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Nick Woltemade wechselte 2024 ablösefrei von Werder Bremen zum VfB Stuttgart. Nach einer starken Saison und einer guten U21-EM 2025 wechselte er für über 70 Millionen Euro zu Newcastle United, finanziert durch den saudi-arabischen PIF. In England verlief die Saison enttäuschend, er wurde von Kritikern als schlechtester Premier-League-Transfer bezeichnet. Bei der WM 2026 spielte er nur wenige Minuten und verschoss einen Elfmeter gegen Paraguay.
Am 30. August 2025 war Nick Woltemade nach wochenlangen Debatten für eine sehr hohe Summe nördlich der 70-Millionen-Marke vom VfB Stuttgart zu Newcastle United gewechselt. Und nun, am 1. September 2026, ist Woltemade erneut gewechselt: per Leihgeschäft diesmal, nach Italien zu Juventus Turin. Und während die Trikotfarbe weitgehend gleich bleibt, verändern sich die Umstände in der Karriere des 24-Jährigen auf bemerkenswerte Art und Weise. Schon wieder.
Im vergangenen Jahr erzählte der Woltemade-Transfer die Geschichte eines Aufstiegs. Nur ein Jahr beim VfB Stuttgart und eine hervorragende EM mit der deutschen U21 hatten damals ausgereicht für den großen Sprung. 2024 hatte Werder Bremen den Stürmer ablösefrei zum Ligakonkurrenten VfB ziehen lassen, zwölf Monate später stritten sich zwischen München, Tegernsee, Stuttgart und Großbritannien mehrere Vereinsbosse öffentlich um die Höhe der Zig-Millionen-Ablöse, auch Lothar Matthäus stritt mit. Am Ende entschied sich Woltemade für das vom saudi-arabischen Staatsfonds PIF finanzierte Newcastle United und legte dort mit beachtlicher Schaffensfreude los.
Bis ein Knick folgte: So wie Newcastle im Verlauf der Saison seinen Rhythmus verlor, so verlor ihn auch Woltemade. Irgendwann auf derart dramatische Art und Weise, dass ihn im Februar einer der vielen lautstarken britischen Pundits zum „schlechtesten Transfer der Premier-League-Geschichte“ erklärte.
Es war ein Zwischenfazit, das Woltemade bis zum Saisonende nicht mehr loswurde. Da half auch die sachliche Argumentation nicht, dass er in Newcastle auf Positionen ausweichen musste, die für ihn mehr als ungewohnt waren. Und so wie der U21-Sommer 2025 brillant verlaufen war, so wurde der WM-Sommer 2026 mit der A-Nationalmannschaft ein Debakel: Woltemade spielte nur wenige Minuten, verschoss einen Elfmeter beim Sechzehntelfinal-Aus gegen Paraguay und bekam in deutschen Boulevardmedien im Nachhinein noch einen Tritt, als er die WM als „geiles learning“ bezeichnete, in einem Sponsorengespräch mit Thomas Müller.
Sein neuer Klub hat eine große Vergangenheit und höchste Ansprüche, aber eine Zukunft mit vielen Fragezeichen
Von alldem war am Dienstagmorgen in italienischen Medien nichts zu lesen. „Die Welt von Woltemessi“, titelte die Gazzetta dello Sport lieber. Woltemades Spitzname aus dem vergangenen Jahr war Teil der üblichen Begrüßungslorbeeren, die in Italien gerne an prominente Zugänge der Serie A verteilt werden. Doch auch bei Juventus Turin kann ein scharfer Gegenwind aus den Alpen wehen, wovon unter anderem Woltemades Vorgänger berichten können. Der Stürmer Dusan Vlahovic etwa, einst für fast 80 Millionen Euro verpflichtet, der inzwischen bei Besiktas Istanbul spielt. Oder der Kanadier Jonathan David, dessen Wechsel zu Atlético Madrid erst den Weg frei machte für Woltemade. Vor einigen Tagen, beim 2:0 gegen Parma, wurde David für einen spektakulären Fehlschuss ausgepfiffen, von einem bisweilen unerbittlichen Publikum. Die Fans sehen Juventus immer noch als Macht im europäischen Fußball an, auch wenn der Klub in diesem Jahr nur in der Europa League spielt.
