
Bundeskanzler Merz und Präsident Lee Jae Myung fokussieren auf Rüstung, Technologie und Sicherheit
AI-generated summary
Bundeskanzler Merz reist durch Asien, um die wirtschaftliche und sicherheitspolitische Zusammenarbeit zu stärken. Südkorea ist ein zentraler Partner in der Region, insbesondere angesichts der nordkoreanischen Unterstützung für Russland.
Bundeskanzler Friedrich Merz hat auch mit dem dritten Land seiner Asienreise eine engere Zusammenarbeit in Wirtschaft und Politik vereinbart. „Wir brauchen mehr denn je ein starkes Netz von Partnern, die wichtige Interessen und gemeinsame Werte miteinander teilen“, sagte Merz nach einem Treffen mit Südkoreas Präsidenten Lee Jae Myung in Seoul am Donnerstag.
„Das gilt sicherheitspolitisch, das gilt wirtschaftlich und das gilt geopolitisch. Wir heben deshalb heute unsere Beziehungen auf die Ebene einer vertieften strategischen Partnerschaft.“
In einer gemeinsamen Erklärung werden die Felder der Zusammenarbeit genannt, die von Künstlicher Intelligenz bis zum Verteidigungsbereich reichen. Präsident Lee sprach sich für eine Rüstungskooperation beider Länder aus. „Koreanische Rüstungsunternehmen haben großes Interesse an langfristigen Partnerschaften mit Deutschland, etwa bei Joint Ventures und gemeinsamen Entwicklungen“, sagte er.
Deutschland und Südkorea wollten zudem ein Geheimschutzabkommen für militärische Verschlusssachen vereinbaren. „Wir bauen die Zusammenarbeit bei Autos, Batterien und Halbleitern aus und stärken Forschung und Innovation in KI, Quanten- und Biotechnologie sowie Raumfahrt“, fügte er hinzu.
Merz hatte bereits auf seinen Stationen in Singapur und Japan dafür geworben, dass Europa und Asien enger zusammenrücken. In Seoul betonte er, dass dies nicht nur wegen gleicher Interessen an einem multilateralen und regelbasierten Handel nötig sei. „Koreas Sicherheit berührt Europas Sicherheit und Europas Sicherheit berührt auch die Sicherheit von Korea“, sagte er.
So kämpften nordkoreanische Soldaten an der Seite Russlands im Donbass gegen die Ukraine. Im Gegenzug liefere Moskau an Nordkorea Waffen. Er dankte dem südkoreanischen Präsidenten dafür, dass dessen Land die Ukraine weiter unterstützen wolle. Zuletzt hatte es Spannungen zwischen Kiew und Seoul gegeben, weil die ukrainische Führung die Überstellung gefangengenommener nordkoreanischer Soldaten an Südkorea bekannt gemacht hatte.
Merz setzt am Freitag seinen Besuch in Südkorea mit einem Abstecher in die demilitarisierte Zone zwischen Nord- und Südkorea fort. In Peking appellierte unterdessen Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Donnerstag an die chinesische Regierung, ihre Haltung gegenüber Russland im Ukraine-Krieg sowie in der internationalen Handelspolitik zu überdenken. China gilt als Hauptunterstützer Russlands. Am Freitag wird Steinmeier den chinesischen Präsidenten Xi Jinping treffen.
AI outlook — possibilities, not facts
Besuch der demilitarisierten Zone durch Merz am Freitag.
Very likely · Within days

After a devastating high-rise fire in Hong Kong left 168 dead, Housing Minister Winnie Ho has resigned. Prime Minister John Lee publicly apologized after an investigation report revealed serious failings by the authorities.

Benjamin Netanyahu could remain in power after the Knesset election. The SPIEGEL editorial calls on the German government under Merz to define clear red lines towards the Israeli government and to consistently punish violations.
Vladimir Putin calls Elon Musk a “genius” and confirms an exchange with him to avoid conflicts in space. At the same time, US-mediated efforts are underway for a ceasefire and negotiations between Russia and Ukraine.

EU Commission President von der Leyen failed in her attempt to bind Canada to the EU as an “associated member”. Chancellor Merz and other heads of state deleted the term from the summit draft due to unclear definitions.

The Central Committee of the CPC meets for the fifth plenum. What is striking is the highest absenteeism rate since the Mao era, which points to Xi Jinping's anti-corruption campaign. Zhang Shengmin was also promoted to the Politburo.

After a serious collision between two high-speed trains in Urda near Toledo, Spain is stunned. The country has declared three days of national mourning while rescue workers secure the scene of the accident and investigations into the cause begin.