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NATO-Gipfel in Ankara: Gelingt die Zähmung des Donald Trump?
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FAZ3d agoWorld12 min readGermany

NATO-Gipfel in Ankara: Gelingt die Zähmung des Donald Trump?

Quick Look

  • Beim NATO-Gipfel in Ankara steht die Frage im Raum, ob die Verbündeten US-Präsident Donald Trump im Zaum halten können.
  • Dieser trifft am Nachmittag ein und wird mit neuen Rüstungsprojekten konfrontiert.
  • NATO-Generalsekretär Rutte spricht von "bahnbrechenden Fortschritten" bei den Verteidigungsausgaben.

AI-generated summary

Why It Matters

Der NATO-Gipfel in Ankara findet unter der Präsidentschaft von Donald Trump statt, der wiederholt die Verteidigungsausgaben der Verbündeten kritisiert hat. Gleichzeitig gibt es neue Rüstungsprojekte und strategische Diskussionen über Gebiete wie Grönland.

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Unterwegs nach Ankara: Donald Trump am Dienstag beim Einsteigen in die Präsidentenmaschine Air Force OneAFP

US-Präsident soll am frühen Nachmittag eintreffen +++ Rutte sieht „bahnbrechende Fortschritte“ in europäischer Aufrüstung +++ Wadephul widerspricht Trumps Kritik an Deutschland +++ alle Neuigkeiten im Liveblog

In unserem Liveblog informieren wir Sie über alle Entwicklungen in der zweiten Präsidentschaft von Donald Trump.

NATO-Gipfel in Ankara: Gelingt die Zähmung des Donald Trump?

In Ankara beginnt am Dienstag der NATO-Gipfel – und über allem schwebt die Frage, ob es den Verbündeten gelingt, den US-Präsidenten im Zaum zu halten. Donald Trump trifft am frühen Nachmittag in der türkischen Hauptstadt ein und trifft zuerst den Gastgeber, den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan.

Vorher werden die Verbündeten bei einem Verteidigungsindustrieforum einen Reigen neuer Rüstungsprojekte bekannt geben. In Ankara ist von einem Gesamtwert in Höhe von Dutzenden Milliarden Dollar die Rede. Die Ankündigungen wurden über Monate hin gesammelt und sollen Trump demonstrieren: Die Verbündeten wenden nicht nur mehr Geld auf, sondern investieren es auch in konkrete Fähigkeiten.

NATO-Generalsekretär Mark Rutte hatte schon am Montagabend den Ton gesetzt. Es gebe „bahnbrechende Fortschritte“ auf dem Weg der Verbündeten zu dem Ziel, bis 2025 insgesamt fünf Prozent ihrer Wirtschaftsleistung in die Verteidigung und Sicherheit ihrer Länder zu investieren, behauptete Rutte während seiner Auftaktpressekonferenz. „Nach nur einem Jahr eines auf zehn Jahre angelegten Projekts sehen wir, dass die europäischen Bündnispartner und Kanada bereits rund vier Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts in Verteidigung und Sicherheit investieren.“

Das beruhte freilich auf einer geschönten Darstellung. Das Fünfprozentziel, das vor einem Jahr in Den Haag beschlossen worden war, setzt sich aus 3,5 Prozent für Verteidigung und 1,5 Prozent für Sicherheit zusammen. Nach Angaben von Diplomaten erfüllen nahezu alle Staaten bereits die 1,5 Prozent, für die eine weite Definition zugrunde gelegt wird. Bei den „harten“ Verteidigungsausgaben liegen bisher erst neun Staaten über 2,5 Prozent, einige sogar schon jenseits von 3,5 Prozent, während drei Staaten nicht einmal zwei Prozent erreichen: Albanien, Slowenien und die Tschechische Republik.

Auch Ruttes Behauptung, dass die Europäer nun mit den Amerikanern bei den Verteidigungsausgaben „gleichziehen“, war fragwürdig. Wenn die USA ihren jährlichen Verteidigungshaushalt von knapp eine Billion Dollar um 50 Prozent erhöhen, wie von der Regierung beabsichtigt, ziehen sie wieder weit davon.

Ob Trump sich von den europäischen Anstrengungen beeindrucken lässt? Zuletzt äußerte er sich wiederholt enttäuscht darüber, dass ihn Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und das Vereinigte Königreich im Krieg gegen Iran im Stich gelassen hätten. Sein Verteidigungsminister Pete Hegseth drohte den Verbündeten mit dem Abzug weiterer Truppen, nachdem die USA schon einseitig Fähigkeiten aus der Verteidigungsplanung der NATO abgezogen hatten. Man habe alles Menschenmögliche getan, um das Gipfeltreffen zum Erfolg zu machen, sagen Diplomaten. Ob das reicht, muss sich zeigen.

