Krieg in der Ukraine: Putin spricht mit Trump-Gesandten Witkoff über Ukraine-Krieg
Quick Look
- US-Gesandter Steve Witkoff verhandelt in St.
- Petersburg mit Kremlchef Wladimir Putin über den Ukraine-Krieg.
- Zum Auftakt gibt Putin die Freilassung des seit 2024 inhaftierten US-Bürgers Stephen Hubbard bekannt.
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Why It Matters
US-Unterhändler Steve Witkoff verhandelt über den Ukraine-Krieg in St. Petersburg mit Wladimir Putin.
Krieg in der Ukraine
Putin spricht mit Trump-Gesandten Witkoff über Ukraine-Krieg
Die Gespräche finden in St. Petersburg statt. Zu Beginn gibt Putin die Freilassung des seit 2024 inhaftierten US-Bürgers Stephen Hubbard bekannt.
Wichtige Updates:
Witkoff zu Ukraine-Gesprächen in Russland eingetroffen
Nach Gesprächen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij in Oslo ist US-Unterhändler Steve Witkoff zu Verhandlungen mit der russischen Führung in St. Petersburg eingetroffen. Der russische Unterhändler Kirill Dmitrijew empfing Witkoff am Morgen auf dem Flughafen Pulkowo, wie Staatsmedien meldeten. Witkoff hatte am Vorabend auch mit europäischen Spitzenpolitikern in Norwegen gesprochen. Er will von den Europäern und Amerikanern erarbeitete Vorschläge für eine Friedenslösung in dem russischen Angriffskrieg nun Kremlchef Wladimir Putin unterbreiten.
Wann das Gespräch mit Putin im Konstantinpalast beginnt, ist nicht bekannt. Die US-Regierung hoffe darauf, dass der ausgearbeitete Friedensvorschlag „den Weg zu direkten trilateralen und dann auch breiter angelegten multilateralen Verhandlungen ebnet“, sagte ein US-Beamter dem Nachrichtenportal Axios. Die Ukraine habe in Oslo neue Ideen und Vorschläge präsentiert, die im Detail besprochen worden seien. Es habe „bedeutsame Fortschritte“ und „starke Übereinstimmungen auf Arbeitsebene“ gegeben, hieß es.
Russland lässt seit 2024 inhaftierten US-Bürger Stephen Hubbard frei
In St. Petersburg haben die Gespräche von US-Unterhändler Steve Witkoff mit Kremlchef Wladimir Putin über den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine begonnen. Zum Auftakt gab Putin die Freilassung eines US-Amerikaners bekannt, der 2024 in Russland zu einer langen Haftstrafe verurteilt worden war, weil er als Söldner an der Seite der ukrainischen Streitkräfte gegen russische Truppen gekämpft haben soll. Stephen Hubbard sei bereits auf dem Flughafen Pulkowo in St. Petersburg, sagte der Kremlchef der russischen Nachrichtenagentur Interfax zufolge.
Witkoff dankte Putin für die Freilassung. Er wird nach den Unterredungen mit dem russischen Präsidenten ebenfalls von Pulkowo aus abreisen. Putin selbst dankte US-Präsident Donald Trump erneut, dass er sich um eine Beendigung des Ukraine-Krieges bemühe. Dazu sollte ihn Witkoff über seine Ukraine-Gespräche am Vortag in Oslo informieren, wie der Kremlchef im Konstantinpalast sagte.
Berichte: Musk ordnete Drosselung von Starlink an
Der Gründer der US-Weltraumfirma Space-X, Elon Musk, soll Medienberichten zufolge hinter der Drosselung des Satelliteninternets Starlink für die Ukraine stehen. Das berichten das Wall Street Journal und der Sender CBS News unter Berufung auf angeblich mit der Sache vertraute Personen. Das Weiße Haus und Musk hatten Vorwürfe einer gezielten Funktionseinschränkung zurückgewiesen.
Musk habe im Vorfeld der Entscheidung mehrere Gespräche mit Regierungsvertretern geführt, berichtete CBS News. Er wollte demnach Klarheit darüber gewinnen, wo Präsident Donald Trump in dieser Angelegenheit steht. Laut Wall Street Journal telefonierten Musk und Trump dann nach der Drosselung auch direkt miteinander. Der Satellitendienst Starlink gehört zur Firma Space-X, deren Besitzer Musk ist.
US-Außenminister Marco Rubio hat dagegen erklärt, dass Entscheidungen über den Zugang der Ukraine zum Satellitennetzwerk Starlink beim Betreiber Space-X und dessen Chef Elon Musk liegen. Die US-Regierung habe darauf keinen Einfluss, sagte Rubio am Mittwoch auf einer Indienreise.
