Mikroelektronik: Halbleiterproduzent Vishay kündigt Großinvestition an
Der Halbleiterhersteller Vishay investiert einen hohen dreistelligen Millionenbetrag in seine Fabrik in Itzehoe, um künftig 300-Millimeter-Wafer zu produzieren.
Quick Look
- Der Halbleiterhersteller Vishay investiert rund eine Milliarde Euro in seinen Standort Itzehoe.
- Mit staatlicher Förderung von 215 Millionen Euro wird eine neue Fabrik für 300-Millimeter-Wafer errichtet, wodurch bis zu 250 neue Arbeitsplätze entstehen sollen.
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Why It Matters
Vishay produziert bisher in Itzehoe Halbleiterscheiben mit einem Durchmesser von 200 Millimetern. Die Umstellung auf 300 Millimeter ermöglicht eine effizientere Fertigung von mehr Chips pro Scheibe.
Itzehoe. Der Halbleiterhersteller Vishay hat verkündet, einen „hohen dreistelligen Millionenbetrag“ in seine Produktionsstätte in Schleswig-Holstein zu investieren. Die genaue Summe nannte das Unternehmen nicht. Nach Angaben des wirtschaftspolitischen Sprechers der CDU-Landtagsfraktion, Andreas Hein, geht es um rund eine Milliarde Euro.
Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen (CDU) überreichte einen Förderbescheid von rund 215 Millionen Euro für den Standort in Itzehoe. Die deutsche Tochtergesellschaft des US-Herstellers wird künftig in einer weiteren Fabrik Halbleiterscheiben mit einem Durchmesser von 300 Millimetern herstellen. Am Standort sollen trotz automatisierter Produktionsabläufe dem Unternehmen zufolge bis zu 250 neue Arbeitsplätze entstehen.
Aus solchen Halbleiterscheiben aus Silizium, den sogenannten Wafern, werden Chips und Halbleiterbauteile gefertigt. Bislang produziert Vishay in Itzehoe herkömmliche 200-Millimeter-Scheiben. Die Produktion größerer Wafer hat den Vorteil, dass sich je Scheibe mehr Chips und Bauteile herstellen lassen.
Open Questions
- Wann genau beginnt die Produktion in der neuen Fabrik?