Alles Wichtige aus Ankara posten an dieser Stelle unsere Türkei-Korrespondentin Friederike Böge und NATO-Korrespondent Thomas Gutschker.

Donald Trump erklärte, er würde wohl nicht am Treffen der von ihm ungeliebten Militärallianz teilnehmen, wenn nicht sein „Freund“ Recep Tayyip Erdoğan es ausrichten würde. Warum sich der türkische und amerikanische Präsident so gut verstehen, erklärt unsere Türkei-Korrespondentin Friederike Böge.

Verteidigungsausgaben: Wadephul kontert Kritik Trumps

Außenminister Johann Wadephul verteidigt vor dem NATO-Gipfel in Ankara die deutschen Verteidigungsausgaben gegen Kritik von US-Präsident Donald Trump. „Wir schauen auf die Zahlen und die zeigen nach oben“, sagte der CDU-Politiker im „Deutschlandfunk“.

Deutschland werde das Ziel von 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung bis Ende des Jahrzehnts erreichen. „Wir übertreffen bei unseren Ausgaben viele unserer Partner“, sagte Wadephul. „Es wird auch in Washington gesehen, was Deutschland macht.“

Trump hatte vzuvor abermals die Höhe der Verteidigungsausgaben großer europäischer Partner wie Deutschland, Frankreich und Großbritannien kritisiert. Trump nannte auch Deutschlands NATO-Beitrag „lächerlich“.

Trump schwärmt von „heißer“ Rapperin Nicki Minaj

Donald Trump hat die Rapperin Nicki Minaj überschwänglich gelobt und sie bei einer Veranstaltung im Weißen Haus als „heiß“ bezeichnet. Die erklärte Unterstützerin des US-Präsidenten sei zudem eine „gute Freundin“ und habe „echtes Talent“, sagte Trump.

Die 43-jährige Minaj («Anaconda») hat zuletzt immer wieder öffentlich ihre Unterstützung für Trump bekundet, sich als seinen größten Fan bezeichnet und damit auch Kritik auf sich gezogen. Nach der Veranstaltung im Weißen Haus postete sie auf der Plattform X ein Bild mit Trump im Oval Office und schrieb dazu „WhiteHouseBarbie mit ihrem Lieblingspräsidenten aller Zeiten“.

Während Trumps erster Amtszeit hatte die in Trinidad und Tobago geborene Rapperin vor allem dessen harten Migrationskurs kritisiert und in einem 2018 geteilten Beitrag in den sozialen Medien erklärt, sie sei selbst als „illegale Einwanderin“ mit fünf Jahren in die USA gekommen. Mittlerweile setzt sie sich für Trumps Politik ein – und bewirbt die „Trump Gold Card“, mit der man für eine Million US-Dollar Bleiberecht in den USA bekommen soll.

Trump kündigt kugel- und drohnensicheren Ballsaal an

US-Präsident Donald Trump hat seine umstrittenen Pläne für einen neuen Ballsaal im Weißen Haus erneut verteidigt und dabei vor allem Sicherheitsaspekte hervorgehoben. Bei einer Veranstaltung im Weißen Haus sagte Trump, der Neubau werde „kugelsicher“, „drohnensicher“ und in vielen Fällen sogar „raketensicher“ sein. Geplant seien besonders widerstandsfähige Stahl- und Glasstrukturen sowie ein Landeplatz für Drohnen auf dem Dach.

Trump bezeichnete den neuen Ballsaal als „großen Dienst“ für die nationale Sicherheit. Der Saal wird seit dem Herbst 2025 auf dem Gelände des ehemaligen Ostflügels des Weißen Hauses errichtet. Nach Angaben des Weißen Hauses soll der mehrere tausend Quadratmeter große Erweiterungsbau künftig deutlich größere Staatsbankette ermöglichen als das bisher genutzte Gebäude.

Das Projekt ist wegen der Kosten, des Vergabeverfahrens und Eingriffen in das historische Ensemble des Weißen Hauses stark umstritten und war mehrfach Gegenstand von Gerichtsverfahren. Trump monierte, es werde heutzutage wegen jeder Kleinigkeit geklagt – wegen der Größe des Saals oder der Farbe der Decke. Besonders, wenn man Trump heiße, werde man verklagt.