In Turin spielt Woltemade ab sofort bei einem Verein mit großer Vergangenheit und allerhöchsten Ansprüchen, aber einer Zukunft voller Fragezeichen. Trainer Luciano Spalletti, seit dem vergangenen Herbst im Amt, hat es bislang nicht geschafft, seine Mannschaft auf konstant hohes Niveau zu heben. Der Transfersommer war geprägt von einigen Unwägbarkeiten, ein klarer Plan war nicht immer erkennbar, obwohl die finanziellen Möglichkeiten weiterhin groß sind dank der wohlhabenden Eigner-Familie Agnelli und dem Konzern Stellantis im Hintergrund.
Nun sollen unter anderem zwei Offensivspieler Teil des Rettungs- und Aufbauprogramms sein, die gar nicht mal unähnliche Karrierewege gegangen sind. Ein potenzieller Sturmpartner für Woltemade wird Randal Kolo Muani sein, einst als Sensation bei Eintracht Frankfurt nach nur einem Jahr Bundesliga für viel Geld verkauft, dann gefangen in einer Spirale aus Leihgeschäften und schlechten Leistungen. Kolo Muanis Traum war es damals nicht, mit Juventus Europa League zu spielen, sondern mit Paris Saint-Germain die Champions League zu gewinnen. Woltemades Plan war bis vor wenigen Wochen noch, die Herausforderung in Newcastle unter dem neuen deutschen Trainer Matthias Jaissle anzunehmen, wie aus dem Umfeld des Spielers zu hören ist. Am Dienstag allerdings brachte ihn ein Jet nach Norditalien, in die neue Welt von Woltemessi. Zum nächsten Kapitel einer Karriere, die bisher von einem steilen Anstieg und von einer ernüchternden Erfahrung in England geprägt war.
AI outlook — possibilities, not facts
Nick Woltemade wird in der Saison 2026/27 mindestens 20 Einsätze für Juventus Turin sammeln.
Possible · Within months
Juventus Turin wird die Saison 2026/27 in der Europa League beenden, ohne sich für die Champions League zu qualifizieren.
Likely · Within months

Nach nur einer Saison in England wechselt Nick Woltemade von Newcastle nach Italien zu Juventus. Laut SPIEGEL-Informationen teilte ihm Newcastles Trainer mit, dass er auf andere Stürmer setzt. Zudem wird der neue Bundestrainer Jürgen Klopp genannt.
Fußball-Zweitligist VfL Osnabrück hat am letzten Tag der Transferperiode zwei neue Spieler verpflichtet: Leon Flach kommt auf Leihbasis für ein Jahr vom polnischen Erstligisten Jagiellonia Bialystok, Jonathan Gomez wird vom griechischen Erstligisten PAOK Saloniki ausgeliehen. Beide wurden in Texas geboren, Flach wuchs in Deutschland auf und spielte zuvor für St. Pauli und Philadelphia Union, Gomez ist der Bruder von Eintracht Braunschweigs Johan Gomez.
Eintracht Braunschweig hat den 21-jährigen Innenverteidiger Isidoros Koutsidis von Olympiakos Piräus mit einem Dreijahresvertrag verpflichtet und gleichzeitig den ein Jahr älteren Louis Breunig für eine Saison ohne Kaufoption an die Würzburger Kickers ausgeliehen.
Der 1. FC Köln hat kurz vor Transferschluss den kroatischen Nationalspieler Borna Sosa auf Leihbasis vom englischen Premier-League-Club Crystal Palace verpflichtet. Der 28-jährige Linksverteidiger, der auch einen deutschen Pass besitzt, wird bis zum kommenden Sommer für die Rheinländer spielen und bringt Bundesliga-Erfahrung aus seiner Zeit beim VfB Stuttgart mit.
Die Adler Mannheim beginnen die neue DEL-Saison mit Ziel Titelgewinn. Kapitän Marc Michaelis betont die Ambition, wieder ganz oben mitzuspielen. Das Team wurde im Sturm verstärkt, unter anderem durch die Rückkehr von Brooks Macek aus Russland. Über 8.000 Dauerkarten wurden bereits verkauft, der Heimschnitt wird auf 12.000 Zuschauer geschätzt. Der Saisonstart in der CHL erfolgt gegen Växjö Lakers, der erste DEL-Spieltag führt nach München.

Die Fußballbranche boomt und Spieler verdienen immer mehr. Weltmeister Thomas Müller und Mats Hummels investieren nun in einen portugiesischen Verein, während der Trend zu Fußballclubs als Geldanlage unter Prominenten wächst.