Nahost: Austrian-Airlines-Flugzeug aus Tel Aviv landet nach Drohung ungeplant in Bulgarien
Quick Look
- Ein Austrian-Airlines-Flug von Tel Aviv nach Wien musste aufgrund einer Bombendrohung in Sofia notlanden.
- An Bord waren 51 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder.
- Das Flugzeug wird derzeit untersucht.
AI-generated summary
Why It Matters
Der Vorfall ereignete sich im Kontext zunehmender Sicherheitsbedrohungen im zivilen Luftverkehr, nachdem erst vor wenigen Wochen ein ähnlicher Angriff auf einem Flydubai-Flug stattgefunden hatte, bei dem der Copilot den Piloten mit einer Axt angriff und einen Anschlag auf Tel Aviv plante.
Wien. Wegen einer Drohung hat ein Flugzeug der österreichischen Fluggesellschaft Austrian Airlines einen ungeplanten Zwischenstopp in Sofia eingelegt. Die Maschine befand sich am Sonntagabend auf dem Weg von Tel Aviv nach Wien, als es die Kursänderung gab. „Das betroffene Flugzeug – ein Airbus A320 – wird nunmehr entsprechend durchsucht“, hieß es nach Angaben der österreichischen Nachrichtenagentur APA in einer Mitteilung von Austrian Airlines. Das Unternehmen bestätigte darin die Drohung.
In der bulgarischen Hauptstadt sei das Flugzeug gegen 19.42 Uhr Ortszeit gelandet, hieß es in israelischen Medien. Dort war von einer mutmaßlichen Bombendrohung die Rede, die nach dem Start in Israel eingegangen sei. Zu diesem Zeitpunkt habe sich das Flugzeug nahe der bulgarisch-rumänischen Grenze befunden.
An Bord befanden sich laut Austrian Airlines 51 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder, wie es in dem APA-Bericht heißt. Das Flugzeug sei sicher in Sofia angekommen. Die Fluggäste würden nach der Untersuchung des Flugzeugs rasch auf eine Alternativverbindung umgebucht.
Auf einem Flug von Dubai nach Tel Aviv war es am 30. September zu einem dramatischen Zwischenfall gekommen. Dabei soll der Copilot den Piloten mit einer Axt angegriffen haben. Der indische Flugkapitän konnte trotz schwerer Verletzungen die Tür zum Cockpit öffnen. Dort konnten Passagiere dann den Angreifer überwältigen. Eine zweite Besatzung brachte die während der Attacke stark abgesackte Maschine im saudi-arabischen Tabuk zur Landung.
Der aus dem Oman stammende Copilot des Flydubai-Flugs soll laut Erkenntnissen von Ermittlern in den Vereinigten Arabischen Emiraten einen Selbstmordanschlag geplant und vorgehabt haben, die Maschine auf den Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv stürzen zu lassen.
What to Watch
AI outlook — possibilities, not facts
Die österreichische Luftfahrtbehörde wird eine Sicherheitsüberprüfung bei Austrian Airlines anordnen.
Likely · Within weeks
Der Fall des omanischen Copilots wird vor einem Gericht in den Vereinigten Arabischen Emiraten verhandelt.
Very likely · Within months
Open Questions
- Wer steht hinter der Bombendrohung gegen den Austrian-Airlines-Flug?
- Wie genau wurde die Drohung übermittelt?
- Welche Sicherheitslücken wurden bei beiden Vorfällen ausgenutzt?
- Wird der omanische Copilot vor Gericht gestellt?






