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Newsblog zum Ukraine-Krieg: Friedensgespräche an Öl-Deal geknüpft?
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Süddeutsche Zeitung1 hour agoWorld7 min readGermanyView translation

Newsblog zum Ukraine-Krieg: Friedensgespräche an Öl-Deal geknüpft?

US-Regierungsgespräche mit Russland umfassen Lukoil-Netzwerk. Neue Angriffe auf Kiew und Drohneneinschläge in Moldau.

Quick Look

  • Berichte über Friedensgespräche verknüpft mit Öl-Deal um Lukoil-Vermögenswerte.
  • Russland verstärkt Angriffe auf Kiew und kritische Infrastruktur, während Ukraine neue ballistische Raketen einsetzt.

AI-generated summary

Why It Matters

Russland führt seit Februar 2022 einen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Beide Seiten attackieren regelmäßig Energie- und Verkehrsinfrastruktur.

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Newsblog zum Ukraine-KriegUkraine-Friedensgespräche sollen wohl an Öl-Deal geknüpft werden

4. Oktober 2026, 9:59 Uhr|

Ob das Geschäft zustande kommt, hängt von der Zustimmung Washingtons und des Kremls ab. Es umfasst laut einem Medienbericht ein weltweites Netz aus Ölfeldern, Raffinerien und Tankstellen des russischen Energiekonzerns Lukoil.

Alle Entwicklungen im Liveblog

Viele Angaben über den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu Kämpfen stammen von ukrainischen oder russischen Behörden und lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.

Wichtige Updates

Ukraine-Friedensgespräche sollen an großen Öl-Deal geknüpft werden

Russland kündigt Angriffe auf Kiew an und fordert Ausländer auf, die Stadt zu verlassen

Selenskij: Ukraine setzt erstmals neue ballistische Rakete ein

Russland beschießt Kiew mit Raketen und Drohnen, Ukraine meldet Tote und Verletzte

Selenskij verspricht Abhilfe gegen russische Jetdrohnen

Anna Lea Jakobs

Ukraine-Friedensgespräche sollen an großen Öl-Deal geknüpft werden

Die Gespräche der US-Regierung mit Russland über ein Ende des Krieges in der Ukraine haben sich einem Zeitungsbericht zufolge auf milliardenschwere Ölgeschäfte ausgeweitet. Von diesen würden Geschäftsleute mit Verbindungen zu den US-Verhandlungsführern Steve Witkoff und Jared Kushner profitieren, berichtete die New York Times.

Bei dem möglichen Deal, der von der Zustimmung der US-Regierung und des Kremls abhänge, gehe es um ein weltweites Netz aus Ölfeldern, Raffinerien und Tankstellen des russischen Energiekonzerns Lukoil. Zu der Gruppe, die das Geschäft anstrebe, gehören neben dem US-Milliardär Todd Boehly zwei Konzerne aus dem Nahen Osten, die bereits mit Kushner oder Witkoffs Familie Geschäfte getätigt hätten, so die Zeitung. Auch die US-Regierung selbst wäre daran beteiligt. Das Weiße Haus, das US-Finanzministerium und Lukoil reagierten nicht auf Anfragen nach einer Stellungnahme.

Dass Kushner und Witkoff finanziell von dem Deal profitieren, dazu gibt es laut New York Times bisher keine Anzeichen. Laut einer Quelle der US-Zeitung hatte Putin den Deal selbst vorgeschlagen, um seinem Volk zu zeigen, dass Russland Geschäfte mit den USA machen könne. Der Deal würde unter anderem Öl-Felder in Kamerun, Raffinerien in Europa und Tankstellen in New Jersey umfassen.

Russland kündigt Angriffe auf Kiew an und fordert Ausländer auf, die Stadt zu verlassen

Nachdem Russland weitere gezielte Vergeltungsangriffe auf Kiew und andere ukrainische Städte angekündigt hat, fordert es Ausländer sowie Diplomaten zum Verlassen der Hauptstadt auf. Als Reaktion auf „terroristische Akte“ der ukrainischen Streitkräfte gegen die Zivilbevölkerung und zivile Infrastruktur setze die russische Armee ihre systematischen Angriffe auf militärische Einrichtungen fort, teilte das Außenministerium in Moskau mit. Das Ministerium warnte ausländische Staatsbürger und diplomatisches Personal davor, sich in der Ukraine aufzuhalten. „Die Verantwortung für jegliche nachteiligen Folgen liegt voll und ganz bei denjenigen, die diese Warnung ignorieren“, hieß es in der Erklärung.

