
Trotz Spekulationen und sportlicher Krise: Formel-1-Weltmeister Max Verstappen setzt seine Karriere bei Red Bull fort.
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Max Verstappen gewann von 2021 bis 2024 die Weltmeisterschaft für Red Bull. Nach Regeländerungen hat das Team jedoch an Dominanz verloren.
»Wir haben die besten Leute und ich freue mich darauf, weiterhin mit allen zusammenzuarbeiten, um wieder an die Spitze zurückzukehren. Das bleibt das oberste Ziel, auf das wir alle hingearbeitet haben und das wir auch weiterhin verfolgen werden«, teilte Verstappen mit.
Viermal Weltmeister, aktuell nur WM-Sechster
»Das Team ist für mich wie eine zweite Familie, und ich fühle mich hier sehr wohl. Ich bin zum Team gekommen in der Hoffnung, Rennen gewinnen zu können. Was wir gemeinsam erreicht haben, war einfach großartig – wir haben viele unglaubliche Momente erlebt und vier Weltmeisterschaften gewonnen«, sagte der Niederländer weiter. »Diese Reise mit demselben Team fortzusetzen, bei dem ich meine gesamte Karriere verbracht habe, ist etwas ganz Besonderes und etwas, das ich mir schon immer gewünscht habe.«
Verstappen wurde 2021, 2022, 2023 und 2024 Weltmeister. Er gewann 71 Grands Prix. Doch Red Bull hat längst nicht mehr das stärkste Auto im Feld. Die Regelrevolution in dieser Saison mit neuen Wagen und Motoren hat Mercedes bislang am besten umgesetzt. Vor dem ersten Rennen nach der Sommerpause ist Verstappen nur WM-Sechster – mit 110 Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Kimi Antonelli im Mercedes.
Mercedes und McLaren waren interessiert
Wegen des mangelnden Erfolgs ist Verstappen, 2016 von Schwesterteam Toro Rosso zu Red Bull befördert, schon seit dem vergangenen Jahr immer wieder Mittelpunkt von Spekulationen über seine Zukunft. Mercedes und McLaren galten wegen einer Ausstiegsklausel in Verstappens Vertrag als heißeste Interessenten.
»Die Entscheidung, unseren gemeinsamen Weg fortzusetzen, beruht auf dem Vertrauen, das Max und das Team über viele Jahre hinweg aufgebaut haben, sowie auf dem Vertrauen von Max in unsere Mitarbeiter, unsere Unternehmenskultur und unsere Zukunftsvision«, sagte Red-Bull-Teamchef Laurent Mekies.
Tatsächlich hatte es rund um Red Bull Racing in den vergangenen zwei Jahren einschneidende personelle Veränderungen gegeben. Chefdesigner Adrian Newey war Anfang 2025 zu Aston Martin gewechselt. Wenige Monate später trennte der Rennstall sich vom langjährigen Teamchef Christian Horner – nicht zuletzt aufgrund eines persönlichen Skandals, zudem galt sein Verhältnis zu Vater Jos Verstappen als belastet. Zudem steckte Red Bull auch in einem sportlichen Tief. Ende 2025 schied schließlich Motorsportberater Helmut Marko aus, der wiederum zu den Förderern und Vertrauten Max Verstappens gezählt hatte.
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