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Madonna kehrt mit neuem Musikvideo und Album zurück
Culture
Süddeutsche Zeitung6/11/2026Culture2 min readGermany

Madonna kehrt mit neuem Musikvideo und Album zurück

Quick Look

  • Madonna feiert mit einem neuen, fast 14-minütigen Musikvideo zu Songs ihres kommenden Albums „Confessions II“ ihr Comeback.
  • Das Video, das Nostalgie und moderne Clubatmosphäre vereint, zeigt zahlreiche Prominente und erinnert an ihre früheren Werke.

AI-generated summary

Why It Matters

Madonna, a 67-year-old music icon, is releasing her new album „Confessions II“ on July 3rd. This marks her return after a period where her 2005 album „Confessions on a Dance Floor“ is considered her last essential work by many. The new music video is a nearly 14-minute collage featuring numerous celebrities.

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Die 67-Jährige ist also zurück und tanzt in ihrer neuen beinahe 14-minütigen Musikvideo-Collage gemeinsam mit relativ beeindruckend vielen Promis zu sechs Songs ihres neuen Albums „Confessions II“, das am 3. Juli erscheinen soll. Neben weniger überraschenden Cameo-Auftritten (Sabrina Carpenter, die auf einem der Songs auch mitsingt) lässt sich im steten Gewusel auch Benedict Cumberbatch im Anzug erblicken, der, so locker das für einen Briten eben geht, zum Song „Danceteria“ lipsinct: „Everybody get up and dance“.

„Confessions II“ wird der Nachfolger des berühmten Elektropop Album „Confessions on a Dance Floor“, erschienen im Jahr 2005, und nach recht einhelliger Meinung das bis hierhin letzte zwingende Werk der Sängerin. Eine Rückkehr also. Vielleicht auch eine Verteidigung ihres Platzes im Glitzerlicht.

Angedeutet hatte sich das bereits beim gemeinsamen Auftritt mit Sabrina Carpenter bei deren Coachella-Set, in dem nicht nur die jüngere der beiden in einem beeindruckenden Body auftrat. Auch im neuen Video sind sie im Partnerlook zu sehen. Ähnlich, aber nicht gleich, spiegeln sie die Bewegungen der anderen während des gemeinsamen Songs „Bring Your Love“.

Madonna, das wird allemal klar, ist kein Popstar im Ruhestand.

„Madonna völlig wild!“, titelte ein großes deutsches Boulevardblatt, was so nicht ganz stimmt

Trotzdem ist da viel Nostalgie: Slowmotions, wehendes, blondes Haar, kühl-dystopische Clubatmosphäre und Tanzsequenzen, die unter anderem verschwommen durch eine regenbenetzte Scheibe gefilmt sind, erinnern an die Musikvideos der 2000er – an Lady Gagas „Paparazzi“, an Rihannas „Umbrella“, an Madonnas eigene Videos zu „Confessions on a Dance Floor“. Gilt auch für die Outfits: hautenges Latex, meist in Schwarz, manchmal in Blau und manchmal mit ein bisschen Bling-Bling.

„Madonna völlig wild!“, titelte ein großes deutsches Boulevardblatt, sehr aufgeregt. Doch wild ist, wenn es so was in Musikvideos denn noch gibt, höchstens die Szene während des „Good For The Soul“- Parts. Tänzerinnen und Tänzer in Unterwäsche rekeln sich da in einem nebelverhangenen grünen Garten und schicken unentwegt grüne Laserstrahlen aus ihren Geschlechtsteilen. Bei Madonna selbst leuchtet es untenrum hingegen Heiligenschein-weiß und eher diffus.

Ansonsten bietet das an schönste MTV-Zeiten erinnernde Video noch ein paar mehr Tanzszenen, ein paar mehr Berühmtheiten und ein paar Kamerafrauen in Lack und Leder, die auf der Afterparty herum fläzen und Bananen essen, bis schließlich Madonnas Tochter Lourdes Leon herumirrt und ruft: „Cut, Bitch!“

Es wird womöglich nicht immer vollständig klar, was genau hier gefeiert wird – das Früher, das Heute, das Morgen, das Leben –, aber vielleicht genügt es in diesen Tagen ja auch schon, dass irgendwer überhaupt noch feiert. Zu den schönsten Momenten gehört denn auch der Abspann, der mit immenser Akribie und über knapp drei Minuten Kinofilm-artig alle Beteiligten auflistet: die kreativen Schöpfer, die Tänzer, Techniker und die Barista. Für die Security, nur zum Beispiel, war Lauris Beinerts zuständig.

Open Questions

  • What is the overall reception of the new album?
  • Will this album solidify Madonna's place in contemporary pop music?
  • What is the significance of the specific celebrity cameos?

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This article was originally published by Süddeutsche Zeitung.

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