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Mehrere Bombendrohungen gegen Passagierflüge in Europa
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Tagesschau Ausland2 hours agoWorld1 min readGermanyView translation

Mehrere Bombendrohungen gegen Passagierflüge in Europa

Mehrere Flüge mussten außerplanmäßig landen oder wurden eskortiert; keine gefährlichen Gegenstände gefunden.

Quick Look

  • Bombendrohungen gegen mehrere innereuropäische Flüge führten zu Notlandungen und Umleitungen in Frankreich, Italien, Österreich und Belgien.
  • Bisher wurden keine Sprengsätze gefunden; Experten vermuten ein Muster hybrider Störaktionen.

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Why It Matters

Europäische Regierungsvertreter werfen Russland und dem Iran hybride Angriffe vor. Die Vorfälle reihen sich in eine Serie von Drohungen gegen den Luftverkehr und andere Infrastrukturen ein.

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Bombendrohungen haben in Europa für Störungen im Luftverkehr gesorgt. Mindestens drei innereuropäische Flüge von oder nach Italien mussten außerplanmäßig landen. Die Drohungen erwiesen sich bisher nicht als echt.

Eine Aer-Lingus-Maschine, die von Dublin nach Rom unterwegs war, landete außerplanmäßig auf dem französischen Luftwaffenstützpunkt Evreux, wie die französische Regierung mitteilte. Die knapp 160 Menschen an Bord seien in Sicherheit, Entschärfungsteams seien im Einsatz, so das Amt des Premierministers.

Eine Finnair-Maschine von Helsinki nach Rom wurde von italienischen Militärflugzeugen zum römischen Militärflughafen Fiumicino begleitet, wie ein Sprecher der römischen Flughäfen der Nachrichtenagentur AFP bestätigte. Ein Wizz-Air-Flug von Mailand nach Warschau wurde nach Angaben der ungarischen Fluggesellschaft nach Wien umgeleitet.

Ein Flug der LOT Polish Airlines von Warschau nach Brüssel landete nach einer Bombendrohung an seinem Zielort. Bei anschließenden Überprüfungen wurden keine gefährlichen oder verdächtigen Gegenstände gefunden, wie die Fluggesellschaft mitteilte.

Es sind die jüngsten Vorfälle in einer Reihe von Drohungen gegen den Luftverkehr in Europa. Für mindestens sieben Flüge und ein Kreuzfahrtschiff waren bereits am Dienstag Bombendrohungen eingegangen. Dies führte zu Störungen an Flughäfen in ganz Europa, auch wenn keine Sprengsätze entdeckt wurden.

Bislang hat kein Staat eine bestimmte Seite für die Drohungen verantwortlich gemacht. Sie fallen jedoch in eine Zeit, in der europäische Regierungsvertreter sowohl Russland als auch dem Iran hybride Angriffe und Sabotageakte vorwerfen. Moskau und Teheran bestreiten derartige Kampagnen.

Der Chef der auf Luftfahrt spezialisierten Cybersicherheitsfirma Cyviation, Eliran Almog, sagte: "Diese Drohungen im Luftverkehr fallen zeitlich mit den Cyberangriffen auf Kühlsysteme von Supermärkten in ganz Europa zusammen", erklärte Almog. "Verschiedene wichtige Dienste sind von Störungen betroffen, die erhebliche Kosten verursachen und das Vertrauen der Öffentlichkeit untergraben können."

Vorgetäuschte Bombendrohungen könnten Experten zufolge Teil eines ähnlichen Musters kostengünstiger und glaubhafter Störaktionen sein.

Open Questions

  • Wer steckt hinter den Drohungen?
  • Gibt es technische Verbindungen zwischen den Vorfällen?

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This article was originally published by Tagesschau Ausland.

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