
Generalleutnant Resai übernimmt den Vorsitz des Nationalen Sicherheitsrates im Iran
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Durch amerikanisch-israelische Luftangriffe wurden zentrale Personen der iranischen Führung getötet.
Mit Beginn des Irankriegs Ende Februar waren durch amerikanisch-israelische Luftangriffe viele zentrale Personen der iranischen Führung getötet worden. Dass nun der bisherige Vorsitzende des Sicherheitsrates, der eher unbekannte Brigadegeneral Mohammed Bagher-Zolghadr, durch Resai ersetzt wird, könnte auf eine weitere Festigung des Einflusses der Revolutionswächter auf die Regierung hindeuten.
Erst am Vortag hatte Bagher-Zolghadr den USA eine ganze Liste an Bedingungen für ein Ende der Blockade der Straße von Hormus vorgelegt. Die Vereinigten Staaten dürften die Islamische Republik nie wieder bedrohen, hieß es in der von iranischen Staatsmedien veröffentlichten Erklärung des Nationalen Sicherheitsrates. Zudem müssten sie den Krieg gegen Iran und dessen Verbündete in der Region endgültig beenden.
Generalmajor Resai gilt als eine der dienstältesten Figuren des iranischen Machtapparats: Bereits zu Zeiten des Schahs war er Teil einer Organisation, die mitunter gewaltsam den Boden für die islamische Revolution 1979 bereitete. Als 27-Jähriger wurde er während des Iran-Irak-Kriegs Kommandeur der iranischen Revolutionswächter. In den vergangenen Jahren widmete er sich der Politik. Er gilt als einflussreiche Figur in Sicherheitskreisen. Die argentinische Staatsanwaltschaft benannte Resai als einen der Hinterleute eines schweren Bombenanschlags auf eine jüdische Gemeinde in Buenos Aires 1994.
Der Nationale Sicherheitsrat gilt als ein zentrales Kontrollgremium innerhalb der Islamischen Republik. Das mächtige Gremium befasst sich mit Fragen rund um die nationale Sicherheit. Neben dem Präsidenten als Vorsitzenden gehören dem Rat mit rund einem Dutzend Mitgliedern mehrere Minister und Generäle an. Der Rat trifft Entscheidungen über dem Parlament, die nach Zustimmung durch den Religionsführer final sind.
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