei Punkte höher notierte. Das Barometer wird monatlich vom Handelsblatt Research Institute (HRI) im Auftrag des Handelsverbands Deutschland (HDE) berechnet; es basiert auf einer repräsentativen Befragung von rund 1600 Haushalten.
Maßgebliche Ursache für den aktuellen Rücksetzer war die im Vergleich zum Vormonat sehr deutlich gestiegene Sparneigung der befragten Konsumenten. Womöglich handelt es sich dabei um sogenanntes Angstsparen: Die Verbraucher stocken ihre Rücklagen auf, weil die Unsicherheitsfaktoren zunehmen.
Zum einen droht die kommende Heizperiode wegen der stark gestiegenen Preise für Erdgas und Heizöl deutlich teurer zu werden. Zum anderen wächst in weiten Teilen der Bevölkerung die Sorge vor Arbeitsplatzverlust. Zahlreiche Unternehmen planen Personalabbau oder haben sich bereits von Mitarbeitern getrennt.

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Ralf Damde, Betriebsratschef bei DB Regio, kritisiert das Konzept der Korridorsanierungen der Deutschen Bahn. Er bemängelt hohe Kosten, den Austausch funktionstüchtiger Bauteile und die Beschäftigungslage der Mitarbeiter während der monatelangen Vollsperrungen.

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Die Renditen für 30-jährige US-Staatsanleihen stiegen auf 5,31 Prozent, den höchsten Stand seit 2007. Finanzminister Scott Bessent plant Interventionen durch Umschuldung, um steigende Kreditkosten und konjunkturelle Belastungen zu begrenzen.

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