Eine Studie zeigt, dass gesetzlich versicherte Patienten in Berlin durchschnittlich 72,1 Tage auf einen Facharzttermin warten müssen, während Privatversicherte nur 26,3 Tage warten – ein Unterschied von 45,8 Tagen, der viele als ungerecht empfinden und zum Selbstzahler werden lässt.
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Die Studie verglich Wartezeiten für Facharzttermine in Berlin zwischen gesetzlich und privat versicherten Patienten anhand simulierter Profile.
Ein Mann in Berlin muss nachts häufiger zur Toilette als früher. Der Harnstrahl ist schwächer. Kein Notfall, aber etwas, das er beim Urologen abklären lassen möchte. Er sucht online nach einer Praxis, auf der Plattform Doctolib. Und sucht. Und sucht. Als Kassenpatient wird er, das ist schnell klar, nicht rasch drankommen. Im Schnitt müssen gesetzlich versicherte Patienten 72,1 Tage auf den ersten freien Termin warten. Wäre er privat versichert, wären es 26,3 Tage – ein Unterschied von 45,8 Tagen.
Die Daten hat die Gesundheitsökonomin Cordula Kreuzenbeck wissenschaftlich in einer Studie für Berlin erhoben. Kreuzenbeck und ihre Kollegin verglichen aber keine realen Patienten mit konkreten Beschwerden, sondern suchten mit zwei standardisierten, simulierten Versicherungsprofilen in denselben Praxen nach dem frühesten buchbaren Termin. Ob Gynäkologie, Hals-Nasen-Ohren-Arzt, Dermatologe oder Orthopäde – in Kreuzenbecks Erhebung mussten die Privatversicherten meist nicht einmal halb so lange warten wie die normalen Kassenpatienten. Auch andere Erhebungen, die die ZEIT selbst durchgeführt hat, zeigen enorme Unterschiede, die viele Menschen als ungerecht empfinden. Diese Unterschiede führen dazu, dass, wer es sich leisten kann, lieber zum Selbstzahler wird, um schneller an einen Arzttermin zu kommen.

The Swedish aged care system prioritizes remaining within one's own four walls. Through municipal care services and a tax-financed cost structure, seniors like 96-year-old Göte Lindström should live independently for as long as possible.
The Ebola outbreak in Congo has spread to two additional health zones. According to the WHO, conflicts and displacement are making the fight against the virus more difficult. Test vaccinations of health workers are also underway.
In view of the shortage of skilled workers, the German Hospital Association is calling for faster recognition of foreign qualifications and simpler visa processes. Clinics rely on foreign employees to prevent restrictions.
In view of the shortage of skilled workers, the German Hospital Association is calling for faster recognition of foreign qualifications and simpler visa processes in order to secure healthcare.
The Ebola outbreak in the DR Congo caused by the Bundibugyo virus has spread to two additional health zones. The total number of affected areas rises to 63. The WHO warns of the consequences of ongoing conflicts for the fight against the pandemic.
Scientists, doctors and consumer advocates are calling for stricter rules for herbal food supplements in a letter to federal ministries. They criticize the lack of official checks before entering the market and see consumer health at risk.