Während US-Vermittlungen: Russland greift mehrere ukrainische Städte an
Mitten in der Pendeldiplomatie von US-Vermittler Steve Witkoff hat Russland erneut Ziele in der Ukraine angegriffen. Bei einem Drohnenangriff in der Nähe von Charkiw kamen in der Nacht zwei Menschen ums Leben, wie Regionalgouverneur Oleh Synjehubow auf Telegram mitteilt. In der Hauptstadt Kiew habe ein russischer Luftangriff ein Wohnhochhaus und Teile der Verkehrsinfrastruktur getroffen, erklärt Bürgermeister Vitali Klitschko. Bei einem weiteren Angriff auf eine Universität in Krementschuk in der Region Poltawa wurden nach Angaben der örtlichen Behörden zwei Menschen verletzt.
Laut russischen Angaben setzt auch die Ukraine ihre Angriffe fort. Ein 19-Jähriger sei bei einer Drohnenattacke auf ein Auto in der westrussischen Region Brjansk getötet worden, teilt Regionalgouverneur Jegor Kowaltschuk auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Zwei weitere Menschen seien bei dem Vorfall verletzt worden. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Trump fordert Ukraine zu Abkommen mit Russland an
US-Präsident Donald Trump fordert die Ukraine auf, einem Abkommen zur Beilegung des Krieges mit Russland zuzustimmen. „Die Ukraine muss diesen Krieg beenden wollen“, sagt Trump vor Journalisten im Oval Office. Russland sei im Vorteil, da das Land wie „eine große Maschine“ unaufhaltsam vorrücke und bereits „ein sehr großes Stück Land“ eingenommen habe, erklärt Trump weiter.
Witkoff reist offenbar am Mittwoch zu Gesprächen nach Russland
Der US-Gesandte Steve Witkoff wird am Mittwoch nach St. Petersburg reisen, um dort mit der russischen Führung zusammenzukommen. Dies teilte der norwegische Ministerpräsident Jonas Gahr Støre am Dienstag mit. Støre äußerte sich nach einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij, Witkoff und dem finnischen Präsidenten Alexander Stubb. „Steve reist morgen nach Russland – mal sehen, was Putin dazu zu sagen hat“, sagte Selenskij.
Luhansk: Zwei Tote bei ukrainischen Angriffen gemeldet
Bei ukrainischen Angriffen in der von Russland kontrollierten Region Luhansk im Osten des Landes wurden nach russischen Angaben zwei Menschen getötet. Dies teilt der von Moskau eingesetzte Gouverneur mit.
Selenskij und Witkoff zu Ukraine-Gesprächen in Norwegen
Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij und der US-Sondergesandte Steve Witkoff treffen zu Gesprächen in Oslo ein. An den Gesprächen nimmt auch der Schwiegersohn des US-Präsidenten Donald Trump, Jared Kushner, virtuell teil.
US-Außenminister: „Keine gezielte politische Vorgabe, der Ukraine zu schaden“
US-Außenminister Marco Rubio schließt Verzögerungen bei der Lieferung von Abfangraketen an die Ukraine nicht aus. Er wies jedoch den Vorwurf einer gezielten Blockade durch die US-Regierung zurück.
Tote nach russischem Beschuss von Kramatorsk
Bei einem russischen Angriff in der ostukrainischen Stadt Kramatorsk sind mindestens drei Zivilisten getötet und zwei weitere verletzt worden, teilte die Staatsanwaltschaft mit.
Drei Tote bei russischem Luftangriff in Region Kiew
Bei einem russischen Luftangriff in der Region um Kiew sind in der Nacht mindestens drei Menschen getötet und sechs weitere verletzt worden. Drohnentreffer wurden auch aus den Gebieten Charkiw, Sumy, Odessa, Dnipro, Chmelnyzkyj, Ternopil und Lwiw gemeldet.
Trump offen für Dreiertreffen mit Putin und Xi
US-Präsident Trump hat seine Bereitschaft erklärt, an einem Treffen mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping in China teilzunehmen. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha kritisierte die Idee scharf.
Trump: Haben der Ukraine viel gegeben – und sie uns nichts
US-Präsident Donald Trump hat der Ukraine fehlende Gegenleistungen für die Unterstützung der USA vorgeworfen. „Wir haben der Ukraine viel gegeben – sie hat uns nichts gegeben“, sagte er in Washington.
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