Angesichts stagnierender EU-Verhandlungen drängen die Linke und der DGB auf eine Einführung der Steuer in Deutschland, um den Bundeshaushalt zu entlasten.
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Über eine Finanztransaktionssteuer wird auf EU-Ebene seit Jahren ohne Einigung debattiert. Das DIW schätzte 2015 ein mögliches Aufkommen für Deutschland auf 18 bis 44 Milliarden Euro.
Angesichts ausbleibender Fortschritte auf EU-Ebene fordern die Linke und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) die Einführung einer Finanztransaktionssteuer in Deutschland. „Die Forderung nach einer Finanztransaktionssteuer ist relevant wie nie“, heißt es in einem Positionspapier der Partei, das der „Rheinischen Post“ vorliegt.
„Beim Hochfrequenzhandel werden in einer unvorstellbar kurzen Zeit von einer Millisekunde Tausende Transaktionen durchgeführt und riesige Summen bewegt“, sagte der finanzpolitische Sprecher der Linken, Christian Görke, der Zeitung. „Mit ökonomischer Stabilität haben Millionengewinne in Millisekunden aber nichts am Hut.“
Schätzungen gehen davon aus, dass eine Finanztransaktionssteuer zu Milliardeneinnahmen führen könnte. Aus einem Gutachten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) aus dem Jahr 2015 geht hervor, dass für Deutschland ein Aufkommen zwischen 18 und 44 Milliarden Euro möglich wäre.
Er verwies auf zu erwartende Milliardeneinnahmen. „Da diese Einnahmen dem Bund zustünden, würde das den Kürzungsdruck im Bundeshaushalt erheblich reduzieren, ohne die Realwirtschaft oder die normalen Bürgerinnen und Bürger zu belasten“, sagte der DGB-Vizevorsitzende.
Über eine Finanztransaktionssteuer, die auf bestimmte Geschäfte mit Finanzinstrumenten anfällt, wird auf EU-Ebene seit Jahren erfolglos diskutiert.

In bayerischen Kommunen wie Dunsdorf führen Sparmaßnahmen zur massiven Reduzierung des ÖPNV-Angebots. Während Behörden auf Haushaltsdefizite verweisen, beklagen Betroffene den Verlust ihrer Mobilität und fordern eine verlässliche Anbindung.

Sahra Wagenknecht, Gründerin des BSW, fordert eine Abkehr von der sogenannten Brandmauer gegenüber der AfD. Sie argumentiert, dass die aktuelle Ausgrenzungspolitik das Vertrauen vieler Wähler gefährde und distanziert sich von der Rolle als Steigbügelhalterin.

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Die USA planen neue Sanktionen gegen über 60 Akteure, um den Iran wirtschaftlich zu isolieren. Finanzminister Bessent droht Institutionen, die den iranischen Ölschmuggel unterstützen, mit dem Ausschluss vom US-Dollar-System, während der Konflikt um die Straße von Hormus andauert.

Griechenlands neuer Raumordnungsrahmen für erneuerbare Energien sorgt für diplomatische Spannungen mit der Türkei. Ankara kritisiert die Pläne als Versuch, Gebietsansprüche in der umstrittenen Ägäis zu festigen, was Athen entschieden zurückweist.
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