New Yorks Bürgermeister Mamdani wirft Israel „Genozid im Gazastreifen“ vor
Quick Look
- Anlässlich des dritten Jahrestags des Hamas-Überfalls auf Israel hat der linksgerichtete New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani der israelischen Regierung einen „Genozid im Gazastreifen“ vorgeworfen und kritisiert, dass US-Waffenlieferungen diese Kriegsverbrechen finanzieren.
- Netanjahu kontert mit Antisemitismus-Vorwürfen gegen Mamdani.
AI-generated summary
Why It Matters
Der Hamas-Überfall am 7. Oktober 2023 führte zu über 1200 Toten und 251 Verschleppten in Israel. Seitdem läuft der Krieg in Gaza, bei dem laut palästinensischen Quellen über 74.000 Palästinenser getötet wurden. Mamdani ist seit Januar 2024 der erste muslimische Bürgermeister von New York City.
Anlässlich des dritten Jahrestags des Hamas-Überfalls auf Israel hat der linksgerichtete New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani der israelischen Regierung einen „Genozid im Gazastreifen“ vorgeworfen. Mamdani kritisierte am Mittwoch unter Verweis auf US-Waffenlieferungen an Israel zudem, dass „unsere Steuergelder diese Kriegsverbrechen finanzieren“. Der 34-Jährige ist seit Januar als erster Muslim Stadtoberhaupt in New York.
Mamdani erklärte, der 7. Oktober sei „zutiefst schmerzhaft für so viele New Yorkerinnen und New Yorker“. Andererseits markiere er drei Jahre seit den „entsetzlichen Kriegsverbrechen der Hamas“ gegen Israel mit mehr als 1200 Toten und 251 Verschleppten. Zum anderen setze sich das Leid durch „den verheerenden, andauernden Völkermord“ Israels in Gaza fort, bei dem mehr als 74.000 Palästinenser getötet worden seien.
„Drei Jahre später müssen wir es ablehnen, eine Welt zu akzeptieren, in der Besatzung und Apartheid fortbestehen, in der Kriegsverbrechen ungestraft bleiben und unsere Bundesregierung mit jeder Waffenlieferung ihre Mitschuld fortsetzt“, schloss Mamdani.
Netanjahu wirft Mamdani Antisemitismus vor
Der New Yorker Bürgermeister hatte den israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu in vorherigen Äußerungen einen „Kriegsverbrecher“ und „Architekten eines Genozids“ genannt. Netanjahu wirft Mamdani seinerseits Antisemitismus vor. Bei der UN-Generaldebatte Ende September sagte Netanjahu zudem, „zahlreiche Juden“ in New York fühlten sich unter dem muslimischen Bürgermeister nicht mehr in Sicherheit.
What to Watch
AI outlook — possibilities, not facts
Die Antisemitismus-Debatte um Mamdani wird in den nächsten Wochen in US-Medien weiter eskalieren.
Likely · Within weeks
Es werden weitere öffentliche Äußerungen von Stadtbeamten oder Bürgermeistern in den USA zum Israel-Gaza-Konflikt erwartet.
Possible · Within months
Open Questions
- Wie werden die Vorwürfe des Genozids international rechtlich bewertet?
- Welche konkreten Folgen haben die Antisemitismus-Vorwürfe für die jüdische Gemeinschaft in New York?
- Wird die US-Regierung ihre Waffenlieferungen an Israel angesichts der Kritik überprüfen?