Russland hatte zuletzt seine Angriffe auf die Infrastruktur in der ukrainischen Hauptstadt verstärkt. Bei einem Luftangriff am Samstag wurde eine Brücke über den Fluss Dnipro getroffen. Die zunehmenden Angriffe beeinträchtigen das Leben der drei Millionen Einwohner Kiews vor den nahenden Wintermonaten erheblich. Der russische Präsident Wladimir Putin hatte in dieser Woche erklärt, die Ukraine zahle den Preis für ihre eigenen Angriffe auf Russland.

In den vergangenen Monaten haben beide Seiten ihre Angriffe auf Getreideschiffe im Schwarzen Meer intensiviert. Zudem geraten russische Ölraffinerien und andere Anlagen immer wieder unter ukrainischen Beschuss. In russischen Grenzregionen kamen durch ukrainische Drohnen auch Zivilisten ums Leben. Sowohl Russland als auch die Ukraine weisen den Vorwurf zurück, Zivilisten oder zivile Infrastruktur ins Visier zu nehmen.

Selenskij kündigt verstärkte Angriffe auf russische Ölraffinerien an

Die Ukraine will nach Angaben von Präsident Wolodimir Selenskij ihre Angriffe auf Ölraffinerien in Russland verstärken. Dies sei eine Reaktion auf eine neue russische Taktik, Einwohner Kiews und anderer Städte zur Flucht zu bewegen, sagte Selenskij der Nachrichtenagentur Reuters. „Auf ihre Angriffe auf unsere Energie müssen wir auf ihre Energie reagieren“, sagte Selenskij. „Vor allem auf Ölraffinerien: Das ist es, was ihnen Geld für diesen Krieg bringt.“

Selenskij erklärte, ukrainischen Geheimdiensten lägen Dokumente über eine „neue Doktrin“ von Russlands Präsident Wladimir Putin vor. „Wir haben Dokumente gesehen und wir wissen, dass sie Angriffe auf Infrastruktur erlauben (...) Straßen, Schulen, Krankenhäuser, um die Menschen unter Druck zu setzen, die Hauptstadt und andere Städte zu verlassen“, sagte Selenskij. Zuletzt hatte Russland erstmals die Brücken über den Fluss Dnipro in Kiew angegriffen. Das russische Außenministerium hat Ausländer aufgefordert, Kiew zu verlassen. Vertreter der Ukraine haben erklärt, Russland habe Hunderte ballistische Raketen gelagert, um im kommenden Winter gezielt die ukrainische Strom- und Wasserversorgung anzugreifen.

Selenskij erklärte, die Ukraine werde im Gegensatz zu Russland keine zivilen Ziele angreifen. Russland bestreitet ebenfalls, zivile Ziele ins Visier zu nehmen. Selenskij sagte, Putin wolle durch eine Ausweitung der Angriffe auf zivile Ziele Stärke demonstrieren, da seine Truppen an der Front Boden verlören.

Moldau meldet Einschläge russischer Drohnen und Raketen

Russische Drohnen sind nach Angaben der moldauischen Präsidentin Maia Sandu auf moldauischem Staatsgebiet eingeschlagen. „Fünf russische Luftangriffswaffen, darunter 'Banderol'-Raketen und Drohnen, haben unseren Luftraum verletzt und sind auf unserem Boden explodiert“, schreibt Sandu auf der Plattform X.

Nach Angaben der Armee waren Explosionen im Südosten zu hören. Berichte über Verletzte oder Schäden gab es zunächst nicht; im angrenzenden ukrainischen Odessa wurde zu den genannten Zeitpunkten Luftalarm gemeldet.

Russland trifft liberianisches Frachtschiff bei Odessa: ein Toter

Russland hat nach Angaben der ukrainischen Hafenverwaltung ein unter liberianischer Flagge fahrendes Frachtschiff in einem Schwarzmeerhafen der Region Odessa angegriffen. Dabei sei ein Mensch getötet und drei weitere verletzt worden, teilt die Behörde über Telegram mit. 13 weitere Besatzungsmitglieder seien in Sicherheit gebracht worden. Russland hat seine Blockade der ukrainischen Schwarzmeerhäfen seit dem Sommer faktisch wieder aufgenommen. Dadurch sind Handelswege beeinträchtigt und Getreide- sowie Stahlexporte eingeschränkt.

Kiew: Russland hat erneut Brücke getroffen

Russland hat nach ukrainischen Angaben erneut eine wichtige Brücke in Kiew beschädigt. Die Nordbrücke über den Fluss Dnipro sei bei den jüngsten russischen Luftangriffen getroffen worden und jetzt für den Verkehr gesperrt, sagte Bürgermeister Vitali Klitschko. Berichte über Opfer gab es nicht. In den vergangenen Tagen war schon die Südbrücke mehrmals von russischen Drohnen getroffen worden. Viele Einwohner der ukrainischen Hauptstadt leben östlich des Flusses und pendeln zur Arbeit auf die Westseite. Russland hat immer wieder betont, seine Angriffe seien nicht gegen die Zivilbevölkerung gerichtet.

