Nato-Gipfel in Ankara: Trump und die Zukunft der Abschreckung
Quick Look
- Der bevorstehende Nato-Gipfel in Ankara steht im Schatten des G7-Treffens, bei dem die Staats- und Regierungschefs versuchten, US-Präsident Trump bei Laune zu halten.
- Die USA reduzieren ihr Engagement in Europa, und die Frage ist, ob Trump die Bündnisverpflichtungen, insbesondere Artikel 5, weiterhin ernst nimmt.
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Why It Matters
Nach dem G7-Gipfel, bei dem die Staats- und Regierungschefs versuchten, US-Präsident Trump bei Laune zu halten, steht die Nato vor einem schicksalhaften Gipfel in Ankara. Die USA reduzieren ihr Engagement in Europa.
Nach dem Gipfel ist vor dem Gipfel. Wer den Staats- und Regierungschefs dabei zusieht, wie sie versuchen, US-Präsident Donald Trump beim Treffen der G 7 in Évian bei Laune zu halten, sollte das im Sinn behalten. In gut drei Wochen versammelt sich die Nato zu einem als schicksalhaft gewerteten Gipfel in Ankara. Fest steht, dass die USA ihr Engagement in Europa deutlich zurückfahren. Nicht so sicher ist, ob es gelingt, Trump wenigstens so weit im Team zu halten, dass die Abschreckung noch funktioniert und Kremlchef Wladimir Putin Artikel 5 des Nato-Vertrages, das Beistandsversprechen, noch ernst nimmt.
Open Questions
- Wird Trump die Bündnisverpflichtungen ernst nehmen?
- Funktioniert die Abschreckung noch?
- Nimmt Putin Artikel 5 noch ernst?