US-Regierung wirft Museumsleitung ideologischen Aktivismus vor

Auf ihrem Feldzug gegen führende Kulturinstitutionen des Landes hat die amerikanische Regierung unter Präsident Donald Trump dem National Museum of American History ideologischen Aktivismus vorgeworfen. Das Museum vermittle einseitig die amerikanische Gründungsgeschichte, heißt es in einem neuen Bericht des Weißen Hauses. Die Museumsleitung nutze die Ausstellungen nicht mehr, um das gemeinsame nationale Erbe zu lehren und zu feiern, sondern als „politisches Instrument, um unsere Bürger zu spalten, zu entmutigen und ihnen den Mut zu nehmen“.

Der Bericht ist das Resultat eines Dekrets von Trump, das er im März 2025 unterzeichnet hatte. Die übergeordnete Forschungs- und Bildungseinrichtung Smithsonian Institution wird nun dazu aufgefordert, die „unangemessene Ideologie“ aus den Einrichtungen zu entfernen. Ausgaben für Ausstellungen, „die gemeinsame amerikanische Werte herabsetzen, Amerikaner aufgrund ihrer Herkunft spalten oder Programme oder Ideologien fördern, die mit Bundesrecht und -politik unvereinbar sind“, könnten ferner zurückgehalten werden.

Als Beispiel für die angeblichen Verfehlungen der Museumsleitung wird etwa eine einseitige Darstellung historischer Figuren wie George Washington oder Thomas Jefferson im Kontext von Sklaverei und Unterdrückung aufgeführt. Unter anderem kritisiert das Weiße Haus Transgender-Themen für Kinder, eine vermeintlich zu positive Darstellung irregulärer Migration und eine befürwortende Haltung zu Abtreibungen. Das Museum vermittle Besuchern ein Bild der USA, das vor allem von Unterdrückung, Rassismus und Ungerechtigkeit geprägt sei, hieß es.

Die Smithsonian Institution hielt sich nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage bedeckt. „Seit mehr als 180 Jahren dient das Smithsonian der amerikanischen Öffentlichkeit mit unparteiischer und unabhängiger Forschung, und wir werden diesem Anspruch auch weiterhin gerecht werden“, teilte ein Sprecher mit.

Seit Längerem geht Präsident Trump gegen eine aus seiner Sicht zu linksorientierte Deutung der Geschichte vor. Im März 2025 hatte er das Innenministerium angewiesen, sämtliche Gedenkstätten, Informationstafeln, Statuen und Ähnliches darauf zu überprüfen, ob sie die Geschichte der USA in ein schlechtes Licht rücken.

Zuletzt stärkte ihm ein Berufungsgericht den Rücken und kassierte eine einstweilige Verfügung. Von der Regierung entfernte Denkmäler zu Sklaverei, Rassismus und weiteren Themen müssen vorerst nicht wieder in Nationalparks und auf öffentlichen Plätzen installiert werden. Konkret ging es dabei um Eingriffe in die Erinnerungskultur, die seit dem vergangenen Jahr auf Trumps Geheiß unternommen wurden.

Netanjahu warnt Trump vor Kampfflugzeug-Verkauf an Erdoğan

Kurz vor dem NATO-Gipfel in Ankara hat der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu US-Präsident Donald Trump vor dem Verkauf von Kampfflugzeugen an die Türkei gewarnt. Netanjahu sagte am Montag im amerikanischen Sender Fox News, die Türkei dürfe keine F35-Maschinen oder Kampfflugzeug-Triebwerke erhalten. Dies würde „das Kräftegleichgewicht im Nahen Osten stören“, das durch die israelische Lufthoheit garantiert werde und durch das US-Militär in der Region.

Trump hatte zu dem Rüstungsgeschäft gesagt, er werde den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan vermutlich „sehr glücklich“ machen. Experten rechnen damit, dass Trump Erdoğan am Rande des am Dienstag und Mittwoch stattfindenden NATO-Gipfels rund 40 F110-Kampfflugzeugtriebwerke zusagt. Die Türkei will sie in KAAN-Tarnkappenflugzeuge aus eigener Produktion einbauen. Sie sollen die veraltete F16-Flotte der türkischen Luftwaffe ersetzen. Erdoğan hatte darüber hinaus mehrfach den Wunsch nach F35-Maschinen geäußert. Dafür wäre allerdings die Zustimmung des US-Kongresses nötig, in dem es Widerstand gegen das Rüstungsgeschäft gibt.