Seeblockade: Ukrainische Agrarexporte haben sich halbiert

Aufgrund der durch Russland blockierten Schwarzmeerhäfen haben sich die ukrainischen Agrarexporte mehr als halbiert - der Landwirtschaftsminister nennt dramatische Zahlen: „Das bedeutet, dass wir im laufenden Wirtschaftsjahr (2026/2027) etwa 30 Millionen Tonnen landwirtschaftlicher Erzeugnisse im Wert von rund 30 Milliarden US-Dollar (rund 26 Milliarden Euro) nicht exportieren können“, sagte Landwirtschaftsminister Taras Wyssozkyj Journalisten gemäß einer Meldung von Interfax-Ukraine. Im September seien die Exporte auf 2,4 Millionen Tonnen oder 46 Prozent der geplanten Ausfuhren gefallen. Davon waren 1,4 Millionen Tonnen Getreide.

54 Prozent der Agrarexporte laufen derzeit über die Donauhäfen des Landes. Weitere 41 Prozent der Agrargüter werden mittels Eisenbahn ausgeführt und die verbleibenden 5 Prozent auf der Straße. „Im September haben wir im Vergleich zum August die Transportmengen sowohl auf der Schiene als auch auf der Donau erhöht“, erklärte der Minister.

Anfang Juli begann das ukrainische Militär Schiffe im Schwarzen und Asowschen Meer, die russisch kontrollierte Häfen anliefen, mit Drohnen anzugreifen. Mehr als 300 Tanker und Frachter hat Kiew eigenen Angaben nach seitdem beschädigt. Im Gegenzug intensivierte Russland seine Angriffe auf ukrainische Häfen am Schwarzen Meer und an der Donau und ebenso auf Schiffe. Dies brachte den Schiffsverkehr an den ukrainischen wie auch an den russischen Schwarzmeerhäfen weitgehend zum Erliegen. Russland versucht, einen Teil seiner Getreideexporte auf andere Häfen an Ostsee und am Arktischen Ozean umzuleiten. Beide Länder haben zusammen gewöhnlich einen Weltmarktanteil vor allem bei Weizen von bis zu 30 Prozent. Wichtige Abnehmerländer befinden sich in Nordafrika, dem Nahen Osten und Asien.

Russische Luftangriffe treffen erneut Brücke in Kiew

Russische Luftangriffe haben nach ukrainischen Angaben erneut die Südbrücke in Kiew getroffen. Dies teilte der Bürgermeister Vitali Klitschko auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Bereits am Vortag hatten russische Drohnenangriffe auf eine Schule und die Brücke über den Fluss Dnipro Brände in der Hauptstadt ausgelöst. Der Dreimillionenstadt könnte nun ein Verkehrskollaps drohen.

Bei weiteren russischen Drohnenangriffen ist in der ukrainischen Hauptstadt Kiew mindestens ein Mensch getötet worden. Zwei weitere seien verletzt worden, teilte die Stadtverwaltung bei Telegram mit. Den Angaben zufolge schlug eine Drohne in einem Wohnhaus im Ostteil der Stadt ein.

Das Verteidigungsministerium in Moskau erklärt, zu den Zielen gehörten eine Straßen- und Eisenbahnbrücke über den Fluss Dnipro in Kiew, ein Umspannwerk in der Hauptstadtregion sowie ein Industriekomplex am Hafen von Ismajil im Gebiet Odessa. Die Brücke in Kiew sei für den Transport von Truppen und militärischer Ausrüstung in den Donbass genutzt worden. Die Anlage in Ismajil habe der Versorgung der ukrainischen Armee mit militärischen Gütern und Treibstoff gedient. Zudem sei im Schwarzen Meer ein Frachtschiff getroffen worden, das Rüstungsgüter und zivil wie militärisch nutzbare Waren in den Hafen von Odessa transportiert habe.

Russland: Ukraine greift Industrieanlagen in Wolgograd an

Die Ukraine greift nach russischen Angaben Industrieanlagen in der Stadt Wolgograd mit Drohnen an. Dabei ist ein Feuer in einem Wohnhaus ausgebrochen und eine Person wurde verletzt, teilt Gouverneur Andrej Botscharow auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Der Brand sei inzwischen gelöscht. Welche Anlagen genau Ziel des Angriffes waren, ließ der Gouverneur offen. In Wolgograd befindet sich eine große Ölraffinerie.

