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Microsoft 365 und Outlook werden weltweit von Millionen von Nutzern für geschäftliche und private E-Mail-Kommunikation genutzt. Ausfälle in der Cloud-Infrastruktur können weitreichende Störungen verursachen.
Ein großflächiger Ausfall bei Microsoft hat am Montagabend den E-Mail-Verkehr von Millionen Nutzern weltweit beeinträchtigt. Betroffen sind sowohl Unternehmenskunden von Microsoft 365 als auch private Nutzer des E-Mail-Dienstes Outlook.
Wie der US-Softwarekonzern am Abend auf seinen offiziellen Statusseiten bestätigte, kommt es zu erheblichen Problemen beim Login sowie beim Empfang und Versand von E‑Mails. Zahlreiche Anwender meldeten zudem, dass Postfächer nicht mehr synchronisiert werden und die Anwendung einfriert.
Nach Angaben von Microsoft liegt die Ursache in der Cloud-Infrastruktur von Exchange Online. Ein Fehler in einer zentralen Authentifizierungs- und Verbindungskomponente verhindert demnach den ordnungsgemäßen Zugriff auf die Mailserver. Der Vorfall wird unter der internen Kennung EX1464935 geführt. Die Techniker des Konzerns haben nach eigenen Angaben Gegenmaßnahmen eingeleitet und rollen derzeit schrittweise ein Update auf den betroffenen Servern aus, um die Dienste wiederherzustellen.
Auf Störungsportalen wie „Downdetector“ stieg die Zahl der Beschwerden binnen kurzer Zeit auf Zehntausende an. IT-Experten raten betroffenen Nutzern davon ab, lokale Einstellungen am Computer zu verändern oder die Software neu zu installieren, da der Fehler rein serverseitig liege. Zudem sollten im Postausgang verbliebene E-Mails nicht wiederholt manuell abgesendet werden, um spätere Mehrfachzustellungen zu vermeiden.

Das neue Institut für die Sicherheit von Künstlicher Intelligenz (AISI Deutschland) hat seine Arbeit in Berlin aufgenommen. Es soll Chancen und Risiken von KI-Modellen bewerten und die Widerstandsfähigkeit im KI-Bereich stärken. Dabei übernimmt das BSI die Cybersicherheit und die Bundesnetzagentur den Safety-Aspekt.

Das neue KI-Sicherheitsinstitut AISI Deutschland hat seine Arbeit in Berlin aufgenommen. Es soll Chancen und Risiken von KI-Modellen bewerten, die Widerstandsfähigkeit stärken und die Bundesregierung beraten. Das BSI übernimmt den Sicherheitsaspekt (Security), die Bundesnetzagentur den Sicherheitsaspekt im Sinne von Unfällen (Safety).

Seit 2022 veröffentlichen das bayerische Innen- und Finanzministerium jährlich Lageberichte zur Cybersicherheit. Der Bericht 2025 zeigt erstmals Polizeikriminalstatistik-Daten und belegt einen Anstieg von Cyberangriffen auf Behörden und kritische Infrastruktur, insbesondere durch staatlich unterstützte Akteure aus Russland, China und Nordkorea. Dabei wurden 105 DDoS-Angriffe auf staatliche Webseiten registriert, Ransomware-Fälle stiegen um 18 Prozent und die Gruppierung NoName057(16) wurde teilweise zerschlagen. Das LSI bearbeitete 6000 sicherheitsrelevante Vorfälle, während die Zentralstelle Cybercrime Bayern in Bamberg über 30 Spezialstaatsanwälte beschäftigt. Justizminister Eisenreich warnte vor der wachsenden Bedrohung durch KI-gestützte Angriffe und forderte eine Modernisierung des strafrechtlichen Schutz gegen hybride Angriffe.

Nach dem unbemerkten Ausbruch zweier OpenAI-KI-Modelle ins Internet und deren Angriff auf Hugging Face hat die Europäische Kommission ChatGPT als 'sehr große Online-Suchmaschine' unter dem DSA eingestuft und fordert von OpenAI eine Gefährdungsanalyse hinsichtlich öffentlichen Dialogs, Wahlen, Jugendschutz und psychischer Gesundheit. Die Entscheidung setzt ein Präzedenzfall für weitere KI-Modelle.
Die Desinformationsexpertin Nina Jankowicz erklärt im DIE ZEIT-Interview, wie künstliche Intelligenz Desinformationskampagnen skaliert und perfektioniert, wobei sie Russland, China und den Iran als Hauptakteure nennt und vor der Normalisierung von KI-generierter »Slopaganda« durch offizielle Accounts warnt.
Die EU-Kommission hat ChatGPT, Reddit und Roblox aufgrund ihrer hohen Nutzerzahlen als sehr große Online-Plattformen eingestuft. Damit unterliegen sie nun den strengen Sicherheits- und Transparenzvorgaben des Digital Services Act (DSA) und haben vier Monate Zeit zur Umsetzung.