Die F35 gilt als eines der modernsten Kampfflugzeuge der Welt. Es wurde ursprünglich von den USA in Zusammenarbeit mit der Türkei und anderen NATO-Staaten entwickelt. Die USA schlossen Ankara jedoch 2019 von dem Projekt aus, nachdem der NATO-Partner Raketenabwehrsysteme von Russland erworben hatte. Trump hat die Beziehungen zu Erdoğan seither jedoch wieder verbessert.

Sprecherin: Trump trifft bei NATO-Gipfel in Ankara Selenskyj und al-Scharaa

US-Präsident Donald Trump will sich am Rande des NATO-Gipfels in Ankara mit dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj und dem syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa treffen. Trump werde am Mittwochnachmittag bilaterale Gespräche mit Selenskyj und Scharaa führen, sagte die stellvertretende Sprecherin des Weißen Hauses, Anna Kelly, am Sonntag vor Journalisten.

Bei dem Treffen mit Selenskyj soll es nach Angaben eines ranghohen US-Regierungsvertreters um Möglichkeiten für ein Ende des Kriegs in der Ukraine gehen. „Der Präsident trifft ihn natürlich, um darüber zu sprechen, wie wir den Krieg beenden können“, sagte der Regierungsvertreter. Im Anschluss an das Treffen mit Selenskyj werde sich Trump mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin austauschen. Der NATO-Gipfel findet am Dienstag und Mittwoch in Ankara statt.

US-Beamter: Übernahme von Grönland derzeit „einzige Lösung“

Eine Übernahme Grönlands durch die Vereinigten Staaten ist aus Sicht der USA nach Angaben eines hochrangigen Beamten aktuell der einzige Weg, um den Sicherheitsrisiken rund um die zum Königreich Dänemark gehörende Eisinsel langfristig zu begegnen. „Wir sind nach wie vor der Ansicht, dass dies der beste Weg ist, den Verteidigungsbedarf der NATO in Bezug auf Grönland zu decken“, sagte er zu Journalisten vor dem NATO-Gipfel an diesem Dienstag und Mittwoch in der Türkei. Zugleich sagte er, auch weitere Optionen würden geprüft. Wie diese aussehen könnten, ließ er offen.

Der hochrangige Regierungsbeamte verwies darauf, dass es „rege Marineaktivitäten“ in der Region rund um Grönland gebe und US-Präsident Donald Trump eine „dauerhafte“ Lösung anstrebe. „Bislang sehen wir als einzige Lösung den Erwerb Grönlands durch die Vereinigten Staaten“, sagte der Beamte weiter.

Trump hatte Anfang des Jahres offen mit einer Übernahme der strategisch wichtigen Arktisinsel gedroht – und damit nicht nur den NATO-Partner Dänemark brüskiert, sondern auch Zweifel an der Geschlossenheit der größten Militärallianz der Welt und gegenseitigen Bündnistreue geweckt. Seine Begründung: Das zu Dänemark gehörende Territorium sei sonst nicht vor Russland und China sicher – und damit auch nicht die USA.

Trumps Drohungen, zur Not auch militärische Mittel anzuwenden, nahm er letztlich zwar zurück – ebenso wie die Ankündigung von Strafzöllen gegen Deutschland und andere europäische Länder, falls diese einem Verkauf der Insel an die USA nicht zustimmen sollten. An seinen Ansprüchen auf die Insel hielt er aber fest. Die Regierungen Dänemarks und Grönlands lehnen eine Annexion durch die USA entschieden ab. Inzwischen haben sie Gespräche mit Trumps Regierung aufgenommen, mit dem Ziel einen Kompromiss zu finden.

US-Innenminister: Aufmarsch von Rechtsextremisten ist Ausdruck von Meinungsfreiheit

Der Aufmarsch einer rechtsextremen Gruppe am 250. Unabhängigkeitstag der Vereinigten Staaten ist nach Ansicht der Regierung in Washington ein Ausdruck der Meinungsfreiheit in den USA. Innenminister Doug Burgum sagte am Sonntag im Sender CNN, die Gruppe stünde zwar für nichts, dem er irgendwie zustimmen könnte, aber eines der

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Trump wird die neuen Rüstungsprojekte loben, aber weiterhin auf höhere Ausgaben drängen.

    Likely · Within days

  • Es wird eine Zusage für den Verkauf von F110-Triebwerken an die Türkei geben.

    Very likely · Within days

Open Questions

  • Wird Trump von den neuen Rüstungsinitiativen beeindruckt sein?
  • Wie werden die Beziehungen zwischen den USA und der Türkei weiterentwickelt?
  • Welche konkreten Ergebnisse wird es bezüglich des Ukraine-Kriegs geben?

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This article was originally published by FAZ.

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