Ukraine bemüht sich um Beilegung des Streits mit Südkorea

Die Ukraine arbeitet ukrainischen Medienberichten zufolge an der Beilegung eines diplomatischen Streits mit Südkorea. Der Auslöser für die Unstimmigkeiten zwischen den Ländern war die öffentliche Bekanntgabe der Übergabe von zwei kriegsgefangenen nordkoreanischen Soldaten an Südkorea durch den ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij.

Das südkoreanische Präsidialamt verweist auf eine vereinbarte Geheimhaltung der Aktion und fordert eine Entschuldigung. „Ich möchte dies nicht als Zwischenfall bezeichnen. Sagen wir, es ist ein diplomatisches Missverständnis“, sagt Außenminister Andrij Sybiha einem Bericht des Nachrichtenportals nv.ua zufolge. Er hoffe, dass die Situation zeitnah gelöst werde. Nordkorea unterstützt Russland im Krieg gegen die Ukraine mit Tausenden Soldaten.

Selenskij: Ukraine setzt erstmals neue ballistische Rakete ein

Die Ukraine setzt nach Angaben von Präsident Wolodimir Selenskij erstmals ihre neue taktische ballistische Rakete vom Typ FP-7 im Kampf ein. „Danke für das Ergebnis. Als nächstes - die Produktion", schrieb Selenskij auf Telegram. Wo oder gegen welches Ziel die Rakete eingesetzt wurde, teilt er nicht mit. Russland setzt häufig ballistische Raketen bei Angriffen auf ukrainische Ziele ein. Militäranalysten zufolge hat die FP-7 eine Reichweite von etwa 200 Kilometern. Die Rakete wird vom Hersteller Fire Point auch als Abfangrakete für das europäische Raketenabwehrprogramm Freyja entwickelt.

Nato-Chef Rutte ruft zu Fortsetzung der Ukraine-Unterstützung auf

Nato-Generalsekretär Mark Rutte hat angesichts russischer Provokationen zu Gelassenheit und einer fortgesetzten Unterstützung der Ukraine aufgerufen. Bei einem Besuch in Münster sagt Rutte:

„Bleiben Sie ruhig, machen Sie weiter und unterstützen Sie die Ukraine weiterhin.“

Russland teste die Nato in ganz Europa mit Luftraumverletzungen, Sabotage und hybriden Angriffen. „Wir sehen zwar keinen unmittelbaren militärischen Angriff auf die Nato, aber wir müssen darauf vorbereitet sein, dass Russlands Kampagne feindseliger Aktionen gegen die Verbündeten andauern wird“, erklärt der Nato-Chef. An die Adresse des russischen Präsidenten Wladimir Putin gerichtet, sagt Rutte: „Er scheitert auf dem Schlachtfeld, und er scheitert dabei, uns einzuschüchtern." Rutte nimmt in Münster für das Bündnis den Preis des Westfälischen Friedens entgegen. Die Laudatio hält Bundeskanzler Friedrich Merz.

Drohnenangriff stoppt Verkehr auf Kiewer Dnipro-Brücke

Ein russischer Drohnenangriff zwingt die Kiewer Stadtverwaltung dazu, den Straßen- und U-Bahn-Verkehr auf einer Brücke über den Dnipro einzustellen. Dies erklärt der Bürgermeister der Hauptstadt, Vitali Klitschko. Lokale Medien veröffentlichen Fotos, die Flammen nahe einem der Brückenpfeiler zeigen. Außerdem kursieren in den sozialen Medien bisher unverifizierte Videoaufnahmen von den mutmaßlichen Folgen des Angriffs.

Russland greift erneut Kiew und Odessa an

Bei russischen Luftangriffen ist nach Angaben ukrainischer Behörden in der Nacht in Kiew und Odessa jeweils ein Mensch verletzt worden. In Odessa wurde zudem Infrastruktur beschädigt, wie der Leiter der Militärverwaltung der Region, Serhij Lyssak, auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mitteilt. Einzelheiten nennt er nicht.

Das russische Verteidigungsministerium erklärt auf Telegram, die Streitkräfte hätten bei ihren Angriffen ein Logistikzentrum in der ukrainischen Region angegriffen.

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Ukraine verstärkt Angriffe auf russische Ölraffinerien.

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Open Questions

  • Wird die US-Regierung dem Lukoil-Deal zustimmen?
  • Wie reagiert die Ukraine auf die angekündigten Evakuierungsforderungen in Kiew?

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This article was originally published by Süddeutsche Zeitung.

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